Auch Google Kamera hat ein kleines Update auf die Version 2.4erhalten. An den Kamerafunktionen hat sich im Prinzip nichts geändert, nur die Oberfläche hat Google etwas aufgebessert. So bietet die App jetzt neue Animationen bei den Kamera-Einstellungen und ein überarbeitetes App-Icon. Wer nicht auf das Update per Play Store warten und die neue Version sofort testen möchte, findet bei uns die APK-Datei zum Download.
Google hat seine Kamera-App ein klein wenig verbessert, sie erhält im Moment eine Aktualisierung von der Version 2.3 auf 2.4. Augenscheinlichste Veränderung ist das neue App-Icon im Material Design, welches dem Look vonAndroid 5.0 Lollipop besser entspricht. Die Unterschiede sind auf den ersten Blick nicht allzu groß, doch bei genauerem Hinsehen ist deutlich zu erkennen, dass das neue Icon erheblich minimalistischer ist.
Darüber hinaus gibt es einige kleinere Änderungen in der Benutzeroberfläche, zum Beispiel bei der Auswahl des Aufnahme-Modus, welche mit einer neuen Animation versehen worden ist. Ebenso sind die Tutorials überarbeitet worden, welche die einzelnen Funktionen erklären und erstrahlen nun ebenfalls im recht bunten Material Design.
Dazu kommen in der neuen Version von Google-Kamera ansonsten noch die üblichen Verbesserungen in der Performance und Stabilität der Kamera.
Das Update steht ab sofort im Google Play Store für alle Geräte ab Android 4.4zum Download bereit, ist allerdings unter Umständen aufgrund von Googles „Staged Rollout“-Verfahren noch nicht für alle Geräte verfügbar. Wer daher eine manuelle Installation der App vornehmen möchte, kann die von uns zur Verfügung gestellte APK-Datei der App herunterladen. Hierzu ist es notwendig, die Installation von Apps aus „unsicheren Quellen“ beziehungsweise „unbekannter Herkunft“ in den Sicherheitseinstellungen des Android-Gerätes zu aktivieren. Zukünftige Updates erhält man aufgrund der digitalen Signierung trotzdem natürlich auch über den Play Store.
Kaum hat Google wie angekündigt die Developer Preview von Android „L“ veröffentlicht, hat sich die Dev-Community bereits eifrig über den Code hergemacht und kann schon erste „Erfolge“ vermelden: So ist es bereits gelungen das noch instabile Android auf dem Nexus 5 und Nexus 7 (2013) zu rooten. Darüber hinaus konnten einige System-Apps extrahiert werden und sind bisweilen sogar mit anderen Androiden kompatibel – allen voran die neue Tastatur im Material Design. Außerdem wird gemeinschaftlich an einer Liste mitAndroid „L“-kompatibler Apps gearbeitet.
Android „L“-Tastatur, weitere Apps und Wallpaper
Mit dem neuen Android, das auf der Google I/O 2014 stets nur als „L“-Release bezeichnet wurde, werden im kommenden Herbst nicht nur neue Features in das Betriebssystem Einzug halten, sondern auch das Design wurde seitens Google radikal verändert: „Material Design“ lautet hierbei das Schlagwort. Die neue Designsprache weisen bislang jedoch nur einige wenige Anwendungeninnerhalb der Developer-Preview von Android „L“ auf. Diese wurden allerdings aus dem System extrahiert. Darunter die mitunter schicke Tastatur-App, die sich theoretisch auf jedem Android-Gerät installieren lassen soll. Dazu muss vorher lediglich die Google-Tastatur aus dem Play Store deinstalliert werden. Bei Nexus-Geräten ist diese jedoch eine System-App und kann demzufolge nur mit Root-Rechten entfernt werden. Es scheint unter gewissen Bedingungen noch zu Problemen zu kommen, demzufolge lautet die Devise: Ausprobieren.
Alternativ kann das Android „L“-Keyboard sogar direkt via Play Store installiert werden. Auf einem Sony Xperia Z (mit CM 11 Nightly) funktionierte die Installation problemlos, allerdings muss in den Einstellungen das Farbschema manuell von „Weiß“ auf „Material“ geändert werden.
Allerdings könnte anstatt Bestandteile des „L“-Releases auf andere Android-Versionen zu portieren, flashen oder installieren schlicht ebenjene Developer-Preview testweise aufgespielt werden – Nexus 5 (Test) respektive Nexus 7 (2013, Test) vorausgesetzt. Dem im XDA-Forum anerkannten Entwickler savoca ist es nur wenige Stunden nach Veröffentlichung der Images bereits gelungen, Android „L“ erfolgreich zu rooten. Benötigt wird nebst der Developer-Preview eine Custom-Recovery und Chainfires SuperSU-App. Daraufhin muss nur noch das entsprechende boot.img im Fastboot-Modus geflasht werden. Die Links und ausführlichere Anleitung dazu gibt es auch hier bei XDA.
Liste der unterstützten Apps aus dem Play Store
Mit dem „L“-Release auf dem (unterstützten) Nexus-Gerät kommt man in den Genuss der neuen Optik sowie einiger zusätzlichen Funktionen. Doch noch sind nicht alle Drittanbieter-Apps aus dem Play Store mit Android „L“ kompatibel zu sein. Ob das jetzt an der nunmehr obligatorischen ART-Runtime liegt oder andere Veränderungen des Systems zu diesen Problemen führen vermögen wir nicht zu sagen. Die fleißige Android-Community hat deswegen eine Google Docs-Tabelle erstellt, auf die jeder Zugriff hat. Dort können Anwendungen eingetragen und vermerkt werden, ob jene Apps auf dem Nexus 5 und/oder dem Nexus 7 (2013) laufen. Diese Liste wird aktuell sukzessiv erweitert, jeder ist dazu eingeladen seine Erfahrungen zu teilen.
Das Smartphone wird als Fotoapparat immer wichtiger. Wer heute Urlaub macht, lässt nicht selten die sperrige und schwere Kamera zuhause und hält Erinnerungen stattdessen mit dem Handy fest. Und auch im Alltag ist das Smartphone oft der schnellste und zuverlässigste Fotoapparat für Schnappschüsse und Momentaufnahmen. Nicht immer aber ist das Ergebnis auch zufriedenstellend - unsere Tipps und Tricks helfen dabei, das beste aus der Kamera Eures Smartphones herauszuholen.
Klingt banal, ist es aber gar nicht: Manch ein Schnappschuss wird dadurch versaut, dass ein Fettfilm die Linse trübt. Die ungewollten Schlieren entstehen schneller als man denkt - einmal unachtsam über die Linse wischen, schon liegt ein Schleier über dem Bild. Deshalb gilt vor jedem Foto: Einmal mit einem Stück Stoff (T-Shirt, Pullover, Handschuh) über die Kameralinse wischen. Vorsicht aber am Strand: Sandkörner können bleibende Kratzer hinterlassen.
Fokus manuell setzen
Nahezu alle aktuellen Smartphones verfügen über einen Autofokus, die besseren auch über einen intelligenten Modus, der sich automatisch auf das zentrale Motiv scharf stellt. Aber nicht immer liegt die Software richtig, sie weiß schließlich nicht, was wir mit dem Foto eigentlich vorhaben. Es empfiehlt sich daher, den Touch-Fokus zu aktivieren und bei jedem Foto den Schärfepunkt selbst festzulegen, indem man auf den entsprechenden Bereich im Bildschirm tippt.
Beide Hände benutzen
Es sieht vielleicht cool aus und ist in vielen Fällen auch praktischer, das Handy mit einer Hand zu bedienen, aber für verwacklungsfreie Bilder und einen stabilen Bildaufbau sollte man das Smartphone immer mit beiden Händen halten. Ein Zusatztipp: Wenn es garantiert verwacklungsfrei sein soll, vor dem Auslösen kurz den Atem anhalten. Hilfreich sind übrigens auch Gegenstände, auf denen man die Arme, Hände oder das Smartphone aufstützen kann: Tischkanten, Laternenpfähle, Brückengeländer oder Autodächer.
Mit den Füßen zoomen
Finger weg vom digitalen Zoom! Im Gegensatz zum optischen Zoom einer Kompaktkamera oder dem Zoom-Objektiv einer Spiegelreflex ist der Zoom bei Smartphones kein richtiger Zoom, stattdessen wird hier nur ein Bildausschnitt vergrößert, das Ergebnis ist meist grausiger Pixelschrott. Deshalb gilt beim Smartphone die einfache Regel: Wenn man zu weit weg ist, einfach "mit dem Füßen zoomen" und näher ans Motiv herangehen.
Man muss keinen Fotokurs besuchen und sich auch nicht sklavisch an alle Regeln der Gestaltung halten - manchmal macht es gerade den Reiz eines Bildes aus, dass diese Regeln gebrochen werden. Trotzdem gilt diese simple Regel fast immer. Gerade Motive mit einem Blick in die Landschaft oder eine Stadtkulisse werden durch Objekte im Vordergrund ungemein aufgewertet, da diese dem Bild mehr Tiefe verleihen.
Die Drittel-Regel
Das Konzept des Goldenen Schnitts kommt aus der Malerei und ist schon ein paar hundert Jahre alt, hat aber an Gültigkeit nichts verloren. Vereinfacht gesagt handelt es sich im eine Drittel-Regel: Das Bild wird vertikal und horizontal durch (imaginäre) Linien in Drittel aufgeteilt. Wichtige Objekte im Bild werden dann entlang dieser Linien, vorzugsweise auf deren Schnittpunkten platziert. Das sorgt für einen harmonischen Bildaufbau. Übrigens: Bei manchen Smartphone-Kameras kann man ein entsprechendes Raster direkt im Sucherbild einblenden.
Gerader Horizont
Auch hier gilt natürlich: Nicht immer muss man sich an diese Regel halten, aber es ist hilfreich, sie im Kopf zu haben: Ein nicht ganz gerader Horizont wirkt gerade bei Landschaftsaufnahmen störend und zerstört den Gesamteindruck. Wenn man freien Blick auf den Horizont hat, ist es hilfreich, sich an der Displaykante oder einer der Hilfslinien zu orientieren, um den Horizont passend auszurichten.
Licht ist der beste Freund und der größte Feind des Fotografen. Das gilt auch und besonders für Smartphones. Deshalb sollte man schon vor der Aufnahme versuchen, starke Schatten oder direktes Licht von vorne (zum Beispiel von der Sonne) zu vermeiden. Bei einer Aufnahme gegen die Sonne kann es helfen, den Blitz einzuschalten. Grundsätzlich sollte der Fotograf, wenn möglich, mit dem Rücken zur Lichtquelle stehen.
Lieber Schatten als Sonne
Entgegen der landläufigen Meinung ist strahlender Sonnenschein denkbar ungünstig für Fotos, da im hellen Sonnenlicht starke Schatten entstehen. Das menschliche Auge kann die Helligkeitsunterschiede kompensieren, Smartphone-Kameras scheitern an dieser Aufgabe. Für ein schönes Porträt also lieber in den Schatten gehen oder auf eine vorbeiziehende Wolke warten.
Die passende Tageszeit abwarten
Wenn die Sonne zur Mittagszeit hoch am Himmel steht, ist Zeit für Siesta - auch für die Kamera. Denn Landschaften und Stadtansichten wirken frühmorgens oder in der warmen Abendsonne oft viel reizvoller - das Licht schimmert golden und ist weniger gleißend, die langen Schatten setzen interessantere Akzente.
Blitz nur im Notfall einsetzen
Der Blitz bringt Licht ins Dunkel, aber in den meisten Fällen zerstört das kalte, direkte Licht auch jede schöne Lichtstimmung, die mit dem Smartphone eingefangen werden soll. Der Vordergrund wird gnadenlos hell ausgeleuchtet, der Hintergrund versinkt im Dunkeln. Deshalb sollte man den Blitz nur dann anwenden, wenn es beim Motiv nicht auf die vorhandene Beleuchtung ankommt - auch wenn dadurch die Kamera mit dem ISO-Wert hochgehen muss und das Bild eine starke Körnung bekommt. Im Zweeifelsfall sieht aber ein verrauschtes Bild mit natürlichem Licht immer noch besser aus als ein totgeblitztes Foto.
Mit der Perspektive spielen
Die meisten Smartphone-Fotografen halten Ihr Gerät ungefähr auf Augenhöhe, wenn sie ein Foto aufnehmen. Spannender, weil ungewohnter, ist es aber oft, wenn man die Perspektive wechselt und zum Beispiel in die Knie geht, um ein Motiv aufzunehmen. Und für schöne Aufnahmen von Kindern empfiehlt es sich ohnehin, auf Augenhöhe zu gehen.
Mit einer nachträglichen Bildbearbeitung kann man oft noch einiges aus seinen Bildern herausholen, mitunter auch Dinge, die man auf dem eigentlichen Foto gar nicht wahrgenommen hat. Die zahlreichen Foto-Apps für Smartphones sind mächtige Instrumente, man sollte sie aber immer mit Bedacht einsetzen, denn ein Foto, das übermäßig bearbeitet wurde, wirkt schnell künstlich und "falsch" - deshalb lieber etwas behutsam sein und nur so viel anpassen, wie es gerade nötig ist. Weniger ist auch hier schließlich mehr. Einen Überblick über die besten Apps zur Bildbearbeitung bekommt ihr hier.
Google hat seiner Mitte April eingeführten hauseigenen Camera-App neue beziehungsweise teils auch alte Tricks beigebracht. Das Update der Google Camera-App auf Version 2.2.024 bringt zum Beispiel denTimer zurück und es ist nun auch möglich, Bilder im 16:9-Bildformat aufzunehmen. Da Google das Update wie üblich in Schüben verteilt, bieten wir die APK zum Download an.
Bereits kurz nach Veröffentlichung der ersten Version der Google Camera im April deutete sich durch ein Teardown der App an, dass Google weitere Funktionen in seine in den Play Store ausgelagerte Kamera-Anwendung integrieren wird. Schon Anfang Mai gab es ein erstes Update der Anwendung, mit der beispielsweise die Foto-Funktion während der Videoaufnahme integriert wurde. Die gestern Abend veröffentlichte neue Version bringt weitere Funktionen zurück.
Eine Neuerung beziehungsweise ein wieder zurückgekehrtes Feature ist der Timer für Aufnahmen. Man kann nun in den Einstellungen zwischen den Zeitspannen 3 und 10 Sekunden wählen, sodass die Kamera erst nach entsprechendem Zeitraum auslöst.
Ein Novum – zumindest für das Nexus 5 – ist die Möglichkeit, Fotos im 16:9-Format aufnehmen zu können. Möchte man in diesem Bildformat aufnehmen, werden die Fotos jedoch im Grunde nur zugeschnitten – man hat letztlich eine Aufnahme in 6-MP-Qualität. Die Einstellungen zur Änderung der Auflösungen beziehungsweise Bildformate sind unter „Allgemeine Einstellungen“ > „Auflösung und Qualität“ zu finden. Hier kann der Nutzer sowohl Auflösungen der Haupt- und Frontkamera bestimmen als auch die Qualität von Photo Sphere- und Panorama-Aufnahmen. Des Weiteren hat Google dem Panorama-Modus zwei neue Optionen verabreicht: Es lassen sich jetzt auch ein Fish-Eye- wie auch ein Weitwinkel-Effekt anwenden.
Da Google seine Updates zumeist in Schüben verteilt, sodass nicht alle gleichzeitig in den Genuss der neuen Funktionen gelangen können, bieten wir die APK der Anwendung zum Download an. Die APK ist von Google signiert, sodass man zukünftig auch weiterhin Updates direkt aus dem Play Store erhält. Vor der manuellen Installation der APK per Sideload muss in den Sicherheitseinstellungen die Option zum Installieren aus „unbekannten“ beziehungsweise „unsicheren Quellen“ aktiviert sein.
Google hat ein erstes Update für seine vor wenigen Wochen in den Play Store ausgelagerte und runderneuerte Google Camera-Appveröffentlicht. Viele Neuerungen gibt es in Version 2.1.042 nicht, jedoch wurde eine Funktion zurückgebracht, die manch einem Nutzer zuletzt fehlte: die Möglichkeit, während der Aufnahme eines Videos Fotos zu knipsen. Da die App wie üblich stufenweise verteilt wird, bieten wie die APK der Anwendung zum Download an.
Google scheint gewillt, einige Funktionen in seine Kamera-App zurückzubringen, die in der AOSP-Version noch vorhanden waren, bei der Übernahme der App in den Play Store jedoch weggefallen waren. Als erstes ist die Rückkehr der Foto-Funktion während des Videodrehs an der Reihe. Dieses Feature wurde bereits kurz nach Veröffentlichung durch einen Teardown in den Assets der Camera-App gesichtet, sodass nur eine Frage der Zeit war, bis Google es wieder freigab. Wann mit den weiteren Funktionen zu rechnen ist, die die Untersuchung der Google Camera enthüllten, ist jedoch noch nicht bekannt.
Im ersten kurzen Test – zum Knipsen eines Fotos muss während der Videoaufnahme auf das Display getippt werden – funktionierte die Funktion auf einem Nexus 5 prompt und fehlerlos. Auf einem Galaxy S5 wiederum hat das Knipsen während des Videodrehs nicht geklappt. Offenbar wird der Fotomodus nicht auf allen Geräten unterstützt.
Abgesehen von diesem willkommenen „Rückkehrer“ hat Google ein kleines Detail verändert: Der Auslöser wandert nun beim Auf-den-Kopf-drehen des Smartphones nicht mehr an die Unterseite, lediglich das Icon dreht sich. Ferner scheint es so, als hätte Google die Auslösegeschwindigkeit im Standardmodus optimiert – diese Beobachtung kann aber auch der subjektiven Wahrnehmung des Autors geschuldet sein.
APK-Download der Google Camera-App 2.1
Wer nicht darauf warten möchte, bis die App automatisch aktualisiert wird, kann sich die aktuelle Version bei uns manuell via Sideload installieren. Vor der Installation von Apps als APK muss man auf seinem Gerät in denEinstellungen den Punkt Sicherheit aufrufen und dort die Installation von Apps aus „unbekannten Quellen“ bzw. „unsicheren Quellen“ zulassen. Erst dann kann die APK-Datei auf das Gerät über folgenden Link herunterladen und installiert werden. Auch nach dem Sideload der App bekommt man weiterhin Updates über den Play Store, da die APK von Google signiert ist.
Mit der Google Kamera nehmen Sie einfach und schnell Fotos und Videos auf. Zudem stehen Ihnen kreative Bildmodi wie Photo Sphere, Fokuseffekt und Panoramaaufnahmen zur Verfügung.
Funktionen • Photo Sphere-Funktion für eindrucksvolle 360º-Aufnahmen • Fokuseffekt-Modus für wie mit einer Spiegelreflexkamera aufgenommene Fotos mit geringer Tiefenschärfe • Panoramamodus mit hoher Auflösung • Sucher mit 100%iger Abdeckung für eine maximale Sensorauflösung. Kein Pixel geht verloren. • Aktualisierte, ausblendbare Benutzeroberfläche auf einer extragroßen Auslöserschaltfläche • Für Smartphones und Tablets ab Android 4.4 (KitKat)
Google arbeitet weiter daran, seine hauseigene Kamera-App zu verbessern. Nun berichtet engadget aus angeblich sicherer Quelle, dass wir bald mit einem weiteren großen Update der Kamera-Anwendung rechnen können. Diese soll mit vielen neuen Funktionen aufwarten und als eigenständige Anwendung im Play Store verfügbar gemacht werden.
Bereits im November letzten Jahres hatte Google gegenüber CNet bestätigt, dass man an einer Kamera-Anwendung für Android arbeite, mit der allerhand neue Features Einzug halten sollen. Wir gingen nach Veröffentlichung vonAndroid 4.4.1 davon aus, dass es sich bereits um jenes angekündigte Update handelte. Doch dieses hatte im Grunde unter anderem nur diverse Kamera-Optimierungen für das Nexus 5 (Test) im Schlepptau. Jetzt ist klar: Das große App-Update kommt erst noch.
Das Unternehmen aus Mountain View testet derzeit nach Aussagen der engadget-Quelle eine Kamera-App, die mit einer grundüberholten Nutzeroberfläche daherkommt sowie diversen neuen Funktionen aufwartet. Beispielsweise ist von einem Portrait-Modus die Rede, bei dem der Hintergrund mit einer Unschärfe (Bokeh) versehen werden kann. Die Funktionsweise soll Nokias Refocus-App oder HTCs neuer Kamera-Anwendung ähneln. Ferner werden sowohl die Panorama- als auch Photo Sphere-Funktionen optimiert, sodass man Aufnahmen in höherer Qualität schießen kann. Außerdem kann der Sucher endlich das komplette Bild anzeigen und nicht nur einen Ausschnitt dessen, was später tatsächlich auf dem Foto ist. Dies liegt bisher darin begründet, dass die Kamera im 4:3-Format aufnimmt, während das (Nexus 5-) Display ein 16:9-Format besitzt. Steht zu hoffen, dass Google auch einen optionalen Wechsel zwischen 4:3- und 16:9-Bildformaten integriert.
Googles reduziert gehaltene Stock Kamera-App, die in Nexus-Geräten zum Einsatz kommt, wird wohl bald der der Vergangenheit angehören.
Darüber hinaus soll Google die Kamera-App für Filter von Drittanbietern öffnen, sodass man bestimmte Effekte bald direkt in der Anwendunghinzufügen kann. Dies klingt sehr danach, dass Google ein API eigens für die Kamera anbieten wird. Es impliziert außerdem, dass die Stock-Kamera-Anwendung endlich neue Features und Einstellungsmöglichkeiten verpasst bekommen wird, die lange überfällig sind. Verglichen mit den Foto-Apps von Sony, Samsung, HTC und anderen Herstellern hat die Stock-Kamera-App durchaus Nachholbedarf in Sachen Funktionalität.
Während man im Grunde davon ausgehen könnte, dass die Frischzellenkur der Kamera-App mit dem anstehenden Update auf Android 4.4.3 kommen dürfte, hat Google wohl andere Pläne. Denn die Anwendung soll, wie bereits einige System-Apps von Google, aber auch von Motorola und HTC als Stand-Alone-App angeboten werden. Auf diesem Wege kann sie unabhängig von der Firmware aktualisiert werden.
Die Optimierungen klingen nach sinnvollen und notwendigen Verbesserungen; noch ist derweil nicht geklärt, wann mit der neuen Version der Kamera-App zu rechnen ist.
Derzeit sind immer mehr Smartphone-Hersteller dabei, einen Teil ihres Portfolios auf Android 4.4 KitKat zu hieven. Daher wird es langsam wieder Zeit, dass Google ein neues Android-Update verteilt, um die allgemeine Empörung über zu langsame Hersteller-Updates wieder zu entfachen. Dass man in Mountain View an einer neuen Iteration des Betriebssystems bastelt, dürfte niemanden überraschen. Mit einem kürzlich gesichteten Android-Build KTU65gibt es ein Indiz dafür, dass es vor dem kolportierten großen Update im Sommer noch ein kleines Update geben wird – mutmaßlich um das Versprechen einzulösen, einen lästigen Kamera-Bug auf diversen Geräten zu beheben, der für überproportional hohen Energieverbrauch sorgt.
In einem Bericht, welcher zunächst lediglich für Google-Mitarbeiter sichtbar war, wird ein Nexus 5 mit dem Build „KTU65“ genannt.
Das vorangehende „K“ bedeutet dabei nichts anderes, als dass es sich um eine Android-Version handelt, die weiterhin unter dem KitKat-Label zusammengefasst ist. Die letzten drei Zeichen geben dabei das Datum des Kompilierens an, wobei das „U“ für das erste Quartal 2014 steht, da Google seit dem ersten Quartal 2009 mit dem Buchstaben „A“ mit dieser Nomenklatur begonnen hat. Die Zahl dahinter gibt dann jeweils den Tag dieses Quartals an, sprich in diesem Fall der 65. Tag des ersten Quartals 2014. Das ist demzufolge der 6. März 2014.
Die Sichtung dieses Builds könnte bedeute, dass in naher Zukunft eine weitere KitKat-Iteration verteilt werden wird; womöglich weiterhin mit einer 4.4-Versionsnummer, ergo 4.4.3. Hierbei könnte es sich um den versprochenen Bugfix für die Kamera-App handeln, welche seit Android 4.4.2 gelegentlich dazu neigt, den Akku des Smartphones zu überanspruchen. Anfang März berichteten wir über diesen Bug, weswegen man in Mountain View sofort handelte und noch am selbigen Tag eine gefixte Version in den Android-Quellcode entließ.
Wir berichten selbstverständlich, sobald wir näheres zu Android 4.4.3 beziehungsweise den Build KTU65 hören oder sie gar in freier Wildbahn sichten.
Mit Android 4.4.2 hat Google die Kamerasoftware in vielerlei Hinsicht optimiert – insbesondere für das Nexus 5. Der Autofokus ist schneller, wie auch die Auslösezeit, wodurch der eingangs eher negative Gesamteindruck der Kamera deutlich verbessert wurde. Doch das Update hat auch einen kleinen bösen Kamera-Bug mit sich gebracht, durch den die Akkulaufzeit des Smartphones merklich reduziert wird. Google hat den Fehler mittlerweile erkannt und verspricht einen Fix zu liefern. Bis der Softwarepatch ausgeliefert wird empfiehlt Google, testweise die Skype-App zu deinstallieren.
Seit einigen Wochen füllt sich Googles Issue-Tracker mit hunderten von Beschwerden über einen Bug, der sich durch eine massiv verkürzte Akkulaufzeit von Smartphones, die auf Android 4.4.2 laufen – vornehmlich dem Nexus 5, aber auch dem Note 3 – bemerkbar macht. Öffnet man in den Systemeinstellungen die Übersicht zum Akkuverbrauch erkennt man den Akkukiller mit der kryptischen Bezeichnung „mm-qcamera-daemon“ daran, dass er sich zuoberst in der Auflistung der Energiefresser ansiedelt ist und zwischen 40 und 80 Prozent der Akkuleistung für sich beansprucht. In seltenen Fällen soll es gar zur Überhitzung des Gerätes kommen. Wie jeder andere Bug auch ist er nicht permanent vorhanden, sondern tritt sporadisch auf.
Google hat den Software-Fehler vor Kurzem bestätigt und ist mittlerweile dabei, den Fehler zu korrigieren. Allerdings wurde noch kein Zeitraum genannt, wann mit der Freigabe des Bugfixes zu rechnen ist. Besitzer eines Nicht-Nexus-Geräts, wie beispielsweise dem Galaxy Note 3, bei dem dieser Fehler auch beobachtet wurde, sollen sich an die jeweiligen Hersteller wenden. Kurioserweise soll der Kamera-Daemon-Bug beim Note 3 sogar unter Android 4.3 vorhanden sein. Dies hängt nach Aussage eines AOSP-Mitarbeiters damit zusammen, dass der entsprechende Kamera-Daemon zwar auf jedem Gerät mit Qualcomm-Chip vorhanden ist, jedoch für jedes einzelne Smartphone umfassend angepasst wurde. Entsprechend müssen die Hersteller diesen Fehler für jedes Modell einzeln beheben, was unter Umständen eine Weile dauern könnte.
Um die Wahrscheinlichkeit des Auftretens des Kamera-Bugs zu reduzieren, hat Google einige Empfehlungen ausgesprochen: So soll man beispielsweise testweise – falls vorhanden – die Skype-App deinstallieren, die seit einem der letzten Updates die Kamera-Software regelmäßig im Hintergrund anspricht. Andere Apps, die auf die Kamera zugreifen, können allerdings ebenso ein Auslöser sein, die Wahrscheinlichkeit ist laut Google allerdings recht gering. Alternativ könne man aber auch den klassischen Einschalten-Ausschalten-Trick ausprobieren. Dies sind selbstredend nur temporäre Lösungsvorschläge, die möglicherweise Abhilfe schaffen. Ich konnte den Fehler auf meinem Nexus 5 beobachten – ein Geräte-Neustart hat den Bug leider nicht behoben, allerdings war er nach einer Weile von allein verschwunden.
Google hat am gestrigen Donnerstag eine neue Android-Version unter anderem für das Nexus 5 freigegeben. Für das aktuellste Google-Phone lag der Fokus, wie bereits berichtet, auf der Verbesserung der Kamera. Wir haben beide Versionen der Kamera – also unter Android 4.4 und Android 4.4.1 – auf zwei Nexus 5 miteinander verglichen.
Das Nexus 5 verfügt im Grunde über eine recht gute 8 MP-Kamera – allerdings machten sich in unserem Test ein paar Makel bemerkbar: Unter Android 4.4agiert der Auslöser recht behäbig, sodass spontane Schnappschüsse kaum möglich sind. Ferner wirkt die nicht gerade kurze Wartezeit beim Fotografieren im HDR+-Modus, als hätte sich das Gerät aufgehängt – zumindest könnte es unerfahrenen Nutzern so erscheinen. Außerdem kann im HDR+-Modus unter Android 4.4 kein Digitalzoom (den man allerdings ohnehin vermeiden sollte) verwendet werden. Zudem wirken Fotos teils, als lägen sie hinter einem Grauschleier, was sich besonders bei weißen Flächen bemerkbar macht.
Viele dieser Probleme hat Google mit Android 4.4.1 offenbar tatsächlich behoben: Die Kamera des Nexus 5 löst nach Installation des Updates in der Tat schneller aus und auch der Autofokus reagiert flinker und präziser als zuvor. Fotos lassen sich jetzt einerseits schneller schießen und auch die Auslösefolge wurde erhöht, sodass man in vergleichsweise schneller Abfolge Fotos schießen kann. Eine Burst-Shoot-Funktion, wie sie beispielsweise im LG G2, Samsung Galaxy S4 oder dem HTC One zu finden ist, sucht man indes weiterhin vergebens.
Nicht nur die normale Kamerafunktion wurde optimiert, auch der so gepriesene HDR+-Modus hat ein kleines Upgrade erfahren – dieses bezieht sich dies jedoch nur auf die Nutzeroberfläche: Fertigt man jetzt ein Foto in diesem Modus an, so wird eine Statusanzeige im Autofokusring eingeblendet, der den Fortschritt des Aufnahmeprozesses indiziert. Darüber hinaus kann unter Android 4.4.1 endlich auch der Digitalzoom verwendet werden.
Das neue Kamera-UI im HDR+-Modus besitzt jetzt eine Statusanzeige in Form eines Rings.
Was die generelle Bildqualität anbelangt, so gibt es, wie in unseren Testfotos zu erkennen ist, nur wenige Unterschiede. Allerdings haben Googles Entwickler den Weißabgleich optimiert. Besonders sieht man dies an den Nahaufnahmen des gelben Lumia 1020 (ja, so etwas verirrt sich auch gelegentlich in unsere Redaktion) – zwar nicht direkt am gelben Gerät selbst, sondern an der weißen Unterlage, die im Bild links weißer erscheint, als auf dem rechten Bild – das linke Bild ist mit dem Nexus 5 mit Android 4.4.1 aufgenommen worden.
Links Nexus 5 mit Android 4.4.1; Rechts Nexus 5 mit Android 4.4
Zusammenfassend kann das Update auf Android 4.4.1 als eine willkommene Verbesserung verstanden werden, mit dem die schon recht gute Knipse des Nexus 5 noch einen Tick besser wird und endlich etwas schneller auslöst.
Bei allem Hype um das Nexus 5 und Android 4.4 KitKat gibt es ein Gebiet, auf dem viele Fans beim Launch der neuesten Hard- und Software aus dem Hause Google ein wenig enttäuscht waren: dieKamera. Nicht nur, dass die Bildqualität des Nexus 5 eher mittelmäßig ist, auch die Kamera-App hat sich nicht maßgeblich weiterentwickelt und stellt keine Konkurrenz zu den Anwendungen von HTC und Samsung dar. Im Quellcode von Android sind nun aber Indizien dafür aufgetaucht, dass Google an einer neuen Kamera-APImit spannenden Features gearbeitet hat, diese allerdings nicht mehr rechtzeitig zum Launch fertig gestellt wurde.
Dass Features es aus Zeitgründen nicht in ein neues Major Release einer Software schaffen und deswegen zurückgeschoben werden, ist ein völlig normaler Vorgang. Auch bei Android 4.4 KitKat war das offenbar der Fall — im Quellcode des AOSP (Android Open Source Project) finden sich Kommentare zu Code-Commits, die Rückschlüsse auf neue, letztendlich jedoch weggelassene Funktionalitäten zulassen; und damit auf Features der nächsten Android-Version.
So wollte Google die Kamera-Features von Android mithilfe einer neuen API (Programmierschnittstelle) deutlich erweitern. Die Arbeiten daran hatten bereits Ende 2012 begonnen, etwa drei Wochen vor dem Release von Android 4.4 KitKat wurden die neuen Funktionalitäten dann jedoch aus dem Quellcode genommen und durch alte ersetzt – davon zeugt aktuell noch folgender Commit:
DO NOT MERGE: Hide new camera API.
Not yet ready.
Bug: 11141002
An anderer Stelle im AOSP finden sich dann Hinweise darauf, welche Features diese neue API Kamera-Apps zur Verfügung gestellt hätte:
Full-capability devices allow for per-frame control of capture hardware and post-processing parameters at high frame rates. They also provide output data at high resolution in uncompressed formats, in addition to compressed JPEG output.
Soll heißen: Geräte mit ausreichenden Hardware-Fähigkeiten können mit der neuen API
nativ Fotos im RAW-Format speichern. So gespeicherte Bilder sind (nahezu) unkomprimiert und enthalten deutlich mehr Farbinformationen, wodurch sie für nachträgliche Bildbearbeitung besser geeignet sind als Standard-JPEGs.
Gesichter erkennen. Zwar haben diverse Gerätehersteller entsprechende Funktionalität bereits in ihre Kamera-Apps integriert, auf Betriebssystem-Ebene gibt es das aber bislang nicht. Die API kann dabei auch bestimmte Personen auseinanderhalten (so lange sie im Sucher bleiben) und genau erkennen, wo bestimmte Gesichtsteile sind, um Effekte hinzuzufügen.
Fotos im Burst-Modus schießen, also mehrere Bilder in kurzem Abstand hintereinander. Auch hier gab es bislang nur „Inselösungen“ der einzelnen Hersteller, in Stock-Android war entsprechende Funktionalität noch nicht integriert.
austauschbare Kameras unterstützen, also externe Kameras, die sukzessive hinzugeschaltet werden können. Hierbei sind wohl Linsen wie die Sony Smart-shot QX10 gemeint, die über die API direkt angesprochen werden könnten. Natürlich sind noch zahlreiche weitere Anwendungsfälle denkbar, etwa ein Smartphone als „Second Screen“ für eine DSLR zu benutzen.
Für ältere Geräte gibt es einen rückwärtskompatiblen Modus als Fallback. Für neuere Geräte und die Zukunftssicherheit von Android wäre die neue API großartig. Wir erwarten den Launch der neuen Kamera-Funktionalitäten im Android-Kern dann für das nächste Major-Update …