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Dienstag, 4. März 2014

Apple vs. Android: Android-Geräte überholen iPads am Tablet-Markt

Noch vor einigen Jahren hätte vermutlich niemand damit gerechnet, dass die Dominanz von iOS in Form des Apple iPad auf dem Tablet-Markt ein Ende finden würde. Die Marktforscher von Gartner prognostizierten noch 2011, dass Apples Plattform mindestens bis 2015 Marktführer im Tablet-Segment sein würde; iOS verlor jedoch einer aktuellen Statistik zufolge bereits im vergangenen Jahr die Führung an Android und musste sich mit 36 zu 62 Prozent deutlich gegenüber den Android-Tablets von Samsung, ASUS und Co. geschlagen geben. Insbesondere Samsung erlebt aktuell einen deutlichen Aufwärtstrend.
Bevor die ersten Unglücksraben nun gleich den Untergang Apples prophezeien und Android-Fans die Korken knallen lassen, sollte ein näherer Blick auf die Zahlen das Rätsel um den Trend-Umschwung lösen. Tatsächlich konnte das iPad im Vergleich zu 2012 mit einem Anstieg von 61,4 auf 70,4 Millionen verkauften Einheiten zwar einen Zuwachs in absoluten Zahlen verzeichnen. Angesichts der Tatsache jedoch, dass der globale Tablet-Markt 2013 ein immenses Wachstum von 116,3 auf 195,4 Millionen verkauften Einheiten verzeichnen konnte und vor allen Dingen günstige Low-End-Tablets für den Anstieg verantwortlich waren, konnte das iPad die lange als unüberwindbar geltende absolute Dominanz nicht länger aufrecht erhalten. Die Analysten von Gartner sprechen weiterhin von einer starken Präsenz des iPads im High-End-Sektor, der gerade in westlichen Märkten eine Rolle spielt, verzeichnen hier aber nur ein Wachstum von 35 Prozent. Dahingegen ist auf den Wachstumsmärkten in Asien ein weitaus stärkeres Wachstum um 145 Prozent zu verzeichnen.
Gartner-Android-Tablet-iOS-Windows-Statistik-2014
Kurz gesagt: Apple verkauft nicht weniger Tablets, allerdings werden insgesamt überproportional mehr Tablets verkauft — zu einem höheren Anteil eben keine iPads, sondern günstige Einsteiger-Androiden. Als Unternehmen hat Apple vorerst nichts zu befürchten, da man im Vergleich zu den anderen Herstellern für sich genommen immer noch an der Spitze liegt. Während Apple schließlich der einzige Hersteller von iOS-Tablets ist, teilt sich der Android-Markt nochmals in zahlreiche unterschiedliche Hersteller auf. Klarer Gewinner der aktuellen Entwicklung ist allerdings — wie könnte es anders sein — Samsung mit einer sagenhaften Steigerung der Verkaufszahlen um 336 Prozent, was bei den Marktanteilen einen Anstieg von 7,4 auf 19,1 Prozent bedeutet.
Apple-Tablet-Hersteller-Anteile-Marktanteile-2014
Sollte es für Samsung weiterhin so steil bergauf gehen, könnte es vielleicht sogar in diesem Jahr dazu kommen, dass der koreanische Konzern im Rennen um die Marktführung im Tablet-Sektor den Erzrivalen Apple hinter sich lässt. Apple hat aktuell das Problem, dass man kaum noch Möglichkeiten hat, noch mehr Tablets unter die Menge zu bringen — zumindest, sofern man nicht bereit ist, die Preise deutlich zu reduzieren, um auch die Entwicklungsmärkte für sich gewinnen zu können.

Montag, 25. November 2013

Eric Schmidt verfasst Guide zum Wechseln von iOS auf Android

Kurz vor dem Weihnachtsgeschäft hat Google-Chairman Eric Schmidt einen Guide verfasst, der zeigt, wie wir ganz einfach von iOS zu Android wechseln können.
Der Google-Chairman hat einen Umzugs-Guide verfasst.
Der Google-Chairman hat einen Umzugs-Guide verfasst.
Die 80 Prozent-Marke hat Android schon vor einigen Wochen überwunden. Damit die Nutzer – falls die Zahl noch weiter steigen sollte – einen einfachen Umstieg haben, hat Eric Schmidt nun via Google+ einen Umzugs-Guide veröffentlicht. Damit soll jeder Anwender reibungslos vom Apple-System auf die Google-Plattform wechseln können.
Der Guide umfasst einige wichtige Punkte, wie beispielsweise das Übertragen von Kontakten, Musik und Fotos. Dabei empfiehlt Schmidt die Verwendung von Google Chrome.
Quelle: Google+

Donnerstag, 7. November 2013

Nexus 5: Root-Anleitung für Windows, Mac und Linux

Die meisten begierigen Early Adopter dürften ihr nagelneues Nexus 5 inzwischen in den Händen halten und nach ihrem Geschmack eingerichtet haben. Wem die üblichen Methoden der Personalisierung nicht reichen, der kann sich Root-Zugriffverschaffen und das System nach Herzenslust manipulieren — am einfachsten geht dies mit dem kleinen Skript CF-Auto-Root von XDA-Entwickler Chainfire. Wir zeigen, wie man das Nexus 5 rooten und ein Custom Recovery darauf installiert.
Nexus-Smartphones und Tablets sind nicht nur sehr günstig, als Entwickler-Geräte sind sie auch maximal anpassbar. Die weitreichendsten Anpassungsmöglichkeiten erhält man mit dem so genannten Root-Zugriff, also der Berechtigung, auf dem Device auch in Systemverzeichnissen und -dateien schreiben zu können. So lassen sich Anwendungen wie Titanium Backup nutzen oder gleich der Kernel austauschen, um etwa die CPU zu übertakten und die Display-Einstellungen zu kalibrieren.
Auch auf dem Nexus 5 ist Root über einige Konsolenkommandos möglich, noch einfacher geht es aber mit einem Skript des bekannten XDA-Entwickler Chainfire, das alle nötigen Schritte ausführt. Wer sich zunächst einen Überblick verschaffen möchte, konsultiere dieses Video in englischer Sprache, das den Vorgang beschreibt:

Nexus 5 rooten: Video-Anleitung


(YouTube-Direktlink)
Bevor wir die Schritte im Einzelnen durchgehen, noch ein paar Sicherheitshinweise:
  • Bevor ihr anfangt, lest unsere Anleitung komplett und befolgt die Anweisungen so penibel wie möglich.
  • Wer rootet, ändert sein Gerät auf Systemebene. Die Gefahr eines Schadens mag sehr gering sein, es kann trotzdem immer etwas passieren. Weder wir noch der Hersteller übernehmen Verantwortung für eventuelle Schäden.
  • Wer Custom Firmwares und/oder ROMs flasht oder sein Gerät rootet, verwirkt möglicherweise seine Gewährleistungsansprüche bei Defekten.
  • Diese Methode entsperrt den Bootloader des Nexus 5. Sollte dies nicht schon vorher erfolgt sein, werden alle Daten vom Gerät gelöscht. Sollten sich wichtige Daten auf dem Gerät befinden, müssen diese vorher gesichert werden.

Voraussetzungen zum Rooten des Nexus 5

Da Chainfire mit seiner Lösung alle benötigten Komponenten liefert, ist außer der ZIP-Datei, die von Chainfires Homepage heruntergeladen werden kann, nur das Nexus 5 selbst, ein micro-USB-Kabel sowie ein Rechner mit Windows, Mac OS X oder Linux vonnöten. Unter Windows ist unter Umständen zusätzlich die Installation des Universal ADB-Treibers erforderlich.

Der eigentliche Root-Vorgang

Auf dem Nexus 5 müssen zunächst die Entwickleroptionen freigeschaltet werden. Hierzu klickt man in den Einstellungen unter Über das Telefonwiederholt auf den Eintrag „Build-Nummer“, bis eine Meldung erscheint, wonach man nun Entwickler sei. Nun wechselt man zurück in die Einstellungen und ruft dort die soeben aktivierten Entwickleroptionen auf. Diese schaltet man rechts oben ein und setzt ein Häkchen bei USB Debugging. Nun schaltet man das Nexus 5 aus und startet es durch halten von Power + Lautstärke hoch + Lautstärke runter in den Fastboot-Modus.
Am Rechner entpackt man nun die ZIP-Datei, die CF-Auto-Root enthält. Nutzt man Linux oder OS X, öffnet man das Terminal und wechselt zum entpackten Ordner. Mit dem Kommando chmod +x macht man die entsprechende Skript-Datei ausführbar.
Nun verbindet man das Nexus 5 im Fastboot-Modus per USB-Kabel mit dem Rechner und führt das passende Skript aus: Unter Windows durch Doppelklick auf root-windows.bat, unter Linux tippt man im Terminal ./root-linux.sh ein, unter OS X ./root-mac.sh.
nexus-5-developer-options nexus-5-supersu
Links: Mehrfaches Tappen der Build-Nummer schaltet die Entwickler-Optionen am Nexus 5 frei. Rechts: Nach dem Rooten erscheint SuperSU in der App-Liste
Auf dem Smartphone erscheint nun die Frage, ob man den Bootloader wirklich entsperren möchte. Dies bestätigt man und wartet, bis das Gerät neu startet. Im App Drawer sollte nun die Anwendung SuperSU zu sehen sein. Diese öffnet man und überprüft so, ob der Vorgang erfolgreich war. Geschafft!

Optional: Custom Recovery installieren

Das Stock Recovery bleibt bei dieser Root-Methode erhalten. Möchte man sich Custom ROMs oder flashbare ZIPs installieren, so muss noch eine Custom Recovery geflasht werden. Während die ClockworkMod Recovery bisher noch nicht offiziell an das Nexus 5 angepasst wurde, finden sich im Netz einigeinoffzielle Builds. Team Win bietet dagegen schon erste Versionen des TWRP an. Um eine dieser Recoverys – im Zweifel raten wir zu TWRP – zu installieren, geht man wie folgt vor.
Man lädt zunächst eine der IMG-Dateien aus der jeweiligen Quelle herunter, benennt sie um in recovery.img und platziert sie am Rechner in das Unterverzeichnis tools des Ordners CF-Auto-Root. Das Nexus 5 muss ausgeschaltet und mit der Tastenkombination Power + Lautstärker hoch + Lautstärke runter wieder in den Fastboot-Modus versetzt werden. Daraufhin verbindet man das Smartphone mit dem Rechner und navigiert im Terminal beziehungsweise der Windows Power Shell zum oben beschriebenen Ordnertools. Dort tippt man abhängig vom System eines der folgenden Kommandos ein:
fastboot-windows.exe flash recovery recovery.img
./fastboot-mac flash recovery recovery.img
./fastboot-linux flash recovery recovery.img
Ist der Vorgang abgeschlossen, navigiert man am Smartphone mithilfe der Lautstärketasten zum Punkt Restart Recovery und bestätigt mit einem kurzen Druck auf die Power-Taste. Nun sollte das Nexus 5 in die eben installierte Recovery starten, von der aus zukünftig ROMs und andere ZIPs geflasht werden können.

Wichtige Dateien zum Download

Mittwoch, 9. Oktober 2013

Eric Schmidt: Android ist sicherer als iOS

Über die Sicherheit von Android wird viel und hitzig diskutiert. Allgemein ist bekannt, dass es neben ein paar Sicherheitslücken, die Google regelmäßig stopft, auch Schadsoftware gibt. Eric Schmidt, seines Zeichens Google-Vorstandsvorsitzender, hat nun allerdings zu Protokoll gegeben, dass das Google-Betriebssystem sicherer sei, als iOS.
Eric Schmidt ist dafür bekannt, immer wieder durch gewagte Aussagen Aufmerksamkeit zu erregen. Gestern war er Gast auf einem Symposium der Firma Gartner, einem großen Analysten-Unternehmen, und hat dort erneut mit einer Aussage für Furore gesorgt. Zunächst stellte Gartner-Analyst David Willis folgende Frage:
„Wenn man viele Menschen in diesem Publikum befragen würde, würden die meisten sagen, dass Android nicht ihre bevorzugte Plattform ist … Wenn man Android sagt, sagen die meisten, Moment, Android ist nicht sicher.“
Schmidt entgegnete darauf lediglich:
„Nicht sicher? Es ist sicherer als das iPhone.“
Für diese Aussage erntete er Gelächter aus dem Publikum. Eine genauere Erklärung blieb er leider schuldig und verwies lediglich auf die Milliarden Android-Aktivierungen und die stringenten Sicherheitstests.
Zugegebenermaßen wird das Sicherheitsproblem unter Android gerne und vor allem durch dieAnbieter von Sicherheitssoftware übertrieben dargestellt, das ändert aber nichts an der Tatsache, dass es eben Schadsoftware wie zum Beispiel Trojaner gibt. Schmidt sagte weiterhin, dass es mit Android ein Abkommen mit den Anbietern gibt, die Android-Stores kompatibel zu halten. Doch genau hier liegt eines der größten Sicherheitsprobleme.
Google ist zwar stets bemüht, die, immer wieder als zu gering kritisierten, Sicherheitsmaßnahmen im Google Play Store zu verbessern und auch im Amazon Appstore werden die Apps auf Qualität und Sicherheit geprüft, allerdings sind diese Appstores nicht überall auf der Welt zugänglich, oder aber nicht weit genug verbreitet. Viele Drittanbieter-Appstores halten es mit Sicherheits-Checks nicht so genau und so ist vor allem in China die Verbreitung von Schadsoftware sehr hoch.
Dementsprechend erscheint die generalisierte Aussage Schmidts, dass Android sicherer als iOS sei, in der Tat wie ein Witz. Zwar gibt es auch unter iOS Sicherheitslücken (Stellvertretend sei hier der Fingerabdruckscanner des iPhone 5S, sowie der iOS7 Lockscreen genannt, trotzdem ist es unter iOS nicht möglich, Schadsoftware in den App Store zu schmuggeln. Nun braucht man als Android-Nutzer aufgrund der potenziellen Gefahr nicht gleich in Panik verfallen, allerdings ist es weiterhin ratsam Vorsicht bei der Installation von Apps walten zu lassen.

Mittwoch, 2. Oktober 2013

Qualcomm: „64 Bit-Prozessor des iPhone 5s ist eine Marketing-Masche“

Bei der Präsentation des iPhone 5s vor gut einem Monat wurde Apple nicht müde, die 64 Bit-Fähigkeit des neuen A7-Prozessors zu betonen. Qualcomms Senior Vice President Anand Chandrasekher kontert nun, dass diese derzeit nicht mehr als eine Marketing-Masche sei und dem Nutzer keine spürbare Verbesserung biete – aber arbeitet Qualcomm nicht selbst schon an solchen Prozessoren?
Als Apple am 10. September das iPhone 5s vorgestellt hatte, wurde der neue A7-Prozessor unter anderem damit beworben, dass seine 64 Bit-Architektur ein neues Maß an Leistung bringen werde. Seitdem gibt es hitzige Diskussionen darüber, ob solche Prozessoren im Mobilbereich überhaupt notwendig seien – der A7 verfügt als erster weitläufig verfügbarer Smartphone-Prozessor auf ARM-Basis über diese Architektur.
Qualcomms Senior Vice President Anand Chandrasekher gibt nun zu Protokoll, dass 64 Bit-Prozessoren in Smartphones keinerlei Vorteile bringen – zumindest derzeit. Der größte Vorteil dieser Architektur sei die Möglichkeit, mehr als 4 GB Arbeitsspeicher zu verwalten, eine Speichergröße, der sich Smartphones nur langsam nähern, beispielsweise mit dem Samsung Galaxy Note 3 und seinen 3 GB RAM; das iPhone 5s dagegen verfügt nur über 1 GB. Andere Vorteile wie die schnellere Verarbeitung von Daten – 8 Byte statt 4 Byte pro Takt – seien mangels Optimierung bei der Verwendung von Apps nicht spürbar.
anand-chandrasekher
Nun mag Chandrasekher mit dieser Aussage zwar grundsätzlich recht haben, zu beachten ist allerdings auch, dass er sich neben seinem Posten als Senior Vice President weiterhin als Marketing-Chef für Qualcomm verdingt. Darüber hinaus zitiert ihn Techworld zum Thema eines eigenen mobilen Qualcomm-64 Bit-Prozessors mit folgenden Worten (Übersetzung von uns):
Aus der Sicht der effizienten Software-Entwicklung ist dies einfach sinnvoll. Besonders Entwickler von Betriebssystemen werden früher oder später [64 Bit-Prozessoren] wollen.
Tritt hier also möglicherweise Marketing gegen Marketing an? Sehr wahrscheinlich, denn neben Qualcomm selbst arbeiten auch Samsung und NVIDIA derzeit an Prozessoren auf 64 Bit-Basis, Intel dagegen hat mit der Bay Trail-Plattform schon einen solchen im Programm – allerdings eben nicht auf ARM-Architektur basierend. Es ist also damit zu rechnen, dass auch andere Smartphones und Tablets in naher Zukunft mit 64 Bit rechnen. Bis allerdings die Software dafür optimiert ist und der Nutzer von einem Leistungsplus profitieren kann, bleibt das Ganze aber wohl tatsächlich kaum mehr als ein hübsches Marketing-Mantra.

Montag, 23. September 2013

Von iOS 7 zu Android: Rasanter Anstieg von Wechsel-Tweets beobachtet

Seit der vergangenen Woche ist Apples neueste Betriebssystemversionen iOS7 für fast jeden Benutzer eines der aktuelleren Modelle aus Cupertino installier- und damit nutzbar — man könnte nun erwarten, dass in der Apple-Gemeinde allgemeine Glückseligkeit herrscht. Wie die Social Media-Analysten von The Data Pack aber festgestellt haben wollen, steigen seit dem 18. September die Anzahl der abgesetzten Tweets mit dem Wortlaut „Switching to Android“ rasant an.
Als Apple im Juni dieses Jahres seine neue Mobile-OS-Version 7 vorgestellt hatte, waren wir bei androidnext wenig beeindruckt. Auch allgemein hagelte es Kritik, vor allem am Design. Dennoch sind wir anhand des Feedbacks, das wir von iOS-Nutzern aus unserem privaten wie beruflichen Umfeld erhalten haben, davon ausgegangen, dass die Fans und überzeugten Nutzer der iDevices an sich doch angetan waren vom neuen OS.
Tweets-switching-to-android
Die sich selbst als „social data workshop“ bezeichnenden Mädels und Jungs von The Data Pack haben nun eine Grafik veröffentlicht, die auf der Auswertung von rund 1000 Tweets beruht und einen deutlichen Anstieg von „Switching to Android“-Erwähnungen anzeigt — und zwar pünktlich mit dem Rollout von iOS 7.
Auch wenn dieser Trend aufgrund der relativ kleinen zugrunde liegenden Menge aus ausgewerteten Daten mit Vorsicht zu genießen ist, scheint sich doch abzuzeichnen, dass viele iPhone-Nutzer nach dem ersten Ausprobieren zumindest so enttäuscht sind, dass sie einen verhältnismäßig radikalen Tweet absetzen. Woran kann das liegen? Nun, wir denken weniger, dass tatsächlich das Design oder die Funktionalität von iOS 7 daran Schuld sind. Vielmehr dürfte es daran liegen, dass die neue OS-Version zahlreichen Berichten zufolge auf iPhones der vierten Generation deutlich langsamer läuft als iOS 6 und zahlreiche Nutzer das Update somit als Verschlimmbesserung empfinden könnten.
Tatsächlich wechseln werden im Endeffekt die meisten aber deswegen dennoch nicht, die Tweets sollten wie erwähnt lediglich als momentane Unmutsbekundungen gewertet werden. Außerdem müsste man im Gegenzug auch einmal auswerten, wie viele „iOS 7 ist toll“- und „Ich hole mir sofort ein iPhone 5“-Mentions in den vergangenen Tagen abgesetzt wurden …

Montag, 16. September 2013

SPECIAL: Android vs. iOS: Warum Games zuerst für iPhone und iPad erscheinen

Auch wenn Android mittlerweile mit deutlichem Abstand das meistverbreitete Mobile-OS ist, hat Apples iOS mit iPhone und iPadals Spieleplattform nach wie vor die Nase vorn. Das zeigt sich daran, dass viele Titel immer noch entweder exklusiv oder mit deutlichem zeitlichen Vorsprung für die Apple-Geräte erscheinen — jüngst etwa Plants vs. Zombies 2. Ein anonymer Indie-Entwickler äußert sich nun zur Frage, warum Google Probleme hat, mit dem Play Store aufzuschließen.
„Die Wahrheit ist: Für Indie-Entwickler ist Android immer noch besch… eiden“. Mit diesen leider recht deutlichen und hier sinngemäß übersetzten Worten beschreibt ein Indie-Entwickler, der nicht namentlich genannt werden will, in einem Artikel auf der Spielewebsite penny-arcade.com die Gründe für das Hinterherhinken von Android im Spielebereich und die Probleme mit Googles Ökosystem – aus seiner Sicht.

Fragmentierung

Eines der wichtigsten Themen sei nach wie vor das Problem der Android-Fragmentierung. Das allerdings weniger im klassisch verstandenen Sinne; die Anpassungen an die Myriaden von Android-Geräten ist kein so großes Problem mehr, seitdem Entwicklungsumgebungen wie Unity und Corona den Löwenanteil dieser Problematik abfangen.
Stattdessen ist die Lage diffiziler: So habe die massenhafte Verfügbarkeit von Android-Endgeräten (sprich: die preiswerten Smartphones) dafür gesorgt, dass es im Android-Lager deutlich mehr Nutzer gibt, denen nicht bewusst ist, wenn sie an einem Support-relevanten Problem selbst schuld sind. Zudem gäbe es häufig – im Gegensatz zu Apple mit seinen Genius Bars – keinen erreichbaren zentralen Support, der klären kann, ob das Problem beim Nutzer, der Hard- oder der Software liegt.
Das Problem mag zunächst ein wenig vorgeschoben klingen, wirkt sich in der Realität aber dramatisch aus: So erhalten Indie-Entwickler, die Games für beide Plattformen herausbringen, zehn- bis 50-mal so viele Supportanfragen pro Download für die Android-Version eines Spieles als für die iOS-Version. Man habe lediglich die Wahl, neue Leute für den Support einzustellen (für Indie-Entwickler finanziell nicht tragbar) oder keinen Support mehr zu liefern (sorgt für schlechte Bewertungen im Play Store).
Dazu kommt Googles Unfähigkeit, lange bekannte Probleme mit dem Play Store zu beheben — beispielhaft genannt wird etwa der Fehler, dass eine legal gekaufte App als nicht lizenziert bezeichnet und beendet wird. Auch wir in der androidnext-Redaktion sind kürzlich in einem Spiel mit In-App-Käufen wieder auf das Problem gestoßen, dass das gekaufte Item nach einer Neuinstallation nicht verfügbar war. So etwas sorgt für Frustration beim Nutzer, die er in den meisten Fällen den Spielentwicklern anlastet. Generell, so der Entwickler zwischen den Zeilen, sei der Ton bei Android-Nutzern deutlich schärfer als bei den Nutzern von Apple-Geräten.
infinity-blade
Infinity Blade: Wird wohl auch im dritten Teil iOS-exklusiv bleiben

Googles unangebrachte Eitelkeit

Der andere große Problemkomplex ist Google selbst. Denn im Play Store werden nicht nur relativ wenige Apps gefeaturet, auch werden Apps mit Vorzug behandelt, die exklusiv für Android herauskommen. Portierungen von iOS-Umsetzungen haben so deutlich weniger Chancen auf eine exponierte Position in den Spiele-Empfehlungen — selbst wenn diese sich auf dem iPhone und iPad als Hits bewiesen haben. Im Gegensatz zu Apple gibt es bei Google auch keine oder nur schwer erreichbare Ansprechpartner — sodass sich Entwickler weniger aufgehoben fühlen. Dazu kommt, dass die Android-Community verstreuter sei und es deutlich weniger Gaming-spezifische Seiten gibt, die den Hits der Indie-Entwickler eine Plattform bieten könnten.
All diese Effekte sorgen dafür, dass sich die meisten Spieleentwickler im Zweifel zuerst auf iOS als Entwicklungsplattform konzentrieren, was wiederum dem Gusto von Google widerspricht, Android-exklusive Games zu featuren – ein Teufelskreis.
Auch wenn diese Erfahrungen partikular sind, also denen eines Entwicklers entsprechen, kommen wir nicht umhin festzustellen, dass sie nach berechtigter Kritik klingen. Wie seht ihr das?

Donnerstag, 12. September 2013

Prozessoren: Warum 64-bit für Smartphones derzeit keinen Vorteil bringt

Vor wenigen Tagen hat Apple bekanntlich zwei neue iPhones vorgestellt. Dabei wurde mehrfach betont, dass das iPhone 5S nun einen 64-bit A7-Prozessor besitzt, der viele Vorteile gegenüber dem 32-bit Vorgänger haben soll. Samsung hat heute nachgezogen und angekündigt, dass künftige Prozessoren ebenfalls 64-bit sein werden. Bei genauerer Betrachtung wird allerdings deutlich, dass dieser Schritt derzeit nicht die angepriesenen Vorteile bringt.
iphone-5s-64-bit
Wie von einer Apple gewohnt, war auch der Präsentations-Event zu den neuen iPhones von Superlativen und den üblichen Marketing-Übertreibungen gespickt – dabei hatten die beiden neuen iPhones nicht viel bemerkenswert Neues zu bieten. Ein Detail hat aber doch unsere Aufmerksamkeit erweckt, nämlich der neue A7-Prozessor, der entgegen dem Vorgänger oder der Konkurrenz nicht mehr auf 32-bit- sondern 64-bit -Architektur basiert. Unmittelbar nach dem Event haben wir nur mit den Schultern gezuckt – nachdem heute aber auch Samsung überraschend angekündigt hat, dass die kommenden Prozessoren auf 64-bit -Architektur aufgebaut werden sollen, wurden wir aber doch stutzig. Der Frage, ob diese Prozessorarchitektur in Smartphones und Tablets überhaupt einen Vorteil bringt und was die eigentlichen Gründe für diese Schritte sind, werden wir im Folgenden auf den Grund gehen.
Phil Schiller hatte bei der Präsentation des iPhone 5S durchaus mit der Behauptung Recht, dass der neue A7-Prozessor seinen Vorgänger, was die Leistung betrifft, um ein Vielfaches überbietet. Auch hat er Recht, wenn er behauptet, dass Apple die Konkurrenz im Rennen um den Schritt in die 64-bit-Ära geschlagen hat. Problematisch wurde es erst, als er diese beiden Punkte direkt miteinander in Verbindung gesetzt hat. Dass der A7-Prozessor doppelt so viel Rechen- und Grafikleistung bietet, hat nichts mit der doppelten bit-Anzahl zu tun.

64-bit-Architektur – was ist das?

Stark vereinfacht ausgedrückt bedeutet 64-bit, dass Prozessoren so ausgelegt sind, dass sie 64-bit, also 8 Byte, gleichzeitig (sprich während eines Taktes) verarbeiten können. Dadurch können größere Integer-Werte berechnet werden, was wiederum große Vorteile bei Verschlüsselungsmechanismen und grafischen Berechnungen hat. Auch können komplexere mathematische Funktionen berechnet werden, was für Smartphones derzeit schlicht nicht relevant ist. Für die reine Rechenleistung bringt die 64-bit-Architektur momentan also noch keine Vorteile.
Für den Normalnutzer ist der größte Nutzen mit Sicherheit, dass Computersysteme mehr als 4 GB RAM nutzen können. Eine Grenze, die inzwischen nur noch selten im Desktop- und Laptop-Bereich unterschritten wird. Im Server-Bereich gehört 64-bit schon seit langem zum Standard, da Server in der Regel immense Mengen an Arbeitsspeicher benötigen, um die großen Datenmengen für schnellen Zugriff zwischenspeichern zu können.
Auch wenn die Entwicklung im Smartphone-Bereich in der letzten Zeit stark zugenommen hat, wird es noch eine Weile dauern, bis wir das erste Smartphone mit mehr als 4 GB RAM zu Gesicht bekommen. Die Gründe dafür sind zum einen, dass derartig viel Speicher derzeit noch sehr teuer ist und zum anderen, dass mehr Speicher auch mehr Platz benötigt, da noch mehrere RAM-Bausteine kombiniert werden müssen, und mehr RAM-Chips letztendlich auch mehr Strom verbrauchen, was klar zu Lasten der Akkulaufzeit geht. Das iPhone 5S, mit dem 64-bit A7-Prozessor, besitzt tatsächlich nur 1 GB RAM, während im oberen Android-Segment längst 2 GB zum guten Ton gehören. Mit dem Samsung Galaxy Note 3 finden sich das erste Mal 3 GB RAM in einem Smartphone, das allerdings auch ausreichend groß ist um die Speicherchips zu beherbergen und mit 3.200 mAh auch einen überdurchschnittlich großen Akku besitzt.
iphone-5s-64-bit-a7-prozessor
Das iPhone 5S oder genauer kein derzeitiges Smartphone hat also einen Vorteil von einem 64-bit-Prozessor – am ehesten wäre ein solcher Vorteil noch bei Tablets vorstellbar, da diese mehr Platz für die Speicherbausteine und größere Akkus für deren Energieversorgung hätten.

Software muss ebenfalls angepasst werden

Hardware-seitig hat derzeit also kein Smartphone momentan einen Vorteil und hinzu kommt zudem noch, dass auch die Software auf die neue Architektur angepasst werden muss. Apple hat iOS7 zwar diesbezüglich angepasst, so dass das OS theoretisch die größeren RAM-Mengen nutzen könnte, aber auch die App-Entwickler müssen ihre Anwendungen daraufhin optimieren.
Glücklicherweise ist ein 64-bit-Betriebssystem in der Lage auch 32-bit-Apps auszuführen, wenn eine neue App allerdings an die neue Architektur angepasst wird, müssen die Entwickler auch 32-bit-Versionen programmieren, damit diese auf Geräten laufen, die noch nicht in der schönen neuen 64-bit-Welt angekommen sind. Diesen Mehraufwand wird derzeit also kaum jemand betreiben, da es sich schlicht noch nicht lohnt.
Die Ankündigung von Samsung ist insofern fraglich, dass Android derzeit noch gar nicht auf 64-bit optimiert ist und das Betriebssystem mit dem neuen Prozessor also gar nichts anfangen könnte. Dass Samsung einen ähnlichen Weg wie Intel geht, die Android in Eigenregie für die eigenen x86-Prozessoren umschreiben, ist anzuzweifeln, weil dadurch der ohnehin schon zu langsam Update-Prozess nochmals verzögert wird. Denkbar wäre allerdings, dass Google in eine der kommenden Android-Versionen die Unterstützung von 64-bit-Architektur integriert, allerdings ist dies reine Spekulation.

Warum der Aufwand, wenn der Nutzen fehlt?

Da wir nun geklärt haben, dass der Schritt in die 64-bit-Ära derzeit noch keine Vorteile bringt, bleibt natürlich die Frage, warum Apple diesen Aufwand überhaupt betreibt.
Zum einen ist 64-bit natürlich ein tolles Marketing-Schlagwort, dass die einstige Innovationskraft des Konzerns aus Cupertino wieder aufblitzen lässt, zumindest, solange man das Ganze nicht hinterfragt. Apple kann nun also wieder behaupten, der Konkurrenz einen großen Schritt voraus zu sein und die Tatsache dass Samsung mit der Ankündigung eigener 64-bit-Prozessoren folgt, zeigt, dass die Rechnung aufgeht. Die Behauptung von Schiller, dass Apple die mobile Computing-Welt von einem Tag auf den anderen von 32-bit in die 64-bit-Welt gebracht hat, während dieser Übergang im Desktop-Bereich mehrere Jahre gedauert hat, ist allerdings schlichtweg falsch. Der Übergang wird auch im Mobile-Bereich noch Jahre benötigen, Apple hat nur den ersten Schritt gemacht.
Faktisch ist dieser Schritt auch eher als langfristige Investition in die Zukunft zu sehen. So ist es, aufgrund der fehlenden Anwendungsbeispiele auf Smartphones, durchaus denkbar, dass Apple für iOS andere Pläne verfolgt. Zwar ist nicht davon auszugehen, dass Apple in naher Zukunft die MacBooks und iMacs mit 64-bit-ARM-Prozessoren ausstattet, da diese gerade für professionelle Anwendungen zu wenig Leistung besitzen – PC-ähnliche Geräte mit iOS, die sich eher an Normalnutzer denn an Profis richten, sind dagegen viel eher denkbar, womit sich Apple zudem etwas mehr von Intel als Chip-Lieferant lösen könnte. Es bleibt also spannend, welche Strategie Apple auf lange Sicht mit diesem Schritt verfolgt und was die Konkurrenz von Samsung und Co unternimmt, um Schritt zu halten.

Dienstag, 13. August 2013

Google Play Store: App-Umsätze steigen stärker als bei Apple

Ein beliebter Kritikpunkt von App-Entwicklern an Android war stets, dass man mit Apps für Googles Mobile-OS kaum Geld verdienen könnte. Eine nun veröffentlichte Studie belegt, dass Apples App Store zwar immer noch vor Android liegt, was die mit Apps erzieltenUmsätze betrifft – Googles Mobile-OS wächst aber stärker und holt deutlich auf.
Wer als App-Entwickler Geld verdienen will, musste bisher vor allem auf iOS setzen. Apples Betriebssystem für iPhone und iPad war aufgrund der größeren Marktanteile und höheren Bereitschaft der Nutzer, für Inhalte Geld auszugeben, deutlich interessanter für App-Publisher, da die Apps im Appstore insgesamt deutlich mehr Umsatz generierten als die im Google Play Store. Android findet sich aber inzwischen auf über 80 Prozent aller Smartphones – da erscheint es nur logisch, dass auch die Erlöse aus den App-Verkäufen und Werbung entsprechend steigen.
Eine neue Studie von Distimo zeigt, dass Apples Ökosystem zwar immer noch fast doppelt so viel Geld für die Entwickler abwirft, dabei ist der Umsatz in den letzten sechs Monaten nur um 15 Prozent gestiegen, während Android in diesem Zeitraum ein Wachstum von 67 Prozent verbuchen konnte. Die Entwicklung führt mittlerweile weg von der iOS first-Mentalität unter vielen Entwicklern.
umsätze-ios vs-android-2
In der Studie wurden zudem die Umsätze in unterschiedlichen Staaten analysiert. Während in den USA insgesamt am meisten Geld für Apps ausgegeben wird, hat im Land der unbegrenzten Möglichkeiten nach wie vor iOS klar die Nase vorn. Südkorea dagegen hat sich inzwischen zu einem der wichtigsten Märkte für Android entwickelt – hier spielt iOS nur eine sehr kleine Rolle. In Deutschland ist iOS noch umsatzstärker als Android, aber auch Googles OS braucht sich hier nicht zu verstecken. Wir erwarten, dass sich die Verhältnisse hierzulande nicht zuletzt dank der Einführung der Google Play-Guthabenkarten weiter zugunsten von Android ändern werden.
umsätze-ios vs-android-3
Ein Blick auf die einzelnen Apps birgt derweil eine kleine Überraschung, denn das Spiel Candy Crush Saga ist die umsatzstärkste App auf beiden Plattformen – weit vor WhatsApp und Co.

Donnerstag, 1. August 2013

Google Play: Erstmals mehr Downloads als im Apple App Store – aber weniger Umsatz

play 
In den letzten Quartalen ist der Google Play Store gewaltig gewachsen und hat sich bei der Anzahl der Downloads immer näher an den App Store angenähert – und nun gab es einen Platztausch an der Spitze. Dennoch konnte Apple mit seinem App Store einen mehr als doppelt so hohen Umsatz wie Google verbuchen und viele Kauf-Apps absetzen.
Vor allem dank der sehr positiven Entwicklungen in den BRIC-Ländern, außer China, konnte Google Play den Spitzenplatz erobern und insgesamt 10 Prozent mehr Downloads verzeichnen als die Konkurrenz aus Cupertino. Dennoch gelten Apple-Kunden seit jeher als Zahlungsfreudiger und haben auch im letzten Quartal 2,3 mal mehr Geld ausgegeben als die Android-Nutzer – wobei sich auch diese Werte langsam immer näher kommen.
ioS App Store vs. Google Play
An der Spitze der Länder mit den meisten Downloads hat sich im vergangenen Quartal kaum etwas getan und so stehen die USA dort immer noch auf dem 1. Platz. Insgesamt ist die Top5 der Play-Länder für etwa jeden Dritten Download verantwortlich.
Top 5 Länder – Anzahl Downloads
1. USA
2. Südkorea
3. Indien
4. Russland
5. Brasilien
Im Vergleich dazu sieht es bei den gegenübergestellten Umsatzzahlen ganz anders aus: Hier erweisen sich die USA als knausrig und belegen nur den dritten Rang. Selbst Deutschland hat es in die Top5 geschafft und dürfte sich dank der Einführung der Geschenkkarten dort auch halten. Allein die ersten drei Länder sorgen für 70 Prozent des gesamten Umsatzes!
Top 5 Länder – Umsatz
1. Japan
2. Südkorea
3. USA
4. Deutschland
5. Großbritannien
Spiele erweisen sich weiterhin wenig überraschend als treibende Kraft und können sich auf dem 1. Platz im Kategorien-Index halten. Danach folgt der Bereich Kommunikation, für den das Smartphone eigentlich geschaffen wurde. Dennoch handelt es sich bei 40 Prozent, um damit bei fast jedem zweiten, Download um ein Spiel.
Top 5 – Downloadkategorien
1. Spiele
2. Kommunikation
3. Tools
4. Unterhaltung
5. Social

Dienstag, 2. April 2013

Diese Apps machen Euer Smartphone zum Galaxy S4 oder HTC ONE

Man(n) muss nicht immer das neueste Smartphone besitzen! Mit ein paar wenigen Downloads hat man fast die gleichen Apps wie die Neuen 2013er Smartphones!

Samsung S4 - S-Translator



Alternative: Google Translator / Android und iOS

Samsungs Simultanübersetzer S Translator ähnelt vom Prinzip dem Google Übersetzer für iOS und Android und der ist dem S Translator teilweise sogar überlegen: er unterstützt 60 Sprachen, im Gegensatz zum S Translator, der nur 9 Spachen anbietet und dabei noch zwingend eine Internetverbindung zum Übersetzten braucht. Der Google Übersetzer bietet dagegen unter Android auch einen Offline-Modus.


Samsung S4 - Sound & Shot



Alternative: Rixa / Android

Sie erstellt aus Bildern und einer Tonsequenz einen sogenannten "SoundMoment", den Nutzer auch über Facebook, Twitter oder WhatsApp teilen können. Einziger Unterschied zur S4-Funktion: Rixa zeichnet Bild und Ton nicht parallel auf, sondern der Nutzer muss zunächst ein Foto machen und dann die Audioaufnahme starten.


Samsung S4 - Dual Camera



Alternative: 2sidez / Android

Sie erstellt nacheinander je ein Bild mit den beiden Kameras des Android-Smartphones. Anschließend können beide Bilder ineinander geblendet oder als sogenanntes Duograph auf der Webseite des Anbieters oder via Facebook und Co. geteilt werden. Die kostenlose App 2sidez befindet sich allerdings noch in der Beta-Phase und steht derzeit nur für Android zur Verfügung. 




Samsung S4 - Story Album



Alternative: Memories / Android

Die App ist unter Android kostenlos. Einige Funktionen müssen jedoch per In-App-Kauf freigeschaltet werden.




HTC ONE - Blink Feed



Alternative: Flipboard oder Pulse / Android und iOS

Auch der BlinkFeed des HTC One lässt sich mit Apps auf anderen Android-Geräten nachbauen. Hierfür empfehlen sich News Aggregatoren wie Flipboard oder Pulse. Diese bieten BlinkFeed-ähnliche Widgets, die der Nutzer auf einem Startbildschirm seinen Wünschen nach anordnen kann. Anschließend macht der diesen zum Hauptbildschirm und hat damit seinen persönlichen BlinkFeed immer parat. 

Unendlich erweitern lassen sich diese Widgets zwar anders als der BlinkFeed nicht, dafür kann der Nutzer aber eigene Nachrichtenquellen hinzufügen und ist nicht auf die von HTC vorgegebenen Content-Lieferanten beschränkt.
HTC ONE - Zoe


Alternative: Magisto / Android
Die wohl coolste Funktion des HTC One ist HTC Zoe. Die App generiert aus Videos und Fotos des Nutzers kurze Highlightclips vollautomatisch. Etwas Ähnliches kann auch die Android-App Magisto. Sie schneidet beliebige Videos automatisch zu einem Highlightclip zusammen. Fotos können aber leider nicht eingefügt werden.