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Freitag, 18. Juli 2014

Google beendet Gratis-Schwindel im Play Store bei In-App-Käufen

Wie Google mitteilte, werden ab kommendem Herbst alle Apps mit In-App-Käufen im Play Store nicht mehr als “kostenlos” deklariert. Dieser Schritt ist eine klare Antwort auf den Vorstoß der Europäischen Kommission, die vor allem auf die mangelnde Aufklärung bei Kinderspielen aufmerksam machte.
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 © ANDROIDPIT
Obwohl viele Spiele-Apps im Google Play Store als kostenlos angegeben sind, können durch kostenpflichtige In-App-Käufe Spiel-Zusätze dazugekauft werden. Oft müssen Eltern am Ende des Monats mit Schrecken feststellen, dass ihr Kind durch solche zusätzlichen Käufe Rechnungen von mehreren Hundert Euro verursacht hat. Dieses von Entwicklern beliebte “Freemium”-Modell wurde deshalb von der Europäischen Kommission als irreführend und gegen die Konsumentenrechte der EU bezeichnet. Daraufhin folgten Gespräche mit Google und Apple, um Kinder zukünftig vor solchen Käufen zu bewahren. Google gab nun bekannt, dass ab September 2014
  • Spiele mit In-App-Käufen im Play Store nicht mehr als “kostenlos” bezeichnet werden,
  • Richtlinien für Entwickler formuliert werden, um Kinder nach dem EU-Gesetz zu schützen,
  • Maßnahmen inkrafttreten, die bei der Überwachung von Verletzungen des EU-Verbraucherrechts helfen.
Das bedeutet, dass App-Entwickler zukünftig keine In-App-Käufe mehr direkt und spezifisch auf Kinder ausgerichtet in ihre Apps integrieren dürfen. Natürlich ist eine solche Maßnahme richtig und wichtig, jedoch sollten Eltern auch von ihrer Aufsichtspflicht Gebrauch machen. Im Play Store lassen sich Passwörter eintragen, die auch bei In-App-Käufen abgefragt werden. Auch ist es fraglich, ob Kinder unbeaufsichtigt über ein mit dem Play Store verbundenen Smartphone verfügen sollten.

Freitag, 27. Juni 2014

Nexus 6 und Android L: Google bestätigt unser aller Hoffnung

Die Nexus-Reihe wird weiterleben! Damit hat niemand geringerer als Nexus-Chef Dave Burke endgültig die Gerüchte aus der Welt geschafft, die das Ende der Google-Phones zugunsten von Android Silver prognostizierten. Doch er geht noch weiter.
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© AndroidPIT
Nicht nur, dass es weitere Nexus-Geräte geben wird, wenn es nach Burke geht, wird das auch immer so bleiben. Das ist eine große Erleichterung für viele von uns (und auch Euch, wie unsere Umfrage zu dem Thema zeigte). Gerüchte über das Ende der Nexus-Reihe gehen einige Monate zurück und hielten sich schmerzhaft hartnäckig. 
Im Gespräch mit readwrite erklärte Burke den Grundgedanken hinter Nexus.
Wenn wir arbeiten, gibt es im Prinzip zwei Outputs. Wir bauen einerseits ein Nexus-Gerät und andererseits den Open Source Code. Du kannst den Open Source Code einfach nicht erstellen ohne das Telefon oder Tablet oder was auch immer du baust. Du musst den Code, den du entwickelst, leben und atmen.

Du kannst eine Plattform nicht im Abstrakten bauen, du musst dazu auch ein Gerät (oder Geräte) bauen. Von daher denke ich nicht, dass Nexus jemals verschwinden wird oder kann. Und dann finde ich, ist Nexus auch in dem Sinne interessant, als es ein Weg für uns ist, zu erklären, wie wir denken, dass Android laufen sollte. Es ist ein Statement, in mancherlei Hinsicht fast ein Statement der Reinheit. Ich sehe nicht, warum wir uns jemals davon abwenden sollten, es würde einfach keinen Sinn ergeben. David Burke
Damit bestätigt Burke, was wir wissen: Nexus ist ein Showcase-Gerät, eine Plattform für Google, um sich und seine Android-Vision immer wieder neu im Idealzustand zu präsentieren. Zu Android Silver (hier erklärt) wollte Burke nichts sagen, das Thema kommentiere man derzeit nicht.
Das Wichtigste aber ist: Wir können uns also auf ein neues Nexus im Herbst verlassen, auf dem fast mit Sicherheit dann Android L(ollipop?) eingeführt werden wird. Sind das gute Neuigkeiten oder sind das gute Neuigkeiten?