Posts mit dem Label streaming werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label streaming werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 12. November 2014

Chromecast: Google kündigt neue Spiele, Sender-Streaming und Website zum Stöbern an

Der Chromecast erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit und wird mit zunehmendem Alter nur besser: Google kündigt in einem Blog-Eintrag neue Spiele für den kleinen HDMI-Stick an. Außerdem werden in den USA künftig weitere Kanäle zum Medienkonsum angeboten. Um sich einen Überblick über die unterstützten Anwendungen zu verschaffen, wurde zudem eine entsprechendeWebsite zum Stöbern eingerichtet.
Nach nativer Bildschirmübertragung per Smartphone und schickem Backdrop-Feature erhält der Chromecast weiterhin rege Zuwendung aus Mountain View und reift zur Medienzentrale im Wohnzimmer. Im Chrome-Blog wird eine Reihe neuer Games für den HDMI-Stick angekündigt. Die Spiele sind mangels kräftiger Hardware zwar sehr einfach gestrickt, dürften aber dennoch alleine und vor allem in der Gruppe für Spaß sorgen – mit dem Nexus Player dürften es auch anspruchsvollere Android-Games auf den Fernseher schaffen. Dabei dient selbstredend stets das Smartphone respektive Tablet als Fernbedienung beziehungsweise Gamepad. Mit dabei sind Gesellschafts-, Bewegungs- sowie Denkspiele:
  • Wheel of Fortune (Glücksrad)
  • Monopoly Dash
  • Scrabble Blitz
  • Connect Four (Vier gewinnt)
  • Simon Swipe
  • Just Dance Now
  • Big Web Quiz
  • Emoji Party
Darüber hinaus unterstützen die Online-Mediatheken der US-Sender Starz und Showtime Anytime ab sofort den HDMI-Stick aus Mountain View. Damit können jetzt auch Serien wie Outlander, The Affair und Homeland viaChromecast am Fernseher geschaut werden – wie der nachfolgende Werbeclip zeigt.
Damit der geneigte Benutzer bei dem mittlerweile reichhaltigen Angebot aus Anwendungen, Games und Streaming-Möglichkeiten nicht den Überblick verliert, hat Google eigens eine Website eingerichtet. Dort kann man in den Kategorien TV & Movies, Music & Audio, Games, Sports, Photos & Video sowie Neu und Mehr stöbern. Dabei wird – sofern vorhanden – auf die Android- und iOS-App sowie die Website des Anbieters verwiesen.

Samstag, 6. September 2014

YouTube-App: 1080p-Streaming jetzt auf allen Full HD-fähigen Geräten verfügbar

Kleiner Hinweis für alle, die YouTube gerne über die App auf ihrem Android-Smartphone oder -Tablet nutzen: Die Option, Videos in 1080p, also Full HD, anzuschauen, ist jetzt endlich auf allen Geräten verfügbar, die diese Auflösung unterstützen.
Lange Zeit war die Option nur sporadisch und nur auf einigen wenigen Geräten zu sehen, jetzt haben Google und seine Videostreaming-Tochter YouTube endlich ein Erbarmen: Ab sofort kann man Videos in der Android-App – ein Gerät und Video mit entsprechender Auflösung vorausgesetzt – auch in der Full HD-Auflösung von 1920 x 1080 genießen. Zuvor war meist nur die HD-Auflösung von 1.280 x 720 möglich. Ein reddit-Nutzer hatte vor wenigen Stunden auf diese neue Option hingewiesen, wir haben das auf mehreren Geräten nachgeprüft und es scheint zu stimmen – auch wenn von Google oder YouTube noch nichts dergleichen offiziell bekannt gegeben wurde.
youtube-android-1080p
Um ein Video in Full HD genießen zu können, muss man lediglich während der Wiedergabe auf das Overflow-Menü (die drei vertikalen Punkte rechts oben) tappen, dann das Zahnrad antappen und die gewünschte Auflösung einstellen. Ebenfalls neu ist zudem die Option zur Wiedergabe in 480p. Aufgrund der höheren Bandbreite, die Full HD-Videos erfordern, empfehlen wir diese Option natürlich nur bei aktiver WLAN-Verbindung oder belastbareren Mobilfunk-Datentarifen.

Mittwoch, 11. Juni 2014

Fußball-WM 2014: Die besten gratis Streaming-Apps für Android

Ole, Ole, Ole, Oleeee! Ab morgen ist endlich wieder Fußball-Weltmeisterschaft. Die Autos sind mit Fahnen gespickt, die Fan-Schminke wird aus der Schublade gekramt und die Vuvuzelas stehen zum Tröten bereit. Jetzt muss Deutschland nur noch den Titel holen und das Sommermärchen wäre gelungen. Einziger Wermutstropfen ist, dass durch die Zeitverschiebung zwischen Deutschland und Brasilien viele Spiele abends oder nachts übertragen werden. Wer nicht so lange vor dem Fernseher sitzen möchte, kann sich alle Spiele auch im Bett per App im Live-Stream ansehen. Wir stellen Euch heute die drei besten Fußball-Streaming-Apps für Android vor.
germany wm fussball
© Flickr.com/ Uwe Hermann

ZDFmediathek

ZDF überträgt 32 der 64 Spiele und ist dafür live in Brasilien vor Ort. Mit der Mediathek-App des ZDF kann man die Spiele dann in Echtzeit anschauen. Es gibt zum einen den normalen Stream mit Kommentar sowie einen Stream ohne Kommentar und dafür mit Taktik-Blick. Auch hat man die Möglichkeit, das Spiel über die Torkamera zu verfolgen. Außerdem gibt es zu Hintergrundinformationen und -Videos auch einen Liveticker zu gefallenen Toren, vergebenen gelben und roten Karten sowie satirische Grafiken. Besonders interessant scheint das Feature MyView zu werden, welches dem Nutzer erlaubt, bereits während des Spiels alle Highlights des Spiels (Tore, Fouls, Karten) aus 20 verschiedenen Kamerawinkeln und -Perspektiven zu sehen und zu wiederholen.
fifa wm zdf
 © AndroidPIT

SPORTSCHAU FIFA WM

Auch die ARD bietet eine kostenlose App für Live-Übertragungen der von ihnen übertragenen WM-Spiele. Diese App erhält zu Spielbeginn am 12.06.2014 noch ein Update, welches einen Live-Bereich der App hinzufügt, sodass alle neuen Features genutzt werden können. Neben dem Live-Stream kann sich der User wie bei der ZDF-App zusätzliche Spiele-Highlights in bis zu 20 verschiedenen Kamerawinkeln und -Perspektiven anschauen. Ebenfalls können Zusatz- und Hintergrundinformationen zu den Mannschaften, Spielern sowie Statistiken eingesehen werden. Natürlich gibt es auch einen sich aktualisierenden Spielplan mit allen Ergebnissen und einen täglichen Live-Blog mit exklusiven Text- und Video-Berichten.
fifa wm ard
 © AndroidPIT

FIFA

Die offizielle FIFA-WM-App kommt ebenfalls mit einem kostenlosen Live-Stream und exklusiven Text- und Video-Materialien daher. Darüber hinaus gibt es neben Zusatzinformationen zu den Teams und den einzelnen Trainern auch In-App-Spiele mit Gewinnen zum Thema Fußball-WM. Man hat ebenfalls die Möglichkeit, die Endergebnisse sowie Spielereignisse seines Lieblingsteams als Push-Nachrichten auf dem Smartphone anzeigen zu lassen. Im Gegensatz zu den anderen Apps können sich Nutzer der FIFA-App während der Spiele mit Fans rund um die Welt austauschen und sich mit ihnen Nachrichten senden.
fifa wm app
 © AndroidPIT

Donnerstag, 12. Dezember 2013

Spotify: kostenloser Musikgenuss jetzt auch auf Smartphone und Tablet

Gestern Abend hat der Musik-Streaming-Service Spotify ein überarbeitetes Geschäftsmodell bekannt gegeben. Unter anderem kann nun auch mobil auf Android-Geräten kostenlos Musik gehört werden, wenn auch mit Werbeeinblendungen.
spotify-free-mobile
Musik kaufen und lokal speichern ist so 2007. Heutzutage wird Musik über eine Vielzahl von Anbietern auf alle erdenklichen Geräte gestreamt, bis die Cloud qualmt. Einer der bekanntesten Anbieter, Spotify, hat gestern Abend eine große Umstrukturierung der verschiedenen Tarife bekannt gegeben. Ab Sofort kann auch auf Android- und iOS-Geräten Musik kostenlos wiedergegeben werden.
Wie auch bei der Desktop-Variante der Software, ist der kostenlose Musikgenuss allerdings nur mit einigen Einschränkungen möglich. Zum einen können Playlisten und Künstlerradios nur als Zufallswiedergabe angehört werden – Tracks, die einem nicht gefallen, kann man aber zum Glück überspringen. Währen dies noch weitestgehend verschmerzbar ist, dürften die ebenfalls mit dem Gratis-Angebot verbundenen Werbeeinblendungen zwischen den Tracks vielen Nutzern schnell auf die Nerven gehen.
Für alle Werbegeplagten gibt es natürlich das Premium-Abo, das für 9,90 Euro im Monat die volle Freiheit beim Musikhören bietet und das ganz ohne Werbeeinblendungen. Dies ermöglicht zudem auch das lokale Speichern von Tracks und Playlisten um diese offline hören zu können. Außerdem können sich zahlende Nutzer über die (für Streams) höchstmögliche Audioqualität freuen, während diese bei den kostenlosen Angeboten runtergeschraubt wird.
Der Spotify Unlimited-Tarif wurde übrigens abgeschafft. Dieser ermöglichte für 4,90 Euro im Monat den werbefreien Musik-Stream, allerdings nur über die Desktop-Software. Bestehende Unlimited-Abos können aber ohne Einschränkung weitergeführt werden.
Spotify hat also mit den kostenlosen Angeboten auf mobilen Plattformen einen cleveren Appetitanreger für das volle Programm geschaffen. Und um noch einen weiteren Anreiz für die generelle Nutzung von Spotify zu bieten, wurde endlich auch der komplette Backkatalog der Rock-Legende Led Zeppelin in das Programm aufgenommen. Damit konnte das Unternehmen einen der bisher größten Streaming-Verweigerer für sich gewinnen.

Dienstag, 27. August 2013

Chromecast: Google blockiert lokales Streaming – und nun?

Die Zeit des unbeschwerten Chromecast-Hackens scheint wohl vorbei. Wie der Entwickler Koush auf Google+ und Reddit mitteilte, habe Google die Möglichkeiten des Streaming-Sticks in einem aktuellen Update zum wiederholten Male eingeschränkt. Langsam wird klar, was Google mit dem damit vorhat.
Chromecast: Google blockiert lokales Streaming – und nun?
Es war fast zu schön, um wahr zu sein: Ein 35$-HDMI-Stick, mit dem Medien von verschiedensten Geräten schnell und einfach auf den Fernseher gestreamt werden können. Sogar mit Chrome-Tabs soll das Streaming funktionieren. Die Begeisterung bei der Präsentation war groß, denn mit einem solchen Produkt hatte niemand gerechnet. Kurz nach der Vorstellung dann die erste Ernüchterung: Chromecast spielt nur Medien aus der Cloud. Musik, Videos oder Bilder, die auf der Platte oder dem Android-Gerät selbst liegen, lassen sich nicht streamen. Auch ein fertiges SDK für Entwickler fehlte.
Diese kleinen Ernüchterungen hielten die Entwickler aber nicht davon ab, erste Apps und Mods zu entwickeln, um das Potential des kleinen Sticks völlig auszuschöpfen. Eine kleine Zusammenstellung einiger Entwicklungen findet Ihr hier.
Eine Woche nach Markteinführung erhielt Chromecast ein erstes Update, das die Möglichkeit zur Wiedergabe lokaler Inhalte einschränkte, indem die sogenannte “GoogleCastSample”-App von Google, die Entwickler benutzten, einfach deaktiviert wurde. Wie Koushik Dutta nun mitteile, wurde mit dem aktuellen Update nun auch “video_playback” deaktiviert, was Apps und Lösungen zur Wiedergabe lokaler Inhalteunbrauchbar macht.

Was beabsichtigt Google?

Dutta beantwortet diese Frage sehr direkt: “They don’t want you playing your own content.” (Sie wollen nicht, dass Du Deine eigenen Inhalte abspielst.). Er vermutet, dass Chromecast Googles Low-Budget-Alternative zu Google TV ist und schlussendlich nur Inhalte von zertifizierten Partnern darüber gestreamt werden können. Chromecast ist also eine günstige Set-Top-Box und kein Media-Player. Allen, die sich für den Chromecast aufgrund seiner Hackbarkeit interessieren, empfiehlt Dutta, erst einmal abzuwarten und rät vom Kauf ab.
Ich persönlich bin ziemlich enttäuscht von dieser Entwicklung. Natürlich kann ich Googles Beweggründe nachvollziehen: Wenn jeder streamen kann, was er möchte, spült das kein Geld in die Kassen. Ein 35$-Gerät lohnt sich so im Verkauf nicht.
Bisher war ich überzeugt davon, mir so ein Teil zuzulegen und auch schon kurz davor, es zu importieren. Jetzt? Ich habe kein Interesse mehr. Wenn ich erst auf das Gerät und dann auf die Freischaltung in Deutschland erhältlicher Dienste (aktuell unterstützt oder geplant: YouTube, Play Movies/Music, Netflix, AOL, HBO, Hulu, Pandora, Redbox, Revision3, Vimeo) warten muss und keine eigenen Medien streamen kann, was ist dann der Mehrwehrt zu einer Kombination von PlayStation/XBOX 360/Smartphone und einem Smart-TV? Vielleicht lässt sich über das Sharen von Chrome-Tabs (aktuell noch Beta) eine Art Player realisieren, aber das wird auch nicht auf allen Plattformen funktionieren.
Wenn das Angebot stimmen würde, wäre Chromecast sicherlich auch hierzulande ein interessantes Gerät. Vor allem, wer noch kein Gerät zum Nutzen verschiedenster Dienste (wie Lovefilm, Watchever, etc.) am TV hat, könnte hier eine günstige Lösung finden. Vielleicht startet Chromecast irgendwann mit einer ausreichenden Menge Content-Partnern in Europa. Oder es ergeht dem Gerät wie dem Nexus Q.
Nachfolgend könnt Ihr Duttas Aussage von Reddit nachlesen:
Google TV (yes, Chromecast is from the GoogleTV team) has a storied history of releasing closed off products, only allowing access to select partners and media companies. I was fairly certain that Chromecast would be no different. My suspicions were confirmed today.
…Chromecast shipped with no default media player app, or any way to play your own content. As I demonstrated, this is actually very easy to implement. The fact that it did not ship with this by default was likely calculated. They don’t want you playing your own content.
Chromecast had a “GoogleCastSample” app that could be leveraged as a default media player. Many developers started using this. One week after release, GoogleCastSample was disabled.
…What this all points to: The Chromecast is just a Google TV in a smaller form factor. Yet another box from your TV that delivers the same old tired array of big media apps that you can find on any other cable/tv box. I already have 5 of such boxes (2 Xbox, 2 Apple TV, 1 Roku).
I don’t need another box to do this. I want a mainstream, open platform, that I can connect to my TV. That would be new. That would be different.
via giga.de 

Montag, 29. Juli 2013

Chromecast zerlegt und gerootet: 35 US-Dollar Streaming-Stick basiert auf Android bzw. Google TV

Der günstige Cloud-Streaming-Stick Chromecast wurde nicht einmal eine Woche nach Verkaufsstart gerootet und bis ins Detail analysiert. Interessanteste Erkenntnis dieser Prozedur:  Als Software-Herz schlägt nicht (wie anfangs angenommen) Chrome OS sondern eine von Google TV entlehnte, abgespeckte Version von Android.

chromecastifixit
Für experimentierfreudige Modder ist aktuell Weihnachten, Ostern und Geburtstag gleichzeitig, denn die Kollegen der Webseite “Google TV Hackers” schritten gemäß ihres vielversprechendes Namens zur Tat und kamen zum Schluss, dass Chromecast keineswegs nur eine Art Chrome OS-Stick ist, sondern ein waschechtes Android-Gerät mit einem Google TV-ähnlichen Betriebssystem. Konkret handelt es sich um  eine spezielle Version von Android, bei der der meiste Programmcode von Google TV benutzt wurde.
Dass aufgrund dieser Tatsache einiges möglich ist, demonstrierten die GTVHackers gleich mit einem Root von Chromecast. Allerdings ist es nicht möglich Apps via APK-Dateien oder gar über den Play Store zu installieren. Der Bootloader, der Kernel, die init-Scripts und Binaries stammen jedoch allesamt von Google TV. Künftig könnte sich hier also noch einiges tun.
Aufgrund des niedrigen Preises von gerade einmal 35 US-Dollar ist die verbaute Hardware natürlich eher bescheiden. Die GTVHackers sprechen von einem Marvell DE3005 SoC mit einem einzelnen Prozessorkern und entsprechend schwacher Performance.
Und wenn es um neue Gadgets geht, sind natürlich auch die Jungs von iFixit.com sofort zur Stelle, die den Chromecast fachgerecht zerlegt und analysiert haben.