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Dienstag, 23. September 2014

Google Now: Digitaler Assistent informiert über gesunkene Flugpreise

Google Now dürfte jedem Leser ein Begriff sein. Der intelligente Assistent erfährt regelmäßig Pflege aus Mountain View und wird im Alltag immer nützlicher. Die aktuellste Neuerung: Eine neue Karte informiert den Nutzer über Preisnachlässe bei vorher gesuchten Flügen. Bislang taucht dieses Feature nur vereinzelt in den USA auf. Ob Google seinen „Flight Price Monitor“ auch hierzulande anbieten wird, ist unklar.
Google nutzt sein immenses Wissen über seine Benutzer neben der Monetarisierung durch personalisierte Werbung auch zum Bereitstellen relevanter Informationen. In Google Now werden diese Datenhäppchen gebündelt und sinnvoll miteinander verknüpft aufbereitet. In den USA informiert der Assistent via Google Now-Karte neuerdings auch über gesunkene Preise bei vorher gesuchten Flügen. Dabei bedient sich Google mutmaßlich der durch Google Flights gesammelten Daten, andere Flug-Suche-Seiten werden bislang scheinbar noch nicht erfasst.
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Wie so oft bei Google, ist unklar, in welchen Ländern das Feature ausgerollt werden wird. Da Google Flights allerdings auch hierzulande verfügbar ist, wäre es durchaus denkbar, dass wir früher oder später ebenfalls den „Flight Price Monitor“ zu Gesicht bekommen werden.

Dienstag, 19. August 2014

Google-Spracheingabe: Satzzeichen können in deutscher Sprache eingesprochen werden – endlich

Komma, Punkt, Neue Zeile: Nach einer gefühlten Ewigkeit beherrscht Android auch in der deutschen Spracheingabe gesprochene Satzzeichen. Die neue Funktion lässt sich dabei nicht nur aufSmartphones und Tablets nutzen, sondern steht auch aufSmartwatches mit Android Wear zur Verfügung. 
Noch sind wir zwar ein gutes Stück von einer hundertprozentig exakten Spracherkennung à la Star Trek entfernt, in den letzten Jahren hat sich auf diesem Gebiet allerdings eine Menge getan. Neben Nuance (die die technische Basis für Siri, S Voice und die Swype-Spracherkennung bereitstellen) hat sich vor allem Google als Vorreiter dieser Technologie profiliert, die eigene Spracherkennung immer weiter verbessert, mit neuen Features ausgestattet und dank Google Now und „OK Google“ gar als zentrales Feature in Android, zuletzt auch Chrome, integriert. Eine der nützlichen Funktionen, die es lange Zeit nur in der englischen Variante gab, zieht nach langer Wartezeit endlich auch in die deutsche Spracherkennung ein: gesprochene Satzzeichen.
Eine offizielle Ankündigung seitens Google steht noch aus, auf der eigenen Hilfeseite heißt es dazu immer noch: „Gesprochene Satzzeichen werden momentan nur für Eingaben auf Englisch unterstützt.“ Das ist natürlich nicht mehr richtig, wie ein kurzer Test unsererseits unter Beweis stellt:
gesprochene-satzzeichen-android
Für alle, die sich auf dem Bild jetzt nicht auf die Suche nach Satzzeichen machen wollen, hier die Zusammenfassung. Unterstützt werden aktuell folgende Satzzeichen:
  • Punkt
  • Komma
  • Fragezeichen
  • Ausrufezeichen
  • Absatz
  • Neue Zeile
Grundsätzlich wird auch Minus (als Bindestrich) unterstützt, in der Praxis – sprich: innerhalb eines gesprochenen Textes – funktionierte es aber nicht zufriedenstellend. Wird „Minus“ nur für sich gesprochen, erscheint auf dem Bildschirm tatsächlich ein Bindestrich. Spricht man es allerdings innerhalb eines Textes, wird es dann als „Minus“ ausgeschrieben. Andere Satzzeichen, beispielsweise Semikolon, Doppelpunkt oder Apostroph, funktionieren gar nicht. Auch muss der Nutzer die Satzzeichen relativ flüssig im Text unterbringen und keine allzu langen Pausen machen, ansonsten versagt auch hier die korrekte Erkennung. In diesen Punkten muss Google noch eindeutig nachbessern.

Freitag, 15. August 2014

Google-Sprachsuche: Mehrere Sprachen gleichzeitig, „OK Google Everywhere“ auch auf Deutsch

Google hatte vor Wochen zwei neue Funktionen für seinen smarten Assistenten Google Now, genauer gesagt die unmittelbar damit verknüpfte Sprachsuche, angekündigt. Zum einen handelte es sich um die Möglichkeit, das Hotword „OK Google“ auf jedem Bildschirmzu verwenden. Zum anderen wird stufenweise ein Feature freigegeben, mit dem die Google-Suche mehrere Sprachen gleichzeitig erkennen kann.
Mithilfe des Hotwords „OK Google“ lässt sich bekanntlich per Sprache eine Google-Suche starten – aus der Google Now-Übersicht heraus und vom Homescreen aus. Vor wenigen Wochen wurde diese Funktion erweitert. Sofern die Systemsprache auf Englisch gestellt ist, kann man die Sprachsuche auf jedem Screen und in jeder App verwenden, selbst auf dem Lockscreen ist das auf Wunsch möglich. Dank eines im Juni angekündigten Features, mit der die Sprachsuche in mehreren Sprachen gleichzeitig nutzbar ist, lässt sich dieses Feature nun auch auf Deutsch nutzen.
google-mehrere-sprachen-sinultan-1 google-mehrere-sprachen-sinultan-2
Eigentlich wollte Google das neue Feature bereits unmittelbar nach seiner I/O-Entwicklerkonferenz freischalten, einige Wochen später wird die neue Funktion nun endlich serverseitig in Schüben freigegeben, wie Android Police berichtet – selbst der ein oder andere deutsche Nutzer hat bereits Zugriff auf die erweiterte Sprachauswahl. Dass man Zugriff auf die neue Funktion besitzt, erkennt man daran, dass in den Spracheinstellungen der Google Suche-App nun hinter den einzelnen Sprachen kleine Boxen zu finden sind, von denen man bis zu fünf auswählen kann. Nach Aktivierung lässt sich eine Sprachsuche nicht mehr nur in der Systemsprache durchführen, sondern optional auch in weiteren verfügbaren Sprachen, die vorab ausgewählt wurden. Eine der Sprachen fungiert als Primärsprache, die durch einen Langdruck auf die entsprechende Box bestimmt werden kann.
Wie man an diesem Screenshot erkennen kann, ist dank dieser Funktion auch die bereits erwähnte Funktion „OK Google Everywhere“ auf Deutsch verwendbar. Das funktioniert jedoch nur, wenn die Hauptsprache auf Englisch eingestellt ist, während Deutsch eine der Sekundärsprachen sein muss.
ok-google-everywhere-deutsch-1
Die „OK Google Everywhere“-Funktion kann endlich auch auf Deutsch verwendet werden (Screenshot: Norbert Rittel)
Bei uns ist die Funktion in der Google-Suche-App leider noch nicht freigeschaltet worden. 

Dienstag, 12. August 2014

Google Suche: Hinweise auf geräte-übergreifende Teilen-Funktion à la Pushbullet entdeckt

Nachdem Google vergangene Woche Version 3.6.13 der Suche-App für Android veröffentlicht hat, haben die Kollegen von Android Police sich die Anwendung näher angesehen und machten eine interessante Entdeckung: Offenbar arbeitet Google an einerKonkurrenz für Pushbullet. Mit dem neuen Feature soll sich beispielsweise Text bequem in Form einer Benachrichtigung vom Computer aufs Smartphone senden lassen. 
Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden, auch in Sachen Apps. Pushbulletallerdings gehört ohne Zweifel zum kleinen Kreis der Must-Have-Apps. Die Anwendung erweitert Android und Chrome um so viele nützliche Funktionen, dass viele Beobachter schon seit geraumer Zeit auf eine Übernahme des Startups durch Google spekulieren. Dass das bisher nicht geschehen ist, könnte möglicherweise einen triftigen Grund haben: Google arbeitet offenbar an einer eigenen Lösung à la Pushbullet.
Die Hinweise darauf finden sich, wie so oft, tief vergraben in den Assets von bereits erhältlichen Anwendungen. In Version 3.6.13 der Google-Suche, die letzte Woche veröffentlicht wurde, lassen sich vier interessante Codeschnipsel finden:
<string name=”phonelink_note_sent_from_computer”>Sent from your computer.</string>
<string name=”phonelink_note_save”>Save</string>
<string name=”phonelink_note_copy”>Copy</string>
<string name=”phonelink_note_copied”>Text copied</string>
Eine kurze Erklärung hierzu: In Zukunft soll es demnach möglich sein, Text direkt vom Computer ans Smartphone zu senden. Erreicht die Benachrichtigung den mobilen Begleiter, wird der Nutzer über deren Ursprung informiert und hat anschließend die Möglichkeit, den Text in die Zwischenablage zu kopieren oder zu speichern. Beim Speichern kann der Nutzer anschließend wählen, welche App er hierzu benutzen möchte. Um das visuell besser darzustellen, hatAndroid Police die Assets genommen und daraus eine Beispiel-App gebastelt.
Ein vom Computer gesendeter Text wandert in Form einer normalen Benachrichtigung aufs Smartphone und kann in die Zwischenablage kopiert oder gespeichert werden:
pushbullet-konkurrent-beispiel-app
Möchte man den Text speichern, erhält man die Auswahl zwischen mehreren kompatiblen Anwendungen:
pushbullet-konkurrent-beispiel-app-2 pushbullet-konkurrent-verbundene-notiz-app
Vieles zu Googles Pushbullet-Alternative liegt aktuell noch im Dunkeln: Wird man etwa nur Text versenden können oder auch Links, Bilder und andere Dateien? Bleibt es nur beim Text, ist Pushbullet Googles Lösung immer noch meilenweit voraus. Wie wird Google die Funktion am PC implementieren? Hier würde sich natürlich Chrome anbieten, entweder als Erweiterung oder direkt im Browser integriert. Und schlussendlich: Wann können wir mit dem Feature überhaupt rechnen?
Interessanterweise passt das Feature auch zur neuen „Warp“-Funktion, die am Wochenende Schlagzeilen gemacht hat und mit der man bald wohl unter anderem YouTube-Videos mit anderen Smartphones in der Nähe wird teilen können – selbst ohne Internetverbindung. Neue Möglichkeiten zum Teilen von Content und Daten scheinen auf Googles eigener To-Do-Liste wohl derzeit ganz oben zu stehen.

Donnerstag, 7. August 2014

Google Suche: Version 3.6 aktiviert Deep Linking und bereitet umfassende Sprachsteuerung vor [APK-Download]

Neben Google Play Music hat auch die Google Suche-App am gestrigen Update-Mittwoch eine Aktualisierung auf Version 3.6erhalten. Neben einigen behobenen Fehlern und Deep Links in installierte Apps bringt dieses keinerlei sichtbare Neuerung, bereitet aber offenbar die umfangreiche Benutzung des Smartphones oder Tablets über Sprachbefehle vor.
Seit einiger Zeit gibt es unter der Bezeichnung Okay Google Everywhere Hinweise darauf, dass sich Android-Smartphones und -Tablets zukünftig in fast jeder Lebenslage per Sprachbefehl steuern lassen. Mit englischer Spracheinstellung ist schon jetzt die Aktivierung des Hotwords „Okay Google“ aus jeder App heraus möglich, doch schon bald könnte ein sogenannter „Hands Free-Modus“ noch viel mehr Interaktion ermöglichen. Darauf deuten einige Icons hin, die sich im Update der Google Suche auf Version 3.6 verstecken. Dass sich der Hands Free-Modus speziell an Autofahrer richtet, lassen zudem Strings mit dem Namen Kitt erahnen.
google-hands-free-icons
Offenbar wird man bald Bluetooth, Lautstärke und Musikwiedergabe per Sprachbefehl steuern können.
Abgesehen davon sind jetzt die auf der Google I/O-Keynote angekündigten Deep Links in Anwendungen möglich. Damit kann die Google Suche nicht nur Apps, sondern auch verschiedene Ansichten in Apps indizieren und so bei der Suche direkt darauf Verweisen. Sucht man etwa per Google Suche ein spezielles Restaurant, kann dieses direkt in einer App wie Yelp oder Foursquare geöffnet werden. Hier der entsprechende Ausschnitt aus der Keynote (ab 33:52):
Wer diese Neuerung sofort nutzen und nicht erst warten möchte, bis Google das Update flächendeckend verteilt, kann die APK-Datei bei uns herunterladen. Für das Update muss die Installation aus fremden Quellen in den Einstellungen unter Sicherheit aktiviert werden. Zukünftige Updates erfolgen ohne Einschränkung weiterhin über den Play Store.

Montag, 4. August 2014

Android pur: Deswegen ist der Google Now Launcher unerreicht

Die pure Google-Erfahrung ist endlich für fast alle in greifbare Nähe gerückt, ob Nexus-Besitzer oder nicht. Das sind gute Nachrichten, nicht nur für Google-Freunde. Wir erklären, warum.
lg g2 homescreen google apps de teaser
© ANDROIDPIT
Der Google Now Launcher - anfänglich als Google Experience Launcher bekannt - ist die unverwässertste Google-Erfahrung, die man ohne ein Nexus-Gerät haben kann. Bis zuletzt herrschte eine Zwei-Klassen-Gesellschaft aus Nexus-Inhabern und dem Rest. Nur erstere kamen in den Genuss der häufigen Google-Updates und des schlanken, geradlinigen und durch Google Now einfach höchst intelligenten Launchers an vorderster Front des mobil-technologischen Fortschritts. Das hat nun ein Ende. Jeder Nutzer mit Android 4.1 und neuer kann ihn nun im Play Store herunterladen.

Warum ist der Google Now Launcher toll?

Das Android-Ökosystem ist voll von Launchern, die alle möglichen Arten von Nutzererfahrungen versprechen. Hier ist für jeden etwas dabei. Allerdings ist ein Großteil davon von dem einen oder anderen größeren Manko geplagt, sei es das Fehlen von Ressourcen (Entwickler, Geld, und so weiter), das sie schnell unzeitgemäß und teils wenig performant macht oder sei es die Unübersichtlichkeit aufgrund unnötiger Optionsüberfrachtung. Wer eine Systemoberfläche wünscht, die einfach nur funktioniert, der kommt am Google Now Launcher nicht vorbei.
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Der Homescreen (links) und die entsprechenden Einstellungen (rechts). / © ANDROIDPIT

Was kann der Google Now Launcher?

Pures Android ist der Ursprung, an dem sich jeder Launcher, jedes Custom-ROM und jeder Herstelleraufsatz  orientiert, und das hat etwas für sich. Keine Schnörkel bremsen ihn aus. Homescreens gibt es nur so viele, wie tatsächlich gebraucht werden (ergo fallen leere Seiten weg), Ordner lassen sich ganz einfach durch das Ziehen einer App auf eine andere erstellen, Hintergrundbilder und Widgets werden über einen längeren Druck auf das Display hinzugefügt, der Schnellzugriff auf die meistgenutzten Apps im Dock ist unkompliziert,  und der Assistenzdienst Google Now ist sichtbarer als bei jedem anderen Launcher. Für ihn ist der ganz linke Homescreen fest reserviert, und hier werden permanent kontextual relevante Informationen zusammengetragen, damit sie zur Verfügung stehen, wenn der Nutzer sie benötigt: Fahrtzeiten zu bestimmten Orten, Verkehrsanbindungen, Informationen zu umliegenden Orten, Sportergebnisse, das Wetter, Erinnerungen und mehr. Und alles ist standardmäßig per Sprachbefehl abrufbar.
Es hilft, wenn man Googles intelligente Dienste schätzt und wünscht, denn um die geht es hier. Gerade die Smartphone-Steuerung per Sprache ist Google wichtig und hier besser umgesetzt als sonst irgendwo. Wer all das nicht braucht, kann Google Now und die Sprachsteuerung aber auch deaktivieren und hat dann ein noch schlankeres, schlichtes aber hübsches System ohne Schnickschnack. Letzteres kann man nicht oft genug sagen, und es ist Vor- und Nachteil in einem.
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Der App-Drawer (links) und die erste Ansicht von Google Now (rechts). / © ANDROIDPIT
Denn der Performanz des Launchers steht die relative Optionsarmut gegenüber, welche Hardcore-Nutzer enttäuschen wird, während der Rest damit keinerlei Probleme hat, denn 90 Prozent aller Nutzer wollen nur das, was sie offensichtlich brauchen. Deswegen ist iOS so beliebt.

Hinweis!

Dies ist und bleibt nur ein Launcher! Wer pures Android durch und durch wünscht, muss weiter gehen (im Sinne eines Custom-ROMs), denn der Launcher legt sich “nur” über oberflächliche Aspekte des Systems. Einstellungen beispielsweise werden nicht angepasst. Das heißt natürlich, dass der Launcher ein langsames oder per Herstelleraufsatz überladenes System nicht plötzlich schnell macht, zumindest nicht rundum. Zumindest aber den Bereich der Homescreen-Interaktion kann flüssiger werden. In jedem Fall geht dieser Launcher einen großen Schritt in Richtung puren Androids und ergibt durchaus Sinn für unerfahrene Nutzer, die ihr Smartphone nicht rooten wollen.
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Weitere Informationen von Google Now, die durch das Herunterscrollen sichtbar werden. / © ANDROIDPIT

Freitag, 1. August 2014

Google Now Launcher: Neue Version veröffentlicht, bleibt XGELS-kompatibel [APK-Download]

Google verteilt derzeit eine neue Version seines Google Now Launchers, die einige Fehler behebt, glücklicherweise aber kompatibel zum beliebten Xposed-Modul XGELS bleibt. Da die App zwar mit vielen Geräten kompatibel ist, aber nur für wenige zur Verfügung steht, stellen wir sie als APK-Download zur Verfügung.
Mit dem Release des Nexus 5 (Test) führte Google eine neue Homescreen-Oberfläche ein. Das seinerzeit noch Google Experience Launcher heißende, mittlerweile in Google Now Launcher umbenannte UI brachte in erster Linie größere Icons, die Möglichkeit auf Google Now über einen separaten Homescreen zuzugreifen und die Option, eine Google-Suche mit dem gesprochenen „OK, Google“ überall am Homescreen zu initiieren.
Der Launcher blieb zunächst Nexus 5-exklusiv, konnte allerdings auf einigen Nexus-Geräten und Google Play-Editionen per Play Store nachinstalliert werden. Vor einigen Tagen kündigte der chinesische Hersteller ZTE zudem an, den Google Now-Launcher auf einigen Geräten vorzuinstallieren – davon abgesehen ist der Google Now Launcher aber auf anderen Geräten weder zu finden noch installierbar. Eigentlich seltsam, denn die Erfahrung hat gezeigt, dass der Launcher an sich mit praktisch allen Geräten kompatibel ist, die mindestens über Android 4.3 verfügen. Und nicht nur das, der Großteil des Programmcodes ist auf nahezu allen aktuellen Android-Geräten bereits vorhanden – er versteckt sich nämlich in der Google Suche-App. Um den Google Launcher zu nutzen, muss man lediglich ein kleines Dienstprogramm installieren – entweder aus dem Play Store oder in Form einer APK-Datei. Und eben jenes Dienstprogramm ist gerade von Google auf Version 1.1.0.1167994 aktualisiert worden.
Neuerungen sind laut Informationen der Android Police-Redakteure zufolge nur wenige enthalten – angesichts der rudimentären Funktionalität der App ist das aber auch kein Wunder. In erster Linie soll das Update die Koexistenz mit anderen installierten Launchern verbessern. Freunde des Xposed-Frameworks werden sich immerhin freuen, dass die neue Version keine Probleme mit dem beliebten Xposed-Modul XGELS macht, wie es beim letzten größeren Update der Google Suche-App für einige Zeit der Fall war.

Google Now Launchers downloaden und aktualisieren

Die App findet man regulär im Play Store, ist dort aber – wie erwähnt – nur für wenige Geräte verfügbar.
Alternativ kann man sich stattdessen auch die aktualisierte APK per Sideload installieren. Dafür muss in den Geräteeinstellungen unter dem Punkt „Sicherheit“ die Option zur Installation von Apps aus „unsicheren“ beziehungsweise „unsicheren“ Quellen aktiviert sein.

Mittwoch, 30. Juli 2014

Google Now: Zeigt Hotelreservierungen und interessante Orte in der Nähe

Google Now bekommt ein neues Feature: Ab sofort begleitet der virtuelle Sprachassistent den Nutzer auch in den Urlaub und versorgt die Reisenden mit Infos zu Hotels, Restaurants und anderen Freizeitangeboten in der Nähe des jeweils gebuchten Hotels. Damit das Tool weiß, wohin die Reise geht, greift es allerdings auf dieBuchungsbestätigungen der Destinationen zu – sofern diese an dasGMail-Konto gesendet wurden.
Praktisch, was Google da wieder aus dem Hut gezaubert hat: Das Zurechtfinden in fremden Städten und Ländern ist bekanntlich nicht immer ganz einfach, weshalb Google Now dem Reisenden unter die Arme greift. Mit einfachen Suchanfragen à la „Zeig mir den Weg zum Hotel“ oder „Wo kann ich in der Nähe essen gehen“ bringt der virtuelle Assistent die wichtigsten Infos zu allen wichtigen „Points of Interest“ rund um die Zieldestination auf das Smartphone.
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Damit Google Now weiß, wohin sein Besitzer reist, wird der Gmail-Posteingang durchforstet. Erkennt das Tool eine Hotel-Buchungsbestätigung, beginnt die muntere Informationssuche auch schon. Wer schon einmal gereist ist, kennt das Prozedere möglicherweise von Flugbestätigungen – auch die werden bereits in Google Now angezeigt.
Ob diese Funktion auch hierzulande unterstützt wird und mit deutscher Spracheinstellung, ist noch unklar. Allerdings ist davon auszugehen, dass Google dieses durchaus praktische Feature global verfügbar macht.
Eine Sache könnte indes für Probleme sorgen: Google Now benötigt bekanntlich durchwegs Anschluss an das Internet, was im Urlaub – ob der horrenden Roaming-Kosten – ganz schnell zum Spaßkiller werden kann. Wer also nicht auf inkludiertes Datenvolumen für das Ausland zurückgreifen kann oder sich eigene SIM-Karten zulegt, geht besser auf Nummer Sicher: Datenverbindungen aus, dann kann auch nichts passieren – egal, ob Google Now im Hintergrund läuft oder nicht.

Montag, 14. Juli 2014

Das sind die 21 nützlichsten Sprachkommandos für deine Android Wear-Smartwatch

Eine Uhr, die aufs Wort hört? Mit Android Wear ist das keine Zukunftsmusik mehr. Wir zeigen dir die nützlichsten Sprachkommandos für deine Android Wear-Smartwatch. 
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„K.I.T.T., ich brauche deine Hilfe“, sprach einst Lockenkopf Michael Knight in seine Armbanduhr, um in der 80er Kultserie Knight Rider sein intelligentes Auto zu rufen. Knapp 30 Jahre später ist aus der Vision Realität geworden: Dank Android Wear können auch Normalsterbliche mit ihren Armbanduhren kommunizieren. Wir zeigen auch die nützlichsten und lustigsten Sprachkommandos, die ihr mit eurer LG G Watch oder Samsung Gear Live ausprobieren könnt.

Kommunikation

Ruf (Name) an
Ruft den Kontakt aus deinem Telefonbuch an
Textnachricht an (Name) (Text)
Sendet eine SMS an den angegebenen Kontakt mit dem gesprochenen Text
E-Mail an (Name) (Text)
Sendet eine E-Mail an den angegebenen Kontakt mit dem gesprochenen Text
Hinweis: Falls zu einem Kontakt mehrere Nummer hinterlegt sind, fragt Google erst nach, welche Nummer konkret gemeint ist

Nützliches

Notiz erstellen (Notiz eingeben)
Erstellt eine Notiz, die wahlweise in Google Notizen oder Google Mail gespeichert wird
Erinnere mich (Tag) (Uhrzeit) (Erinnerung) 
Erstellt eine termingenaue Erinnerung. Beispiel: „Erinnere mich daran, morgen um 2 Uhr das Auto abzuholen“
Weck mich um (Uhrzeit)
Stellt den Wecker auf die eingegebene Uhrzeit
Timer einstellen für (Zeit in Minuten oder Stunde)
Stellt einen Timer für die angegebene Uhrzeit
Wie ist das Wetter in (Ortsname) 
Zeigt das Wetter des jeweiligen Ortes an

Navigation

Navigiere/Fahre zu (Adresse)
Öffnet die Navigation auf dem Smartphone mit dem angegebenen Ziel
Karte von (Ortsname) 
Zeigt eine Karte des Ortes
Wo ist der nächste (Supermarkt, Kino, Tankstelle usw.)?
Zeigt eine Karte mit den entsprechenden Geschäften

Unterhaltung

Spiele (Musiktitel) 
Spielt entsprechenden Musiktitel in Google Play Music
Kinoprogramm
Zeigt das Kinoprogramm in der Nähe an
(Filmtitel)
Zeigt das Kinoprogramm für einen bestimmten Film an

Wissenswertes

Wie alt ist (Name der Person) 
Gibt das Alter der nachgefragten Person inklusive Geburtsdatum an
Wie steht die Aktie von (Unternehmen) 
Zeigt den aktuellen Aktienwert des Unternehmens an
(Zahl) (Rechenoperation) (Zahl) 
Gibt das Ergebnis der Rechnung zurück
(Zahl) Prozent von (Zahl)
Gibt das Ergebnis der Rechnung zurück
Wer ist der Gründer von (Unternehmen)?
Gibt den Unternehmensgründer zurück
Wie viele Kalorien hat (Lebensmittel)?
Zeigt die Kalorien samt Foto des gefragten Lebensmittels an
Wo spielt (Name des Sportlers)?
Zeigt den Verein des Sportlers plus weitere Informationen zum Verein an.
Wie ihr seht, gleichen sich die Ergebnisse fast 1:1 mit den nützlichsten Sprachkommandos aus Google Now. Das ist natürlich kein Wunder, denn Google Now bildet quasi den Kern von Android Wear und soll Informationen zur richtigen Zeit am richtigen Ort anzeigen.

Donnerstag, 10. Juli 2014

Google Now: Missverstandene Suchanfragen können jetzt korrigiert werden

Schlafen die Damen und Herren in Mountain View auch mal? Kaum ein Tag kommt noch ohne Update-Meldung zu Google aus. Dieses Mal geht es um falsch erkannte Worte bei der Sprachsteuerung. Es sieht aus, als habe Google sich endlich an ein größeres Problem rangesetzt.
ok google search bandana
© Google, AndroidPIT
Die Spracherkennung wird immer besser und ist mittlerweile oft schon überraschend gut (zumindest auf Englisch - hier die erste Runde unseres Tests, hier die zweite). Doch dann und wann gibt es immer noch Missverständnisse, insbesondere in unruhigen Umgebungen.
Um zu vermeiden, dass der Nutzer jedes Mal die gesamte Anfrage wiederholen muss, hat Google nun einen ersten Schritt in eine wichtige Richtung getan. Mit dem Kommando “No, I meant/said” lassen sich Anfragen nun nachträglich korrigieren. Noch ist das Feature alles andere als perfekt und wirklich nur als erster Schritt zu loben.
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Von Früchten zu Kopftüchern - nun ohne Wortwiederholung möglich. / © Google, AndroidPIT
Wenn ich beispielsweise Bilder eines Bandanas sehen möchte und sage “Ok Google, show me pictures of a bandana” und mir Google Bilder einer Banane zeigt, kann ich sagen “Ok Google, no, I said bandana”, und es wird das eine Wort korrigieren und mir Bilder eines Kopftuches zeigen.
Wie immer gilt: Das Feature nimmt in der US-englischen Sprache seinen Lauf und wird später dann auch auf Deutsch nutzbar sein. Hoffen wir, dass viele Updates dieser Art bald folgen, damit der verbale Umgang mit der Technologie intuitiver und “menschlicher” wird.

Mittwoch, 9. Juli 2014

Google Now: Missverstandene Suchanfragen können jetzt korrigiert werden

Schlafen die Damen und Herren in Mountain View auch mal? Kaum ein Tag kommt noch ohne Update-Meldung zu Google aus. Dieses Mal geht es um falsch erkannte Worte bei der Sprachsteuerung. Es sieht aus, als habe Google sich endlich an ein größeres Problem rangesetzt.
ok google search bandana
© Google, AndroidPIT
Die Spracherkennung wird immer besser und ist mittlerweile oft schon überraschend gut (zumindest auf Englisch - hier die erste Runde unseres Tests, hier die zweite). Doch dann und wann gibt es immer noch Missverständnisse, insbesondere in unruhigen Umgebungen.
Um zu vermeiden, dass der Nutzer jedes Mal die gesamte Anfrage wiederholen muss, hat Google nun einen ersten Schritt in eine wichtige Richtung getan. Mit dem Kommando “No, I meant/said” lassen sich Anfragen nun nachträglich korrigieren. Noch ist das Feature alles andere als perfekt und wirklich nur als erster Schritt zu loben.
google now corrections
Von Früchten zu Kopftüchern - nun ohne Wortwiederholung möglich. / © Google, AndroidPIT
Wenn ich beispielsweise Bilder eines Bandanas sehen möchte und sage “Ok Google, show me pictures of a bandana” und mir Google Bilder einer Banane zeigt, kann ich sagen “Ok Google, no, I said bandana”, und es wird das eine Wort korrigieren und mir Bilder eines Kopftuches zeigen.
Wie immer gilt: Das Feature nimmt in der US-englischen Sprache seinen Lauf und wird später dann auch auf Deutsch nutzbar sein. Hoffen wir, dass viele Updates dieser Art bald folgen, damit der verbale Umgang mit der Technologie intuitiver und “menschlicher” wird.

Freitag, 27. Juni 2014

Google Now beherrscht jetzt mehrere Sprachen gleichzeitig

Googles intelligenter Assistent Google Now ist mit seiner Spracherkennung ein praktisches, wegweisendes Feature. Ein großes Manko stört den nahtlosen Umgang mit Now jedoch: Die Erkennung der Sprache (Deutsch, Englisch, Chinesisch…) ist extrem unflexibel und der kommunikativen Praxis nicht gewachsen. Das soll sich nun ändern.
ok google search
© Google, AndroidPIT
Die Systemsprache meines Smartphones ist US-Englisch. Wenn ich mit ihm rede, dann in der Sprache. Selbst, wenn es dafür keine persönlichen Gründe gäbe, würde ich es genau so machen, denn die Spracherkennung auf Englisch ist sehr fortgeschritten und der deutschen bei weitem überlegen.
Doch es gibt Anfragen, die auf lokale Inhalte abzielen und auf Englisch keinen Sinn ergeben, weil das englische Google Now beispielsweise mit deutschen Namen, Straßen, Geschäften und ähnlichem nichts anfangen kann. Hier habe ich mir stets ein Smartphone gewünscht, mit dem ich gänzlich ohne Sprachbarriere kommunizieren kann, und das mich versteht, egal ob ich Deutsch oder Englisch spreche, gänzlich ohne ein manuelles Umschalten meinerseits.
Genau das soll nun als nächstes ermöglicht werden, sofern es nicht tatsächlich bereits Teil des jüngst angestoßenen Updates war, das die Hotword-Erkennung von allen Screens ermöglichen sollte (zur Meldung). Es könnte noch ein paar Tage dauern, bis das Update ankommt, da es auf einzelnen Geräten unabhängig voneinander aktiviert wird.
Bis zu sieben Sprachen wird Google Now dann parallel verstehen. Eine Sekundärsprache wird man vorher manuell auswählen müssen, danach operiert Now jedoch wahrhaft multilingual. 

Donnerstag, 26. Juni 2014

Google Suche: Version 3.5.14 bringt Hotword „OK Google“ auf jeden Screen [APK-Download]

Google hat gestern nicht nur eine Vielzahl an neuen Android-Produkten angekündigt, sondern auch gleich, wie es sich für einen Update-Mittwoch gehört, allerhand Apps mit Aktualisierungen versehen. Die neue Version der Google-Suche bringt unter anderem die Möglichkeit das Hotword „Ok Google“ auf jedem Screen zu aktivieren – selbst auf dem Lockscreen. Die Funktion, die gerüchteweise „Okay Google everywhere“ heißen sollte, wird allerdings serverseitig ausgerollt, sodass es eine Weile dauern kann, bis alle sie nutzen können. Nichtsdestotrotz ist die neue Version vonnöten, deren APK wir an dieser Stelle zum Download anbieten.
Die neue Google Suche für Android bringt ein wenig mehr Moto X-Feeling auf viele Smartphones, denn mit aktivierter Sprachsuche lässt sich die Suchfunktion selbst vom Lockscreen aus starten, sofern gewünscht. Ferner bringt die neue Version eine Lernfunktion mit sich, mit der die App die Stimme des Nutzers mit dem eigenen Google-Konto verknüpft, um Spracheingaben von Dritten zu unterbinden. Insbesondere bei eingeschalteter Sprachsuche auf dem Lockscreen ist dies sinnvoll. Bislang konnte das Hotword „OK Google“ zur Aktivierung der Sprachsuche nur auf dem Homescreen und Google Now genutzt werden.
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Damit man die Sprachsuche aus jeder App heraus starten kann, muss die Option in den Einstellungen der Google Suche aktiviert werden, ebenso verhält es sich mit der Lockscreen-Funktion. Wie bereits erwähnt ist dieses Feature zwar Bestandteil der neuen Google Such-App, jedoch muss sie noch seitens Google serverseitig freigeschaltet werden. Auf unseren Geräten war die Funktion leider noch nicht verfügbar. Es ist davon auszugehen, dass Google das Feature sukzessive für alle Nutzer bereitstellt.

APK-Download der Google Suche 3.5.14

Das Update der Google Such-App wird seitens Google wie üblich schubweise verteilt, wer sich aber nicht gedulden und die neue Version bereits jetzt installieren möchte, kann sich die von uns bereitgestellte APK per Sideload installieren. Für den Sideload muss in den Sicherheitseinstellungen des Android-Gerätes die Installation von Apps aus „unsicheren“ oder „unbekannten Quellen“ aktiviert werden. Da die APK seitens Google signiert ist, erhält man künftig weiterhin Updates über den Play Store.

Freitag, 2. Mai 2014

Google Now: App-Sezierung bringt zukünftige Features zum Vorschein

Erst gestern hat uns Google ein Update für die Google-Suche-Appbeschert, die unter anderem nützliche Features wie das Abspeichern des Parkplatzes sowie die Vornahme von Systemeinstellungen per Sprachbefehl per Google Now mit sich brachte. Neben diesen augenscheinlichen Neuerungen scheint sich mit der Aktualisierung der App aber auch hinter den Kulissen einiges getan zu haben, wie ein APK-Teardown der Kollegen von Android Police nun enthüllt.
Bei dem APK-Teardown wurden die in der App enthaltenen Text-Strings und Assets durchleuchtet und auf interessante Zeilen hin untersucht. Das ist ein gängiges Vorgehen und deshalb lohnenswert, da die Entwickler der Google-Applikation dort häufig subtile Hinweise auf künftige Features hinterlasssen, auch wenn diese für den Nutzer in der gegenwärtigen Version noch gar nicht nutzbar sind. Für Google Now scheint es der Untersuchung zufolge in Zukunft vor allen Dingen noch mehr der so genannten Karten für die Bereitstellung von nützlichen Informationen zu geben. Das Ob und Wann ist allerdings unklar. Einige der Funktionen könnten in unmittelbarer Zukunft freigeschaltet werden, andere vielleicht erst zur Google I/O im Juni und natürlich kann man nie genau wissen, ob eine Funktion letzten Endes wirklich implementiert wird.
Hier die entdeckten Features:
  • Fotos von Freunden: In einer kommenden Version von Google Now sollen auch von Freunden auf Google+ geteilte Fotos als Karten angezeigt werden können. Hierbei werden aber nur für den aktuellen Standort des Nutzers relevante Fotos angezeigt, es stehen dann ein +1-Button sowie weitere E-Mail-Optionen zur Verfügung.
  • Verbesserung des Timers: Der Timer will im Moment noch nicht so recht funktionieren, soll in Google Now künftig aber verbessert werden. Bislang fungierte der Timer eher als ein Wecker, was recht ungenau war und dazu führen konnte, dass der Alarm erst am nächsten Tag losging — ein ziemlich lästiger Bug, der hoffentlich bald behoben wird.
  • Informationen über gebuchte Reisen: Zukünftig sollen bei Google Now auch Informationen über Reservierungen, die jeweiligen Städte und Reiseziele sowie den eigentlichen Flug angezeigt werden, etwa wie viele und welche Art von Sitzplätzen vorhanden sind. Die Darstellung der Reise soll hierbei etappenweise erfolgen, um den Nutzer jeweils optimal zu beraten.
  • Neue Karten für Sportveranstaltungen: Google Now zeigt zwar bereits jetzt etwaige Informationen über laufende Spiele an, doch mit den kommenden Versionen sollen diese noch erweitert werden. Während in der kleinen Ansicht der Titel, die Logos der Mannschaften, der aktuelle Status des Spiels sowie der Spielstand angezeigt werden, kommen in der Detailansicht noch die Namen der beiden Teams und ein Histogram mit spezifischen Daten hinzu.
  • Karten für Produkte in der Nähe: Auch beim Einkaufen will Google in Zukunft noch nützlicher sein. Bei der Suche nach bestimmten Produkten werden daher bald auch die nächstgelegenen Läden angezeigt, in denen man die Ware dann erwerben kann. Auch der Preis soll unmittelbar angezeigt werden, um den Nutzer gerade bei teureren Produkten optimal zu beraten.
  • Musiksteuerung in Google Now: Ein recht einfaches, aber zugleich sehr praktisches Feature könnte die Einführung einer Karte zur Musiksteuerung sein. Die Karte soll zukünftig automatisch an oberster Stelle in Google Now angezeigt werden, sobald man mit der Wiedergabe eines Liedes beginnt.
Ok-Google-everywhere-header
Neben den neuen Karten gibt es auch Hinweise auf mehr Kontrolle beim Aufruf von Google Now über das gespochene Hotword „Okay, Google”: So kann man das Verhalten bei entsperrtem Display sowie beim Aufladen des Gerätes einstellen, zwei recht gängige Szenarien für die Verwendung des Hotwords.
Zudem scheint Google die Sicherheitsauflagen für den Zugriff von Applikationen von Drittanbietern auf die Sprachsuche gelockert zu haben – das passt ganz gut zu den kürzlich geäußerten Vermutungen über die FunktionGoogle everywhere, bei der jede Anwendung kontextabhängige Sprachbefehle entgegennehmen kann.

Donnerstag, 1. Mai 2014

Google Now: Neue Version der Suche-App merkt sich Parkplätze, macht Xposed-Modul unbrauchbar [APK-Download]

Die Suche-App für Android enthält neben Google Nowbekanntermaßen auch den Google Experience Launcher (GEL). Eine neue Version jener App bringt nun einige neue Features. So speichert Google Now nun Parkplätze, außerdem können manche Einstellungen nun per Sprachbefehl festgelegt werden. Allerdings wird aber auch der Support für das beliebte Xposed-Modul GEL Settings entfernt. Wer nicht warten möchte, erhält die App bei uns als APK zum Download.

Neue Features für Google Now

Neulich erst erlebt: Da war ich mit der Familie und Schwiegervater in einem großen Einkaufszentrum unterwegs. Am Ende einer langen Shoppingtour wollten wir nach Hause fahren, konnten uns aber partout nicht erinnern, wo wir das Auto abgestellt hatten. Schade, dass es seinerzeit diese neue Google Now-Funktion nicht gab, mit der das Gerät registriert, dass man nicht mehr fährt und auf einer Now-Karte vermerkt, wo das Auto abgestellt ist – dann hätten wir uns eine Dreiviertelstunde Suche ersparen können. Nun gibt’s dieses Feature aber und macht den Sprachassistenten noch eine Spur nützlicher.
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In der neuen Version der Google Suche-App sind noch weitere Features für Google Now integriert: Zum einen wird in Shopping Malls angezeigt, welche Läden sich darin befinden, es existiert zudem eine ladenübergreifende Suchfunktion.
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Des Weiteren ist nun rudimentäre Unterstützung für Einstellungen per Sprachbefehl integriert. So kann man durch entsprechende Befehle beispielsweise GPS, Bluetooth und WLAN aktivieren und deaktivieren oder Lautstärke und Bildschirmhelligkeit regeln. Die Funktionalität ist freilich noch stark verbesserungswürdig, zum jetzigen Zeitpunkt kommt man mit den meisten Befehlen nur per Tap in das entsprechende Einstellungsmenü – was den Sinn von Sprachbefehlen schlicht konterkariert. Da man die Funktion aber sowieso nur mit US-englischer Spracheinstellung nutzen kann, dürften die meisten Nutzer hierzulande auch keinen Anlass haben, sich über diesen Mangel zu ärgern. Wir vermuten, dass diese nicht offiziell kommunizierte Änderung schon in Hinsicht auf das in der Gerüchteküche befindliche „OK Google Everywhere“ integriert wurde.
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Kleine Verbesserungen beinhalten außerdem ein neu gestaltetes Reminder-Archiv, einen eigenen Menüpunkt in den Einstellungen für Nicknames und die Behebung eines Fehlers, der alle Karten entfernte, wenn man mit seinem Gerät offline geht. Das meiste funktioniert, wie gehabt und bereits erwähnt, nur mit US-englischer Spracheinstellung – bei der Internationalisierung von Google Now besteht weiterhin erheblicher Nachholbedarf.

Ende für das Xposed-Modul „GEL Settings“

Nutzer von gerooteten Geräten mit Xposed-Framework und dessen Modul GEL Settings haben derweil Grund zum Ärger: Mit der neuen Version der App kann das Modul nicht mehr verwendet werden, mit der man unter anderem Icon Packs im GEL nutzen konnte. Dessen Entwickler, der deutsche XDA-Nutzer theknut, hat die Arbeit daran mit sofortiger Wirkung eingestellt. Hier sein Statement aus dem Thread bei den XDA-Developers (Übersetzung von uns):
Das jüngste Update des Google Now Launchers zerstört sämtliche XGELS-Funktionalität. Google hat sich entschieden, die APK zu obfuskieren, deswegen ist es unmöglich, dass XGELS weiter funktioniert. Google hatte Klassen aus com.android.launcher3 verwendet, die quelloffen sind; nun scheinen aber entweder die Klassen umbenannt worden zu sein oder sie lassen den GNL auf etwas anderem basieren.
Mir fehlen die Worte. Es ist mir unbegreiflich, warum Google nicht möchte, dass ich mehr Menschen dazu bringe, den GEL zu nutzen. Ich für meinen Teil werde zuerst ein Backup wiederherstellen, letztendlich aber wohl zum Nova Launcher zurückkehren. Es gibt keinen Grund mehr für mich, den Google Now Launcher weiter zu benutzen, insbesondere, da viele Features in Deutschland sowieso nicht funktionieren.
Danke an allem die XGELS genutzt haben, ich werde es vermissen. Auf Wiedersehen!
Alle, die in den vergangenen zwei Wochen für das Projekt gespendet haben, können außerdem ihr Geld zurückerhalten – per Mail an den Entwickler.

Download der Google-Suche-App

Google verteilt die neue Google Suche-App wie immer in Etappen über die nächsten Tage. Wer nicht warten und die neue Version sofort installieren möchte, kann Sie sich bei uns als APK-Datei herunterladen und manuell installieren. Zuvor muss in den Sicherheitseinstellungen des Gerätes die Option zur Installation aus unbekannten bzw. unsicheren Quellen aktiviert worden sein. Da die App von Google signiert ist, bekommt man natürlich auch weiterhin Updates über den Play Store.