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Freitag, 18. Juli 2014

Google beendet Gratis-Schwindel im Play Store bei In-App-Käufen

Wie Google mitteilte, werden ab kommendem Herbst alle Apps mit In-App-Käufen im Play Store nicht mehr als “kostenlos” deklariert. Dieser Schritt ist eine klare Antwort auf den Vorstoß der Europäischen Kommission, die vor allem auf die mangelnde Aufklärung bei Kinderspielen aufmerksam machte.
simpsons in app lg g2
 © ANDROIDPIT
Obwohl viele Spiele-Apps im Google Play Store als kostenlos angegeben sind, können durch kostenpflichtige In-App-Käufe Spiel-Zusätze dazugekauft werden. Oft müssen Eltern am Ende des Monats mit Schrecken feststellen, dass ihr Kind durch solche zusätzlichen Käufe Rechnungen von mehreren Hundert Euro verursacht hat. Dieses von Entwicklern beliebte “Freemium”-Modell wurde deshalb von der Europäischen Kommission als irreführend und gegen die Konsumentenrechte der EU bezeichnet. Daraufhin folgten Gespräche mit Google und Apple, um Kinder zukünftig vor solchen Käufen zu bewahren. Google gab nun bekannt, dass ab September 2014
  • Spiele mit In-App-Käufen im Play Store nicht mehr als “kostenlos” bezeichnet werden,
  • Richtlinien für Entwickler formuliert werden, um Kinder nach dem EU-Gesetz zu schützen,
  • Maßnahmen inkrafttreten, die bei der Überwachung von Verletzungen des EU-Verbraucherrechts helfen.
Das bedeutet, dass App-Entwickler zukünftig keine In-App-Käufe mehr direkt und spezifisch auf Kinder ausgerichtet in ihre Apps integrieren dürfen. Natürlich ist eine solche Maßnahme richtig und wichtig, jedoch sollten Eltern auch von ihrer Aufsichtspflicht Gebrauch machen. Im Play Store lassen sich Passwörter eintragen, die auch bei In-App-Käufen abgefragt werden. Auch ist es fraglich, ob Kinder unbeaufsichtigt über ein mit dem Play Store verbundenen Smartphone verfügen sollten.

Dienstag, 17. Juni 2014

WM 2014: Gratis WM-Games für Android

Alle Welt schaut derzeit nach Brasilien zur Fußball Weltmeisterschaft, und nach dem phänomenalen Sieg der Deutschen Elf gegen Portugal ist auch hierzulande endlich das WM-Fieber ausgebrochen. Wer auch zwischen den Spielen in Fußball-Laune bleiben möchte, dem haben wir drei gratis WM-Spiele für Android herausgesucht.
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© AndroidPIT

FIFA 14 von EA SPORTS™

Wem das reine Fußball-Schauen nicht ausreicht, der kann mit der offiziellen FIFA-14-App von EA Sports selbst zum Spielführer werden. Neben der guten Grafik und einfachen Spielführung gibt es jetzt auch die offiziellen und lizenzierten Mannschafts-Trikots, Stadien und dem offiziellen Ball der Fußball Weltmeisterschaft in Brasilien. So wird das Spiel so authentisch wie möglich. 
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Stadion-Qualität wie im Fernsehen. / © AndroidPIT
PREISKostenlos
WERBUNGJa
INTERNETVERBINDUNGFür einige Features muss man mit dem Internet verbunden sein
IN-APP-KÄUFEJa
ANDROID-VERSION2.3.3 oder höher

Fußball Quiz WM

Die App Fußball Quiz WM ähnelt der beliebten Quiz-App Quizduell, nur dass hier der Fokus einzig auf Fußball liegt. Das sieht man abgesehen von den Quizfragen bereits an der Benennung der Kategorien. Test-Fragen zu unterschiedlichen Fußball- Kategorien sind unter dem StichwortTrainingsspiel gruppiert. Das eigentliche Quiz gegen andere Nutzer findet man in der KategorieLigaspiel. Den eigenen Avatar kann man in der Umkleidekabine verändern und anpassen. Der Spieleaufbau ähnelt dem von Quizduell - so bekommt man eine Reihe von Fragen, bei denen man von vier Antwortmöglichkeiten die richtige auswählen muss.
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Startbildschirm (links), Testfrage (rechts). / © AndroidPIT
PREISKostenlos
WERBUNGNein
INTERNETVERBINDUNGMuss mit dem Internet verbunden sein
IN-APP-KÄUFEJa
ANDROID-VERSION4.0 oder höher

Panini Online Sticker Album

Die App macht genau das, was auch beim wirklichen Panini-Heft Spaß macht: Man öffnet die Päckchen der Aufkleber und klebt die Bilder in ein Heft. Jeden Tag bekommt man drei Päckchen kostenlos, die man entweder ins Heft kleben, oder mit anderen Nutzern rund um die Welt tauschen kann. Um mehr Sticker zu bekommen, kann man Promo-Codes in die App eingeben. Diese bekommt man zum Beispiel fürs Scannen von Stickern, auf der Panini-Webseite oder in einigen Coca-Cola-Flaschen. Auch kann man Tauschgruppen gründen und beitreten, um so an die fehlenden Aufkleber zu kommen. Wer sein Panini-Heft bis zum 31.08.2014 vervollständigt, kann exklusive Preise gewinnen.
Panini Online Sticker Album
Panini-Spaß auch auf dem Smartphone. / © AndroidPIT
PREISKostenlos
WERBUNGNein
INTERNETVERBINDUNGMuss mit dem Internet verbunden sein
IN-APP-KÄUFENein
ANDROID-VERSION2.3.3 oder höher

Mittwoch, 11. Juni 2014

Fußball-WM 2014: Die besten gratis Streaming-Apps für Android

Ole, Ole, Ole, Oleeee! Ab morgen ist endlich wieder Fußball-Weltmeisterschaft. Die Autos sind mit Fahnen gespickt, die Fan-Schminke wird aus der Schublade gekramt und die Vuvuzelas stehen zum Tröten bereit. Jetzt muss Deutschland nur noch den Titel holen und das Sommermärchen wäre gelungen. Einziger Wermutstropfen ist, dass durch die Zeitverschiebung zwischen Deutschland und Brasilien viele Spiele abends oder nachts übertragen werden. Wer nicht so lange vor dem Fernseher sitzen möchte, kann sich alle Spiele auch im Bett per App im Live-Stream ansehen. Wir stellen Euch heute die drei besten Fußball-Streaming-Apps für Android vor.
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© Flickr.com/ Uwe Hermann

ZDFmediathek

ZDF überträgt 32 der 64 Spiele und ist dafür live in Brasilien vor Ort. Mit der Mediathek-App des ZDF kann man die Spiele dann in Echtzeit anschauen. Es gibt zum einen den normalen Stream mit Kommentar sowie einen Stream ohne Kommentar und dafür mit Taktik-Blick. Auch hat man die Möglichkeit, das Spiel über die Torkamera zu verfolgen. Außerdem gibt es zu Hintergrundinformationen und -Videos auch einen Liveticker zu gefallenen Toren, vergebenen gelben und roten Karten sowie satirische Grafiken. Besonders interessant scheint das Feature MyView zu werden, welches dem Nutzer erlaubt, bereits während des Spiels alle Highlights des Spiels (Tore, Fouls, Karten) aus 20 verschiedenen Kamerawinkeln und -Perspektiven zu sehen und zu wiederholen.
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 © AndroidPIT

SPORTSCHAU FIFA WM

Auch die ARD bietet eine kostenlose App für Live-Übertragungen der von ihnen übertragenen WM-Spiele. Diese App erhält zu Spielbeginn am 12.06.2014 noch ein Update, welches einen Live-Bereich der App hinzufügt, sodass alle neuen Features genutzt werden können. Neben dem Live-Stream kann sich der User wie bei der ZDF-App zusätzliche Spiele-Highlights in bis zu 20 verschiedenen Kamerawinkeln und -Perspektiven anschauen. Ebenfalls können Zusatz- und Hintergrundinformationen zu den Mannschaften, Spielern sowie Statistiken eingesehen werden. Natürlich gibt es auch einen sich aktualisierenden Spielplan mit allen Ergebnissen und einen täglichen Live-Blog mit exklusiven Text- und Video-Berichten.
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 © AndroidPIT

FIFA

Die offizielle FIFA-WM-App kommt ebenfalls mit einem kostenlosen Live-Stream und exklusiven Text- und Video-Materialien daher. Darüber hinaus gibt es neben Zusatzinformationen zu den Teams und den einzelnen Trainern auch In-App-Spiele mit Gewinnen zum Thema Fußball-WM. Man hat ebenfalls die Möglichkeit, die Endergebnisse sowie Spielereignisse seines Lieblingsteams als Push-Nachrichten auf dem Smartphone anzeigen zu lassen. Im Gegensatz zu den anderen Apps können sich Nutzer der FIFA-App während der Spiele mit Fans rund um die Welt austauschen und sich mit ihnen Nachrichten senden.
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 © AndroidPIT

Donnerstag, 12. Dezember 2013

Spotify: kostenloser Musikgenuss jetzt auch auf Smartphone und Tablet

Gestern Abend hat der Musik-Streaming-Service Spotify ein überarbeitetes Geschäftsmodell bekannt gegeben. Unter anderem kann nun auch mobil auf Android-Geräten kostenlos Musik gehört werden, wenn auch mit Werbeeinblendungen.
spotify-free-mobile
Musik kaufen und lokal speichern ist so 2007. Heutzutage wird Musik über eine Vielzahl von Anbietern auf alle erdenklichen Geräte gestreamt, bis die Cloud qualmt. Einer der bekanntesten Anbieter, Spotify, hat gestern Abend eine große Umstrukturierung der verschiedenen Tarife bekannt gegeben. Ab Sofort kann auch auf Android- und iOS-Geräten Musik kostenlos wiedergegeben werden.
Wie auch bei der Desktop-Variante der Software, ist der kostenlose Musikgenuss allerdings nur mit einigen Einschränkungen möglich. Zum einen können Playlisten und Künstlerradios nur als Zufallswiedergabe angehört werden – Tracks, die einem nicht gefallen, kann man aber zum Glück überspringen. Währen dies noch weitestgehend verschmerzbar ist, dürften die ebenfalls mit dem Gratis-Angebot verbundenen Werbeeinblendungen zwischen den Tracks vielen Nutzern schnell auf die Nerven gehen.
Für alle Werbegeplagten gibt es natürlich das Premium-Abo, das für 9,90 Euro im Monat die volle Freiheit beim Musikhören bietet und das ganz ohne Werbeeinblendungen. Dies ermöglicht zudem auch das lokale Speichern von Tracks und Playlisten um diese offline hören zu können. Außerdem können sich zahlende Nutzer über die (für Streams) höchstmögliche Audioqualität freuen, während diese bei den kostenlosen Angeboten runtergeschraubt wird.
Der Spotify Unlimited-Tarif wurde übrigens abgeschafft. Dieser ermöglichte für 4,90 Euro im Monat den werbefreien Musik-Stream, allerdings nur über die Desktop-Software. Bestehende Unlimited-Abos können aber ohne Einschränkung weitergeführt werden.
Spotify hat also mit den kostenlosen Angeboten auf mobilen Plattformen einen cleveren Appetitanreger für das volle Programm geschaffen. Und um noch einen weiteren Anreiz für die generelle Nutzung von Spotify zu bieten, wurde endlich auch der komplette Backkatalog der Rock-Legende Led Zeppelin in das Programm aufgenommen. Damit konnte das Unternehmen einen der bisher größten Streaming-Verweigerer für sich gewinnen.

Samstag, 19. Oktober 2013

Hangouts: Gratis-Telefonate & Google Voice-Integration kommen – zuerst auf’s iPhone

Verkehrte Welt: Aktuell verteilt Google ein Update für die Hangouts-App unter iOS, die einige spannende neue Funktionserweiterungen mitbringt. So kann man damit in den USA und Kanada kostenlos ins festnetz telefonieren und außerdem Google Voice nutzen. Android bleibt noch außen vor – soll aber auch bald versorgt werden.
Google baut am Über-Messenger. Nachdem Hangouts bislang „nur“ ein Instant Messenger und Videochat-Programm war, wird die App mit ziemlicher Sicherheit in Kürze auch SMS- und MMS-Funktionalität erhalten. Das ist aber noch längst nicht alles, denn Google stattet Hangouts derzeit auch mit der Fähigkeit aus, kostenlos ins Festnetz anzurufen und eine Google Voice-Nummer darüber zu benutzen – allerdings nur in Nordamerika und … exklusiv für iOS. Außerdem kann man dort nun animierte GIFs versenden und empfangen.
hangouts-voice-ios
Warum Google das iPhone sowie iPods und iPads bevorzugt, ist uns nicht ganz klar. Fakt ist allerdings auch, dass Android-Nutzer nicht lange auf dieses Update warten müssen. Google-Vize Vic Gundotra persönlich beruhigte die Wogen der angeblichen iOS-Bevorzugung bereits in einem Kommentar zu seinem eigenen Posting auf Google+.
vic-gundotra-hangouts-ios-statement
(Übersetzung von uns:)
Freunde, macht euch keine Sorgen. Wir haben viel vor mit Android und ich verspreche, dass ihr bald glücklich sein werdet. Seid nicht sauer, dass wir uns auch um Google-Nutzer mit iOS kümmern. Es gibt viele von ihnen und es sind gute Leute. :-)
Eigentlich eine sympathische Eigenschaft, dass Google auch andere Plattformen bedenkt – Apple ist mit seinen Kommunikationslösungen iChat, iMessage und Facetime bei Weitem nicht so offen.
Hangouts vereint bald also nicht mehr nur Instant Messenger und Google Talk unter einem Dach, sondern wird absehbar auch SMS-Tool und Nachfolge-App von Google Voice. Bleiben eigentlich nur noch drei Fragen: Wann kommt die Möglichkeit der Dateiübertragung? Geht Google Voice mitsamt eigener Telefonnummern endlich auch international an den Start? Und: Wann wird die neue Hangouts-Version auch für Android endlich vorgestellt? Fragen, die wir im Laufe der kommenden Woche hoffentlich endlich beantworten können – wir erwarten, dass die neue Hangouts-Version zeitgleich zu Android 4.4 KitKat im Play Store landet.

Freitag, 20. September 2013

Quickoffice: Google macht Office-App kostenlos – inklusive 10 GB Cloud-Speicher

Google hat am gestrigen Donnerstagabend die im vergangenen Jahr übernommene mobile Bürosoftware Quickoffice für Android und iOS in einer neuen Version veröffentlicht — das ist an sich nichts Spektakuläres; allerdings ist sie ab sofort für alle Nutzer kostenlosund, um das Ganze noch etwas schmackhafter zu machen, mit 10 GB zusätzlichem Google Drive-Speicher verbunden.
Mithilfe der Quickoffice-App lassen sich Microsoft-Dokumente wie Word-, Excel und Powerpoint-Dateien in den Office Open XML-Formaten docx, xlsx, pptx unterwegs erstellen, bearbeiten, ansehen und mit Dritten teilen. Die Software ist praktischerweise nahtlos mit Google Drive verknüpft, sodass die Dokumente problemlos in die Cloud geladen und sich anschließend von überall öffnen, beziehungsweise editieren lassen. Des Weiteren können selbstredend auch Dokumente geöffnet werden, die im Google-File-Format in Drive angelegt sind. Leider können diese jedoch nicht bearbeitet, sondern nur im PDF-Format betrachtet werden. Zum Teilen von Dokumenten verfügt die Anwendungüberdies noch über die Möglichkeit, Dateien ins Zip-Format zu konvertieren.
Um neuen Usern Quickoffice und Google Drive noch schmackhafter zu machen, schenkt Google allen, die sich bis zum 26.09.2013 mit ihren Google-Anmeldedaten in Quickoffice einloggen, zusätzliche 10 GB Cloud-Speicher für einen Zeitraum von zwei Jahren. Wundert euch nicht, wenn der Speicher nicht sofort auf euren Google-Konto zu sehen ist – es soll bis zu zwei Wochen dauern, bis dieser gutgeschrieben wird.
Google hatte Quickoffice im Juni letzten Jahres übernommen und es vorerst lediglich für Google Apps-Nutzer kostenlos bereitgestellt. Die aktuelle Öffnung für Alle – sowohl unter Android- als auch iOS – kann durchaus als Angriff auf Microsofts Office 365 und Apples iCloud-Dienste mitsamt des neuerdings gratis angebotenen iWork verstanden werden. Wie sieht es bei euch aus, werdet ihr Quickoffice nutzen?
Quickoffice
Quickoffice
Download @
Google Play
Entwickler: Quickoffice
Preis: Kostenlos


via androidnext.de

Sonntag, 25. August 2013

Anleitung: CheapCast als Chromecast-Alternative verwenden

Mit Chromecast könnt Ihr ganz einfach Inhalte vom Smartphone, Tablet oder auch Computer drahtlos auf den Fernseher übertragen. Leider gibt es den HDMI-Dongle noch nicht in Deutschland, aber mit der App CheapCast für Android könnt Ihr in nur wenigen Schritten einen Chromecast aus Eurem Smartphone basteln. Ich zeige Euch, wie das geht.
chromecast cheapcast teaser
© Google

Vorbereitung

Bevor Ihr loslegen könnt, benötigt Ihr fünf Dinge:
  • Einen Fernseher mit HDMI-Anschluss
  • Ein MHL-fähiges Android-Smartphone (als Receiver)
  • Ein MHL-Kabel (Kostenpunkt: circa 10 Euro)
  • Die App CheapCast
  • Ein weiteres Gerät, mit dem Ihr die Inhalte auf Chromecast übertragt (Smartphone, Tablet, Computer)
Die meisten Android-Smartphones unterstützen inzwischen den MHL-Standard, der über den Micro-USB-Anschluss Bildschirminhalte via HDMI ausgeben kann. Es gibt nur einige Ausnahmen: Das Nexus 4 benötigt beispielsweise ein SlimPort-Kabel, das teurer ist als ein MHL-Adapter. Abgesehen vom Kabel ändert sich bei der Vorgehensweise aber nichts.

Einrichtung

  1. Ladet die kostenlose App CheapCast aus dem Google Play Store herunter und startet sie.
  2. Drückt auf “Friendly Name”, um einen aussagekräftigen Namen für Euer Gerät einzugeben, damit Ihr es später besser wiederfindet.
  3. Verbindet jetzt Euer Smartphone via MHL-Adapter mit Eurem Fernseher und drückt abschließend noch oben rechts in der App CheapCast auf das Abspielen-Symbol (“Start Service”).
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CheapCast-Einrichtung auf dem Smartphone. / © AndroidPIT

Verwendung

Schnappt Euch jetzt ein anderes Android-Gerät und öffnet YouTube, Google Play Music oder eine andere App, die Chromecast unterstützt. In der YouTube-App könnt Ihr beispielsweise ein Video öffnen und dann oben rechts in der Kopfzeile auf das Symbol zur drahtlosen Übertragung von Inhalten drücken. Es erscheint nun ein Popup, welches Euch das Gerät auswählen lässt, auf dem das YouTube-Video abgespielt werden soll. In unserem Fall ist das “CheapCast AndroidPIT”. Nachdem Ihr Eure Auswahl getroffen habgt, dauert es einen kurzen Moment und schon wird das Video auf dem Fernseher abgespielt.
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So werden Inhalte drahtlos auf Eurem CheapCast-Smartphone abgespielt. / © AndroidPIT

Fazit

CheapCast ist kostenlos im Google Play Store erhältich und eine komfortable Lösung, um Chromecast zu emulieren. Die App steckt noch in der Beta-Phase und viele Chromecast-Funktionen werden leider nicht unterstützt. Dazu zählt beispielsweise das Abspielen von kopiergeschützten Inhalten (DRM) via Google Play Movies. Wer aber mal schnell YouTube-Videos oder seine Musik auf den Fernseher bringen möchte, ist mit CheapCast bestens bedient.

Montag, 12. August 2013

App Cheapcast verwandelt jeden Android HDMI-Dongle in Chromecast-Stick

Einer der momentanen Verkaufsschlager auf dem US-amerikanischen Markt ist der Google-Streaming-Client Chromecast. Ob das HDMI-Dongle bald auch in unseren Breiten verfügbar sein wird, ist fraglich. Wer trotzdem nicht auf das Streamingvergnügen verzichten will, kann auf die App Cheapcast zurückgreifen: Sie verwandelt jedes Android-Gerät in den HDMI-Dongle.

Ermöglicht das Streaming auf andere Android-Geräte: Cheapcast. (Foto: mobiflip)
Ermöglicht das Streaming auf andere Android-Geräte: Cheapcast. (Foto: mobiflip)
Mit Cheapcast hat der deutsche Entwickler Sebastian Mauer eine App ins Leben gerufen, die es ermöglicht andere Android-Geräte als Streaming-Client zu verwenden. Jedes beliebige Gerät kann sich dann sozusagen als Chromecast-Empfänger ausgeben. Besonders sinnvoll ist Cheapcast, wenn ihr ein Android-Smartphone oder -Tablet mit HDMI-Out bzw. einen HDMI-Dongle eines anderen Herstellers besitzt.  An den TV angeschlossen, gelangen so Webinhalte ohne Probleme auf die heimischen Flimmerkiste.
Allerdings gilt auch hier: Mit der App ist keine Spiegelung des Smartphone- oder Tabletdisplays auf das Empfängergerät möglich. Es werden lediglich die Abspielinformationen bspw. des Youtube-Videos übermittelt. Bild- oder Musikdaten müssen also zwangsläufig in Googles Cloud gespeichert sein. Der Softwareriese arbeitet allerdings an einer neuen Chromecast-API, die es ermöglichen soll, genau diese Restriktionen aufzuheben und unter anderem zusätzlich Inhalte von lokalen Computern oder aus der Dropbox abzuspielen. Wir dürfen also auf kommende Veröffentlichungen gespannt sein.
Aufgrund des frühen Entwicklungsstandes befindet sich die App noch im Betastatus. Trotzdem steht sie allen experimentierfreudigen Nutzern im offiziellen Play Store kostenlos zur Verfügung. Wer also nicht auf das Streaming-Vergnügen von Bilder, Musik oder Youtube-Videos verzichten möchte, dem sei Cheapcast wärmstens ans Herz gelegt.

Mittwoch, 3. Juli 2013

1/3 der kostenlosen Apps greifen auf persönliche Nutzerdaten zu

Kostenlose Apps sind so eine Sache, denn so ganz kostenlos sind sie nicht: Meist bezahlt der Nutzer mit persönlichen Daten – mehr Infos dazu bekommt ihr hier. 

Erst gestern berichteten wir darüber, dass die Facebook-App Handy-Rufnummern der Nutzer klaut. Leider ist Facebook kein Einzelfall. Juniper Networks veröffentlichte jetzt eine alarmierende Statistik: Diese zeigt, dass kostenlose Apps um ein Vielfaches öfter auf persönliche Daten zu greifen als ihre kostenpflichtigen Pendants.

Trend steigend

Die Experten von Juniper Networks analysierten über 1,6 Millionen Anwendungen im Google Play-Store – und das Ergebnis ist beunruhigend.
Nichts in der Welt ist gratis! (quelle: statista.com)
Nichts in der Welt ist gratis! (quelle: statista.com)
Es ist klar zu erkennen, dass immer mehr Apps Interesse an persönlichen Daten zeigen – besonders die kostenlosen. Die Statistik führt vor Augen, dass ein Drittel aller am Markt befindlichen Gratis-Apps die Standorte der Nutzer an den Betreiber übermitteln. Eine Steigerung um beinahe 100 % finden wir bei den Benutzerkonten: Jede zehnte kostenlose Anwendung gibt diese Daten weiter. Knappe 8 % verraten das Adressbuch an den Betreiber.
Die kostenpflichtigen Apps sind da anders: Sie übermitteln um zwei Drittel weniger persönliche Daten. Die Statistik zeigt, dass auch sie einen Anstieg seit Oktober verzeichnen, dieser ist jedoch sehr gering. Generell sind sie in allen drei Sparten – Standort, Kontakte, Benutzerkonto – weit hinter den Gratis-Apps.
Die meisten Nutzer machen sich kaum Gedanken, wenn sie zum Beispiel ein kostenloses Spiel downloaden: Doch ist hier Vorsicht geboten. Wer Wert auf seine Privatsphäre legt und nicht zu viel von sich preisgeben will, sollte in Zukunft öfters zu einer kostenpflichtigen App greifen. Am Ende des Tages entscheidet man selbst über den Preis seiner persönlichen Daten.

Sonntag, 7. April 2013

APP DES TAGES - 100% GRATIS

Die "App des Tages" gibt es jetzt endlich auch für Android! ★★★ Jeden Tag kannst du eine normalerweise kostenpflichtige App für 24h KOSTENLOS herunterladen! ★★★
Jeden Tag wählt das Team der "App des Tages" eine der besten, eigentlich kostenpflichtigen Apps aus dem GooglePlay Store aus und verhandelt mit den Entwicklern, ihre App für 24h kostenlos zu machen.
Dieses Konzept, das bereits in den USA und vielen anderen europäischen Ländern sehr populär ist, ermöglicht allen Smartphone-Besitzern, jährlich viele hunderte Euro beim Kauf von Apps zu sparen.
(Und das alles ganz ohne schlechte Überraschungen: Die Apps, die ihr einmal kostenlos heruntergeladen habt, könnt ihr auch dann weiterhin gratis nutzen, wenn die App im Google Play Store wieder kostenpflichtig wird.)