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Donnerstag, 10. Juli 2014

Google-Play-Fehlermeldungen im Überblick: So löst Ihr die Probleme

Der Play Store ist nicht nur unerschöpflicher Quell der Freude und neuen Apps, sondern auch der zahlreicher Fehlercodes und des entsprechenden Frusts. Damit 403, 919 und Co. nicht länger Euren Play Store lahmlegen, haben wir Probleme und Lösungen hier zusammengetragen.
teaser fehlermeldung
Wenn im Google Play Store nichts mehr geht... / © AndroidPIT
Es gibt ein paar grundsätzliche Lösungswege, die bei so ziemlich jedem Fehlercode greifen können: 
  • Das Leeren des Caches von Play Store/Google-Play-Diensten/Google-Dienste-Framework
  • Das Löschen der Daten von Play Store/Google-Play-Diensten/Google-Dienste-Framework
  • Das Entfernen der Play-Store-Updates
  • Das Löschen und Neueinrichten des Google-Kontos
  • Das Zurücksetzen des Gerätes auf Werkseinstellungen
All diese Schritte haben wir in diesem Artikel für Euch erklärt, weshalb wir sie hier nicht erneut darstellen. Nicht immer muss man jedoch zu einem dieser Mittel greifen. Hier wird es um Lösungswege gehen, von denen wir wissen, dass sie speziell bei den jeweiligen Fehlern geholfen haben. Sollte es keine andere bekannte Lösung als die oben genannten geben, probiert diese in der angegebenen Reihenfolge durch. Es ist fast garantiert, dass sich das Problem so lösen lässt.Vorsicht: Auf unterschiedlichen Geräten ist die unten jeweils angegebene Navigation durch die Einstellungen natürlich teils leicht anders. Unsere Angaben beziehen sich auf Stock-Android.

Google-Play-Fehler 403

Problem: Dieser Fehler tritt oft dann auf, wenn versucht wird, eine App neu herunterzuladen beziehungsweise ein Update der App zu laden.
Lösung: Da dieser Fehler oft aufzutreten scheint, wenn man mehrere Accounts zum Herunterladen von Apps verwendet, kann es schon ausreichen, sich mit einem anderen Account einzuwählen. Sofern das Problem beim Updaten oder neu Herunterladen einer App auftritt, ist es ratsam, sich mit dem Account anzumelden, unter dem die App ursprünglich heruntergeladen wurde. Auch eine vorige Deinstallation der problematischen App kann helfen.

Google-Play-Fehler 413

Problem: Downloads und Updates sind nicht möglich.
Lösung: Dieser Fehler korreliert häufig mit der Nutzung eines Proxys. Abgesehen von den eingangs erwähnten Standardtipps gibt es zahlreiche Berichte von Nutzern, die das Problem ganz einfach durch das Deaktivieren ihres Proxys beheben konnten. Wenn Ihr einen nutzt, wisst Ihr aller Wahrscheinlichkeit nach auch, wo und wie dieser sich abschalten lässt. Der Form halber trotzdem hier der Weg: Einstellungen Mehr… > Mobilfunknetze Zugangspunkte (APNs) > dort den Proxy löschen. 

Google-Play-Fehler 491

Problem: Downloads und Updates sind nicht möglich.
Lösung: Hier hilft tatsächlich nur das oben genannte Entfernen und Neueinrichten des Google-Kontos beziehungsweise das Löschen der Daten des Google-Dienste-Frameworks.

Google-Play-Fehler 492 

Problem: Apps können nicht installiert werden
Lösung: Bei diesem Fehler besteht häufig ein Zusammenhang mit dem Dalvik Cache, in welchem ein Verzeichnis aller auf dem Smartphone installierten Apps angelegt wird. Um diesen Cache zu leeren, geht in den Recovery-Modus (in ausgeschaltetem Zustand Lautstärke-leiser-Taste und Power-Button gleichzeitig drücken - variiert jedoch von Gerät zu Gerät). Dort findet Ihr die entsprechenden Optionen zum Löschen des Caches. Speicherplatz gewinnt Ihr auf diesem Wege nicht, sollte das Eure Intention sein! Löst der Dalvik Cache das Problem nicht, hilft tatsächlich nur das Zurücksetzen des Gerätes auf Werkeinstellungen (Vorsicht: Alle Daten gehen dabei verloren!).

Google-Play-Fehler 498

Problem: Downloads aus dem Play Store werden unterbrochen
Lösung: Offensichtlich kann dies an der Internetverbindung liegen, aber das sei nur am Rande erwähnt. In der Regel ist das Problem hier, dass der Zwischenspeicher voll ist. Diesen leert Ihr in den Einstellungen Speicher Daten im Cache. Ansonsten geht auch hier in den Recovery-Modus und löscht dort die Cache-Partition.

Google-Play-Fehler 919

Problem: Eine heruntergeladene App öffnet sich nicht beziehungsweise wird nicht installiert. 
Lösung: Diese Fehlermeldung ist ausnahmsweise unkompliziert und eindeutig zu beheben. In diesem Fall ist schlichtweg der interne Datenspeicher des Gerätes voll. Macht ihn frei, und der Fehler sollte behoben sein.
google play error 2
© Google/AndroidPIT

Google-Play-Fehler 921

Problem: Apps lassen sich nicht herunterladen.
Lösung: Neben dem Löschen und Neuanlegen des Google-Accounts kann hier auch das Einrichten eines Zweit-Accounts Abhilfe schaffen. Das muss nicht sein. Wer sich jedoch nicht traut, am bestehenden Account herumzuspielen, fühlt sich bei der Variante womöglich wohler.

Google-Play-Fehler 923

Problem: Apps lassen sich nicht herunterladen und/oder der Google-Play-Account lässt sich nicht synchronisieren.
Lösungen: Es kann hier bereits ausreichen, den Zwischenspeicher des Smartphones zu leeren. Ansonsten findet man immer wieder Berichte von Nutzern, die das Problem lösen konnten, indem sie die App-Einstellungen zurückgesetzt haben (Einstellungen Apps > drei Punkte oben rechts >App-Einstell. zurücksetzen).

Google-Play-Fehler 927

Problem: Downloads funktionieren nicht, da ein Update des Play Stores im Gange ist.
Lösungen: Die offensichtliche Lösung ist das Warten bis zum Ende des Updates. In manchen Fällen bleibt das Problem danach bestehen. Sollte ein einfacher Neustart des Gerätes nicht helfen, löscht nicht nur den Cache des Google-Dienste-Frameworks, sondern betätigt auch den Button “Beenden erzwingen” (Einstellungen Apps Alle Google-Dienste-Framework > Beenden erzwingen).

Abschließende Bemerkungen

Fehlercodes sind eine komplexe Sache. Leider lässt sich nicht für alle Geräte und Versionsnummern ganz einfach sagen “wenn Fehlercode ABC auftritt, dann mach XYZ”. Oft manifestieren sich die Probleme auf verschiedenen Geräten auf unterschiedliche Art und Weise. Das Internet ist Zeuge des Frustes der Nutzer, der ob dieser gefühlten Willkür entsteht. Solltet Ihr einen Fehler antreffen und durch keinen der hier genannten Tipps beheben können, verzagt nicht, die Lösungen gibt es entweder bei uns im Forum oder irgendwo da draußen. Man muss manchmal nur lange genug suchen, bis man die eine Person, die das gleiche Problem mit der gleichen Konstellation aus Hard- und Software-Umständen beklagt wie man selbst. Lösungen sind dann meist nicht fern.

Dienstag, 8. Juli 2014

Android-Versionen im Juli: KitKat auf jedem sechsten Gerät

Google hat in der Nacht zum Dienstag neue Zahlen zurVersionsverteilung von Android für den Monat Juli veröffentlicht. Diese zeichnen, wie nicht anders zu erwarten, ein weiteres Wachstum von Android 4.4. KitKat ab: auf beinahe 18 Prozent aller Smartphones und Tablets, die auf den Play Store zugreifen, ist KitKat installiert.
Die neu veröffentlichten Nutzungszahlen der Android-Versionen sind im Laufe einer Woche gesammelt worden, wobei der 7. Juni der letzte Zählungstag war. Hier sei erwähnt, dass Google seit April letzten Jahres nur noch die aktiv durch den Nutzer durchgeführten Besuche im Play Store in die Statistik einbezieht. Verbindungsaufnahmen, die beispielsweise durch im Hintergrund laufende Updates erfolgen, sind von der Zählung ausgeschlossen. Überdies werden nur noch Smartphones und Tablets gezählt, die auf Android 2.2 und neuer laufen; auf Geräten mit älteren Versionen lässt sich die aktuelle Play Store-App nicht mehr installieren.
android-versionen-juli-2014
Der Siegeszug von Android 4.4 KitKat hält weiterhin an – seit Monaten steigt der Anteil der derzeit aktuellen Android-Iteration langsam, aber kontinuierlich. Im Unterschied zum Vormonat kann Android 4.4 ein absolutes Wachstum um 4,3 Prozent verzeichnen, was sich einerseits mit der Bereitstellung von Updates für Geräte diverser Hersteller erklären lässt. Andererseits werden nicht nur Highend-Devices mit der leckeren OS-Süßspeise ausgerüstet, auch andere neu lancierte Einsteigergeräte wie beispielsweise das Motorola Moto E oderSamsungs 160 Euro-Handy Galaxy Ace Style und weitere basieren auf der noch aktuellen OS-Version.
VersionCodenameAPI-LevelVerteilung AprilÄnderung zum Vormonat
2.2Froyo80,7 %- 0,1 %
2.3.3 - 2.3.7Gingerbread1013,5 %- 0,6 %
4.0.3 - 4.0.4Ice Cream Sandwich1511,4 %- 0,9 %
4.1.xJelly Bean1627,8 %- 1,2 %
4.2.x1719,7 %+ 0,6 %
4.3189,0 %- 1,3 %
4.4.xKitKat1917,9 %+ 4,3 %
Während der Anteil von KitKat weiter zunimmt, verlieren nahezu alle anderen Iterationen von Googles OS allmählich an Bedeutung. Sowohl Android 2.2 Froyo, 2.3.x Gingerbread, 4.x Ice Cream Sandwich als auch Android 4.1.x und 4.3 Jelly Bean geben, wie in der aktuellen Tabelle zur Android-Versionsverteilung (siehe oben) zu erkennen ist, Anteile ab. Lediglich Android 4.2.x Jelly Bean bäumt sich entgegen des Trends noch ein wenig auf und legt um sanfte 0,6 Prozentpunkte zu. Dieser kleine Zuwachs könnte unter Umständen mit Geräten zu tun haben, in denen MediaTek-SoCs verbaut sind, denn diesen fehlt bislang immer noch Treiber-Unterstützung für Android 4.4 KitKat, erfreuen sich aber aufgrund ihres zumeist geringeren Preises in einigen Regionen der Welt großer Beliebtheit.

Wo ist Android L?

Dass die Ende Juni freigegebene Developer Preview Android L nicht in der Statistik auftaucht, verwundert kaum. Denn einerseits läuft sie lediglich –zumindest offiziell – auf dem Nexus 5 (Test) und der WLAN-Version des Nexus 7 (2013, Test), andererseits ist die OS-Version noch nicht offiziell freigegeben worden. Bis „L“ in der Android-Versionsverteilung auftaucht, müssen wir uns wahrscheinlich noch bis zur offiziellen Freigabe der finalen Version im Herbst gedulden.

Montag, 7. Juli 2014

Wear Store: Android-App listet zahlreiche Android Wear-kompatible Apps

Was nutzt einem schon eine schicke Smartwatch mit Android Wear, wenn man keine passenden Apps dafür findet? Zwar hat Google erst vor kurzem eine eigene Rubrik im Play Store eingerichtet, die kompatible Anwendungen zum hauseigenen Wearable-OS aufzeigt, dort sind aber bei weiterm nicht alle kompatiblen Apps gelistet. Dieses Problems nimmt sich nun der Wear Store an, der Android Wear-Apps in einer eigenen Anwendung auflistet und sie direkt zum Play Store verlinkt.
Der Wear Store stammt aus der Feder von Entwickler GoKo, der bereits denCast Store für kompatible Chromecast-Apps auf die Beine gestellt hat. Mit dem Wear Store wiederholt der Entwickler jetzt sein Husarenstück und stellt allen Besitzern einer Android Wear-Smartwatch eine App zur Verfügung, in der sie bequem nach passenden Anwendungen stöbern können.
wear-store-startsteite wear-store-kategorien
Dabei erinnert der Store nicht nur optisch an Google Play, auch die Funktionalität lehnt sich etwa mit dem Slide-Out-Menü oder Reitern für Anwendungen und Spiele an Googles kleinem Software-Laden an. Die Apps sind in verschiedene Kategorien, beispielsweise Büro, Kommunikation, Lernen oder Finanzen, unterteilt. Unter dem Reiter Spiele lassen sich passende Games finden, der „GOKO-Tipp“ listet Empfehlungen des Entwicklers auf, unter „User-Tipp“ findet man dann Empfehlungen von Android Wear-Nutzern. Hier ist es auch möglich, eigene Vorschläge einzureichen. Die „News“ informieren überNeuigkeiten rund um den Wear Store und den Entwicklungsstand der App. Eine Benachrichtigung in der rechten oberen Ecke zeigt zudem auf, wie viele neue Apps seit dem letzten Öffnen der Anwendung hinzugefügt wurden.
wear-store-slide-out-menue wear-store-user-tipps
Da sich der Wear Store rein über Werbung finanziert, muss man auch mit dem ein oder anderen Werbebanner rechnen, während die Anwendung benutzt wird. Das ist aber zu keiner Zeit so schlimm, dass die Lust an der App vergehen könnte. Die dort aufgezeigten Android Wear-Anwendungen verlinken übrigens direkt zum Play Store – man wird hier also nicht zu einem Drittanbieter weitergeleitet und die Apps erhalten weiterhin ganz regulär ihre Updates über den Play Store. Insgesamt macht der Wear Store einen guten Eindruck, kostenlos ist er obendrein.
Wear Store
Download @
Google Play
Developer: GoKo
Price: Free 

Donnerstag, 1. Mai 2014

Android 4.4.3: Diese Smartphones bekommen das KitKat-Update

Noch ist Android 4.4.3 nicht fertig, doch die Verteilung des Updates auf die neueste KitKat-Version wird nicht mehr lange auf sich warten lassen. In unserer Übersicht zeigen wir schon jetzt die Smartphones, die das Update auf jeden Fall bekommen werden und jene, die zumindest als heiße Anwärter auf ein Update gelten. 
nexus 5 first steps teaser
© AndroidPIT
Dass die Neuerungen von Android 4.4.3 vor allem unter der Haube stattfinden werden und es wohl keine großen Änderungen an Benutzeroberfläche oder Features geben wird, haben wir bereits berichtet. Trotzdem, Updates sind (fast) immer gut, und Bugfixes ebenfalls gern gesehen.
Also, wann kommt das Update und welche Geräte bekommen es? Offiziell gibt es dazu noch keine Informationen, unsere Übersicht beruht daher auf Auswertungen der Gerüchte und Leaks der letzten Wochen und auf unseren eigenen Einschätzungen. Änderungen sind deshalb nicht ausgeschlossen, bitte bedenkt das beim Lesen. 

Nexus und Google Play Edition

Nexus 5 camera sensor
So sicher wie das Amen in der Kirche: Das Nexus 5 bekommt Android 4.4.3. / © AndroidPIT
Im Mai wird das Update bei den ersten Nexus-Geräten eintreffen, darüber sind sich die meisten Quellen einig. Nexus 5 und Nexus 7 (2013) werden mit Sicherheit unter den ersten sein, die das Update erhalten. Nexus 4 und Nexus 10 sollen verschiedenen Quellen zufolge ebenfalls die neue Firmware bekommen, ebenso das erste Nexus 7. Die verschiedenen Google-Play-Editionen von HTC, Samsung oder Sony bekommen das Update etwas später - hierzulande sind sie aber leider nach wie vor nicht regulär verfügbar. 
  • Nexus 4
  • Nexus 5
  • Nexus 7 (2012 & 2013)
  • Nexus 10
  • Alle Smartphones der Google Play Edition

Samsung

galaxy s5 watermark 6
Flaggschiff first: Das Galaxy S5 bekommt ebenfalls sicher die neue Android-Version. / © AndroidPIT
Das Galaxy S5 bekommt mit Sicherheit Android 4.4.3, daran gibt es keinen Zweifel. Wann das Update kommt, steht auf einem anderen Blatt. So gut wie sicher ist es auch, dass das Galaxy S4 und das Note 3 die neue Android-Version kriegen. Nach den Querelen um das letzte Update auf KitKat 4.4.2 sollte man aber nicht darauf hoffen, dass die Verteilung allzu schnell über die Bühne geht. Besitzer des Note 2 und des S3 bekommen wahrscheinlich kein Update mehr, für sie dürfte mit Android 4.4.2 Schluss sein. 
  • Galaxy S4
  • Galaxy Note 3
  • Galaxy S5

HTC

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M8 und M7: Beide bekommen die neue Firmware bis spätestens Juli. / © AndroidPIT
Bei HTC ist die Sache einfach: Die High-End-Geräte aus diesem und dem vergangenen Jahr bekommen das Update ziemlich sicher - das wurde aktuell von HTC-Spezi LlabTooFeR bestätigt. Das M8 ist demnach im Mai/Juni dran, das M7 soll dann bis Juli folgen. Zum One max und dem One mini gibt es keine Informationen, nachdem beide erst Anfang April das KitKat-Update bekommen haben, könnte das nächste Update aber noch etwas dauern. Man kann aber auch hier davon ausgehen, dass die beiden noch Android 4.4.3 bekommen.
  • HTC One (M7)
  • HTC One max
  • HTC One mini
  • HTC One (M8)

Sony

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Z1 und Z2: Auch bei Sony dürften die beiden letzten Flaggschiffe das Update kriegen. / © AndroidPIT
Bei Sony scheint die Sache ähnlich klar: Das Xperia Z2 bekommt das Update mit Sicherheit, beim Xperia Z1 und beim Z1 Compact können wir auch davon ausgehen, dass beide die neue Software erhalten werden. Beim Xperia Z Ultra sind die Fragezeichen schon größer, auch wenn vor kurzem bereits ein Z Ultra aus der Google Play Edition mit Android 4.4.3 gesichtet wurde. Noch skeptischer sind wir beim Xperia Z, das aktuell noch nicht einmal KitKat erhalten hat, auch wenn bereits erste Screenshots aufgetaucht sind (zum Artikel).
  • Xperia Z1
  • Xperia Z1 Compact
  • Xperia Z2 

LG

lg g2 test 5
Von LG gibt es noch kein Top-Modell für 2014, aber auch das G2 dürfte ein Update bekommen. / © AndroidPIT
Die High-End-Reihe von LG, die unter dem G-Namen firmiert, ist aktuell überschaubar: Das G2 dürfte das Update bekommen, ebenso das G2 Mini, das erst seit Kurzem überhaupt bei uns erhältlich ist. Ob das G3, das Ende Mai offiziell präsentiert wird (zur Meldung), bereits mit Android 4.4.3 kommt, ist offen, aber unwahrscheinlich - auch hier dürfte einem Update aber nichts im Wege stehen. Da LG sich in Sachen Update-Politik in der Vergangenheit aber nicht gerade mit Ruhm bekleckert hat, wagen wir für die Mittel- und Einsteigerklasse bisher keine Prognose.
  • G2
  • G2 Mini
  • G3

Motorola 

moto x test 9
Motorola ist zwar nicht mehr Teil von Google, schnelle Updates sind aber dennoch zu erwarten. / © AndroidPIT
Das Moto G war eines der ersten Nicht-Nexus-Smartphones mit Android 4.4.2 - bei der Präsentation hatte Motorola ein schnelles Update versprochen und das auch eingehalten. Inzwischen ist Motorola nicht mehr Teil des Google-Imperiums, doch nach wie vor will der Konzern auf pures Android setzen. Das kommt auch schnellen Updates zugute - wir gehen deshalb davon aus, dass Moto G und Moto X ebenfalls zeitnah ein Update auf die neue Android-Version erhalten werden. 
  • Moto G
  • Moto X

Donnerstag, 5. Dezember 2013

Players’ Choice Awards: Google sucht die Super-App

Was waren die besten Apps des Jahres 2013? Diese Frage will Google von den Nutzern beantwortet haben und dann die Gewinner auszeichnen. In sechs Kategorieren könnt Ihr derzeit im Play Store für Eure Lieblings-Apps abstimmen.
players choice awards
© Google/AndroidPIT
Die Kategorien sind:
  • “I Can’t Quite You” - die Spiele, mit dem größten Suchtfaktor
  • “Old School, Still Cool” - die besten lizensierten Spiel
  • “Lights, Camera, Games!” - die besten auf Filmen basierende Spiele
  • “Quitely Brilliant” - die besten Apps für den Alltag
  • “At Your Service” - die besten Apps für Buchungen und Käufe
  • “ I Love Google” - die besten Google-Apps
In jeder Kategorie stehen sechs Kandidaten zur Auswahl. Sollte Euer Favorit nicht dabei sein, schreibt ihn auf und sendet ihn als Vorschlag ein. Hier geht es zur Abstimmung.

Samstag, 26. Oktober 2013

So erstellt Ihr eine Liste von Euren Android-Apps

Egal, ob Ihr Euer Smartphone wechselt oder Freunden/Bekannten einfach nur zeigen wollt, was für Apps auf Eurem Androiden sind: Eine Liste aller Apps zu erstellen ist nicht schwer und geht ruckzuck. Wie das genau funktioniert, zeigt unsere Anleitung.
xperia z trebuchet launcher
© AndroidPIT
Auch bei diesem Thema führen mehrere Wege nach Rom beziehungsweise zum Ziel. Ich habe mich für die kostenlose App “List My Apps” entschieden. Mit der könnt Ihr nicht nur eine übersichtliche Aufzählung Eurer Apps erstellen, auf Wunsch hängt sie auch direkt einen Link zu Google Play mit an, damit andere Eure Apps direkt herunterladen können.

Und so geht es

  • Startet die App und wählt im Menü die Option “Alles auswählen” aus, um alle Apps zu markieren.
  • Unter “Kopieren/Teilen als:” stehen Euch gleich mehrere Optionen zur Auswahl. Entscheidet Ihr Euch für “HTML Liste”, “BBCode Liste”, “Markdown Liste” oder “Market URL”, wird zu jeder App auch ein passender Link zum Google Play Store erzeugt.
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Optionen (Links) und Listen-Auswahl (Rechts). / © AndroidPIT
  • Wählt nun aus der Menüleiste oben aus, ob Ihr Eure Liste kopieren oder direkt Teilen wollt. Beim Kopieren landet sie in der Zwischenablage und beim Teilen stehen Euch die von Android bekannten Optionen wie E-Mail, Bluetooth oder Google+ zur Auswahl.
  • Das war es auch schon, Ihr habt jetzt eine Liste mit allen Apps erstellt!
list my apps teilen
Hochladen der Liste zu Google Drive und HTML-Quellcode. / © AndroidPIT
Hinweis: “List My Apps” führt nur solche Apps auf, die es entweder im Google Play Store gibt, oder die Ihr aus einer anderen Quelle installiert habt. System-Apps werden nicht aufgelistet.

Freitag, 18. Oktober 2013

Welches Smartphone bekommt eigentlich Android 4.4 (kitkat)?


Mit Sicherheit die Nexus Reihe:

  • Nexus 4
  • Nexus 7 2012
  • Nexus 7 2013
  • Nexus 10
  • Nexus 5 natürlich 
  • Nexus 10 2013 
Smartphones die mit höchster Wahrscheinlichkeit das Android 4.4 Update bekommen:

  • Galaxy Nexus
  • Galaxy S4
  • Galaxy Note 3
  • Galaxy S4 Active
  • LG G2 (und das neue Tablet G Pad)
  • Xperia Z
  • Xperia Z1
  • Xperia Z1 Mini
  • Xperia Z Ultra
  • HTC One
  • HTC One Max
  • Oppo N1
Smartphones die das Android 4.4 Update bekommen könnten:

  • LG Optimus G
  • LG Optimus G Pro
  • Galaxy S4 Mini
  • Galaxy S4 Mega
  • Galaxy S4 Zoom
  • Galaxy Note 2
  • HTC One Mini
  • Huawei Ascend P6
  • Acer Liquid S2
  • Oppo Find 5
  • Xiaomi Mi2s
  • Xiaomi Mi3

Montag, 7. Oktober 2013

Top 5 Kamera-Apps: Die besten Apps zum Fotografieren

lg g2 sony xperia z1 6
© AndroidPIT
In vielen Fällen ist der Funktionsumfang der Standard-Kamera-Anwendung nicht ausreichend oder zufriedenstellend. Was sind aktuell die besten Kamera-Apps für Android? Wir haben für Euch ausführlich getestet und stellen Euch unsere Top 5 der Apps zum Fotografieren vor. Hier findet Ihr eine kurze Übersicht über die jeweiligen Funktionen und einen Link zum Test-Bericht.

Camera ZOOM FX

Bewertung: * * * * *

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© androidslide, AndroidPIT
PROKONTRA
 Viele gute Kamerafunktionen✕ App deaktiviert Lautlos-Modus
 Umfangreiche Bearbeitungsmöglichkeiten 
 Einfache Bedienung 
 Add-Ons verfügbar 
Camera ZOOM FX liefert alle gängigen Kamera-Funktionen in ansprechendem Gewand. Über die Standards hinaus bietet die App Möglichkeiten zur Nachbearbeitung von Bildern, eine Live-Vorschau von ausgewählten FIltern, Farb- und Lichteffekten, Collagen, Goodies, sowie Hilfen zur Foto-Ausrichtung und Bildstabilisierung. Durch viele Einstellungsmöglichkeiten können einzelne Bereiche der App individuell angepasst werden, neben der Auflösung etwa die Sensitivität verschiedener Funktionen. Verschiedene Tasten des Gerätes sowieso Gesten lassen sich mit Aktionen belegen.
Was unser Tester bemängelte: der Lautlos-Modus wird deaktiviert, für die Video-Aufnahme wird man an die Standard-Kamera weitergeleitet, und die vielen Einstellungsleisten verdecken viel vom Bild. Trotzdem gab es im Test der neuesten Version fünf Sterne - wer also nach einer guten und fähigen Kamera-App mit vielen unterschiedlichen Funktionen sucht, der sollte auf jeden FallCamera ZOOM FX ausprobieren. Zum ausführlichen Test-Bericht.
ZOOM3
Camera ZOOM FX. / © androidslide, AndroidPIT

Camera360 Ultimate

Bewertung: * * * *

PROKONTRA
 Gute Update-Politik✕ Zu viele Berechtigungen
 Viele Effekte und Einstellungen Läuft ständig im Hintergrund
 Intuitive Benutzeroberfläche 
Camera360 Ultimate präsentiert sich als ein umfassendes, anspruchsvolles Kamera-Gesamtpaket. Eine intuitive Benutzeroberfläche in abgerundetem Design, qualitativ überzeugende Aufnahmen, eine Vorschau der gewählten Effekte sowie eine Anbindung an die Kamera-Cloud der Entwickler gehören zum reichhaltigen Funktionsumfang. Negativ fiel im Test die lange Liste der App-Berechtigungen auf, außerdem läuft die Anwendung ständig im Hintergrund. Warum Camera360 Ultimate trotzdem lohnenswert ist, erfahrt Ihr im ausführlichen App-Test.
camera360 2
Camera360 Ultimate. / © AndroidPIT

HDR Camera+

Bewertung: * * * *

PROKONTRA
 Vielfältiger Funktionsumfang✕ Einige Komfortfunktionen fehlen
 Gute Ergebnisse 
 Flotte Berechnung 
HDR Camera+ ist für die Liebhaber der High-Dynamic-Range-Fotografie gedacht und bietet eine entsprechende Funktionsvielfalt an. Mit der App werden in einer Belichtungsreihe drei Bilder aufgenommen, die dann ineinander zu einem Hochkontrastbild verrechnet werden. Ein fähiger Software-Bildstabilisator hilft gegen verwackelte Bilder. Nach der Aufnahme können Fein-Einstellungen vorgenommen und Effekte angewandt werden. Im Vergleich zu früheren Versionen wurde der Funktionsumfang erweitert und dementsprechend besser fiel die Wertung unseres Testers aus: HDR Camera+ ist eine absolute Empfehlung. Die Fokussierung auf HDR-Aufnahmen ist gut gelungen, das große Einstellungspotential rundet das Gesamtbild ab. HDR Camera+ ist eine sehr gut gelungene Applikation, mit der ein oder anderen (noch) möglichen Komfortfunktion. Es lohnt sich auf alle Fälle, diese Kamera-App auszuprobieren und auch in Zukunft zu beobachten.Zum ausführlichen Test-Bericht.
HDR
Hochkontrastaufnahmen mit HDR Camera+. / © HDR Camera+

Papier Kamera

Bewertung: * * * *

PROKONTRA
 Viele Funktionen✕ Leichte Komprimierung der Bilder beim Speichern
 Schnelle Vorschau, geringe Ladezeiten 
 Einfache, intuitive Bedienung 
Der Name und das Aussehen der Papier Kamera verleiten zur Annahme, dass es sich bei dieser App lediglich um eine Spielerei handelt, aber auch diese Kamera-App bietet einen vollwertigen Funktionsumfang zur Aufnahme von Fotos und Videos. Ausgewählte Effekte werden in Echtzeit in der Vorschau sichtbar, ruckelfrei und ohne Ladeübergang (im Video-Modus ist aber entsprechende Geräte-Leistung gefragt). Die Benutzeroberfläche ist übersichtlich und intuitiv und kommt ohne Untermenüs aus, alle Features sind aus einem Start-Bildschirm heraus erreichbar. Ein weiterer großer Vorteil der Papier Camera sind die schnellen Reaktionszeiten und kurzen Ladevorgänge.Zum ausführlichen Test-Bericht.
papier kamera screenshot 01
Filter der Papier Kamera in der Anwendung. / © AndroidPIT

ProCapture Free

Bewertung: * * *

PROKONTRA
 viele Funktionen und Filter
✕ Panorama- und "noise reduction"-Optionen
funktionieren nicht richtig
 viele Einstellungsmöglichkeiten keine volle Auflösung in der Free-Version
Nur drei Sterne konnte die kostenfreie Version der Kamera-App ProCapture im Test ergattern. Weil auch hier viele Funktionen, Filter und Einstellungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen, ist sie trotzdem eine Empfehlung wert. Eine leicht zu bedienende Oberfäche im Stil der alten Kamera-Anwendung von Android erlaubt Zugriff auf die Vielzahl der Funktionen. Ein Nachteil: die volle Auflösung gibt es nur in der kostenpflichtigen Vollversion. Zum ausführlichen Test-Bericht.
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Das Design von ProCapture erinnert an die alte Android-Kamera-App. / © AndroidPIT

Noch mehr

Vor kurzem haben wir Apps zur Bildbearbeitung getestet, bei denen auch Hybriden dabei waren, also Anwendungen, die sowohl Bilder bearbeiten als auch aufnehmen können. Wenn Ihr also in unserer Top 5 der Kamera-Apps noch nicht fündig geworden seid oder einfach noch mehr sucht, schaut Euch unsere Top 7 Foto-Apps für Android an.

Freitag, 27. September 2013

Flop 10: Google-Projekte, die eingestellt wurden – von Buzz bis Knol

Nicht alles, was Google anfasst, wird zu Gold. In den 15 Jahren hinterließ der Gigant immer wieder Unverständnis bei eingestellten Projekten – und einige deutliche Fehlschläge. Bei der letzten Streichrunde musste auch der Google Reader dran glauben, die Gründe bleiben im Dunkeln. Wir erinnern an die Top 10 der Google-Flops und eingestellten Dienste – von Wave bis Labs, Buzz bis Knol.
Flop 10: Google-Projekte, die eingestellt wurden – von Buzz bis Knol

1. Google Wave

google wave
Mit Google Wave sollte die Echtzeit-Zusammenarbeit revolutioniert werden, als Mittelding zwischen Docs, Mail, Chat und Instant Messager. In der Praxis haben wir das Tool in der Redaktion auch zur Themenplanung genutzt, im Endeffekt stellte Wave aber zu hohe Anforderungen – man musste sich von den herkömmlichen Formaten wie Mail oder Chat wegdenken. Wave konnte zu viel und war nicht auf einen Blick verständlich – was sonst ja oft das Geheimnis von Googles Erfolg ist. Erst im Mai 2010 für die Öffentlichkeit freigegeben, wurde das Projekt ab August 2010 schon nicht mehr weiter entwickelt, um dann schließlich im Januar 2012 auf read only gestellt zu werden. Der Name wurde übrigens aus Joss Whedons Sci-Fi-Serie Firefly übernommen, wo Video-Gespräche als “Wave” bezeichnet werden.

2. Google Buzz

Stimmt, Google Buzz gab es ja auch noch: Buzz erweiterte Google Mail um eine Art abgespeckte Facebook-Funktionalität. Man konnte Links/Videos/Worte teilen, Kontakten folgen und deren Nachrichten liken. Lebensspanne: Von Februar 2010 bis Oktober 2011 – dann konzentrierte sich die weitere Entwicklung komplett auf Google Plus.

3. Google Video

Wenn das eigene Projekt keine Fahrt aufnimmt, einfach den Konkurrenten aufkaufen: Im Januar 2005 startete Google seine Youtube-Alternative. Google Video war einerseits eine Video-Suchmaschine, User konnten aber auch ihre Videos hochladen, andere Seiten konnten sie einbetten. 2006 kaufte der Konzern dann Youtube, die Suche und die Dienste wurden verschränkt, und ab 2009 konnte man keine Filme mehr beim ursprünglichen Dienst hochladen.

jaiku-logo
4. Jaiku

Auf dem Microblogging-Sektor wollte Google schnell einsteigen – und kaufte 2007 den gerade mal ein paar Monate alten Twitter-Clon Jaiku auf. Noch nie davon gehört? Was daraus wurde? Im Januar 2012 wurde Jaiku.com vom Netz genommen.

5. Picnik

Picnik war ein Online-Foto-Editor, der in reduzierter Version bei Flickr als Standard genutzt wurde, aber auch alleine in Premium- und Free-Versionen verfügbar war. Google kauftePicnik 2010, zog aber nach zwei Jahren die Reißleine und stellte den Dienst im April 2012 ab. Einzelne Funktionen wurden in die Bildbearbeitung von Google+ integriert.

6. Google Lively

Lively
Ein paar Monate lang hatte Google auch sein eigenes Second Life: Google Lively bot eine virtuelle 3D-Umgebung, in der man mit einem Avatar herumlaufen konnte, eigene Räume einrichten, und mit bis zu 20 Leuten chatten. Im Juli 2008 gestartet, wurden die Server im Dezember 2008 schon wieder abgeschaltet.

7. Google Answers

Die Frage/Antwort-Community von Google hatte einen Clou: Wer fragte, konnte einen Preis für die Beantwortung ausloben (zwischen 2 und 200 Dollar). Google bekam davon 25% Provision, die Qualität der Texte war aber dafür relativ hoch. Von 2002 bis 2006 existierteGoogle Answers, das Archiv ist noch bis heute verfügbar.

8. Knol

google knol
Zum Start 2008 wurde Knol (ausgesprochen wie im englischen “knowledge”) vor allem als Wikipedia-Konkurrent wahrgenommen. Dabei setzte Google nicht auf die Crowd-Intelligenz, sondern auf Expertenmeinungen. Daraus entstanden eher Artikel zu einzelnen Fachthemen als ein übergreifendes Lexikon. Innerhalb eines Jahres waren bereits 100.000 “Knols” geschrieben, große Aufmerksamkeit konnte das Projekt jedoch nie erreichen – und wurde im Mai 2012 eingestellt.

9. iGoogle

iGoogle wird zwar erst im November 2013 eingestellt, gehört aber auch in die Liste von Google-Projekten, die eine Online-Nutzung revolutionieren sollten, aber eher auf der Strecke blieben. Dabei steht hinter iGoogle eine schöne Idee: Beim Öffnen des Browsers kommt man auf seine eigene Startseite, die eigene Interessen und Gewohnheiten widerspiegelt, lokale News und gleich die neuen Mails anzeigt. Wurde dann aber doch nicht genutzt.

labs
10. Google Labs

Nicht direkt ein Online-Projekt, sammelte Google Labs von Anfang an experimentelle Google-Plugins und -Seiten, die schon mal durchprobiert werden konnten. Im Juli 2011 verkündete der Konzern, die Seite einzustellenund die Weiterentwicklung bei den einzelnen Projekten wie Maps, Mail etc. anzusiedeln.

Googles Antwort auf die Zukunft: Google+

Aus der Zeit seit der Gründung von Google Inc. 1998 gibt es also nicht nur Erfolgsgeschichten zu erzählen – die englischsprachige Wikipedia liefert noch eine ausführlichere Liste dereingestellten Google-Projekte. Das Ende vom Reader bleibt immer noch fragwürdig, und wurde von vielen Seiten als Googles Abkehr von der Idee eines freien Internets interpretiert. Andererseits ließ sich der Reader offenbar seit seinem Start 2005 (damals die Nachricht auf GIGA) nicht monetarisieren.
Anstelle von RSS-Feeds empfiehlt das Unternehmen nun sein soziales Netzwerk Google plus, bei dem immer noch nicht klar ist, ob es ein Erfolg oder Flop ist. Momentan tut der Konzern alles, um sein Netzwerk zu etablieren, aktuell mit dem neuen Kommentarsystem auf YouTube. Denn auf diesem Feld finden die Verteilungskämpfe um die Internet-Zukunft und -Märkte statt (na gut, neben dem mobilen Sektor, wo Google mit Android sehr gut positioniert ist). Es sei denn, aus dem Netz heraus entwickelt sich eine Art soziales Upgrade von RSS, eine brauchbare Alternative, die nicht von Unternehmen kontrolliert wird.
via giga.de