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Montag, 7. Oktober 2013

Top 5 Kamera-Apps: Die besten Apps zum Fotografieren

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© AndroidPIT
In vielen Fällen ist der Funktionsumfang der Standard-Kamera-Anwendung nicht ausreichend oder zufriedenstellend. Was sind aktuell die besten Kamera-Apps für Android? Wir haben für Euch ausführlich getestet und stellen Euch unsere Top 5 der Apps zum Fotografieren vor. Hier findet Ihr eine kurze Übersicht über die jeweiligen Funktionen und einen Link zum Test-Bericht.

Camera ZOOM FX

Bewertung: * * * * *

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© androidslide, AndroidPIT
PROKONTRA
✓ Viele gute Kamerafunktionen✕ App deaktiviert Lautlos-Modus
✓ Umfangreiche Bearbeitungsmöglichkeiten 
✓ Einfache Bedienung 
✓ Add-Ons verfügbar 
Camera ZOOM FX liefert alle gängigen Kamera-Funktionen in ansprechendem Gewand. Über die Standards hinaus bietet die App Möglichkeiten zur Nachbearbeitung von Bildern, eine Live-Vorschau von ausgewählten FIltern, Farb- und Lichteffekten, Collagen, Goodies, sowie Hilfen zur Foto-Ausrichtung und Bildstabilisierung. Durch viele Einstellungsmöglichkeiten können einzelne Bereiche der App individuell angepasst werden, neben der Auflösung etwa die Sensitivität verschiedener Funktionen. Verschiedene Tasten des Gerätes sowieso Gesten lassen sich mit Aktionen belegen.
Was unser Tester bemängelte: der Lautlos-Modus wird deaktiviert, für die Video-Aufnahme wird man an die Standard-Kamera weitergeleitet, und die vielen Einstellungsleisten verdecken viel vom Bild. Trotzdem gab es im Test der neuesten Version fünf Sterne - wer also nach einer guten und fähigen Kamera-App mit vielen unterschiedlichen Funktionen sucht, der sollte auf jeden FallCamera ZOOM FX ausprobieren. Zum ausführlichen Test-Bericht.
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Camera ZOOM FX. / © androidslide, AndroidPIT

Camera360 Ultimate

Bewertung: * * * *

PROKONTRA
✓ Gute Update-Politik✕ Zu viele Berechtigungen
✓ Viele Effekte und Einstellungen✕ Läuft ständig im Hintergrund
✓ Intuitive Benutzeroberfläche 
Camera360 Ultimate präsentiert sich als ein umfassendes, anspruchsvolles Kamera-Gesamtpaket. Eine intuitive Benutzeroberfläche in abgerundetem Design, qualitativ überzeugende Aufnahmen, eine Vorschau der gewählten Effekte sowie eine Anbindung an die Kamera-Cloud der Entwickler gehören zum reichhaltigen Funktionsumfang. Negativ fiel im Test die lange Liste der App-Berechtigungen auf, außerdem läuft die Anwendung ständig im Hintergrund. Warum Camera360 Ultimate trotzdem lohnenswert ist, erfahrt Ihr im ausführlichen App-Test.
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Camera360 Ultimate. / © AndroidPIT

HDR Camera+

Bewertung: * * * *

PROKONTRA
✓ Vielfältiger Funktionsumfang✕ Einige Komfortfunktionen fehlen
✓ Gute Ergebnisse 
✓ Flotte Berechnung 
HDR Camera+ ist für die Liebhaber der High-Dynamic-Range-Fotografie gedacht und bietet eine entsprechende Funktionsvielfalt an. Mit der App werden in einer Belichtungsreihe drei Bilder aufgenommen, die dann ineinander zu einem Hochkontrastbild verrechnet werden. Ein fähiger Software-Bildstabilisator hilft gegen verwackelte Bilder. Nach der Aufnahme können Fein-Einstellungen vorgenommen und Effekte angewandt werden. Im Vergleich zu früheren Versionen wurde der Funktionsumfang erweitert und dementsprechend besser fiel die Wertung unseres Testers aus: HDR Camera+ ist eine absolute Empfehlung. Die Fokussierung auf HDR-Aufnahmen ist gut gelungen, das große Einstellungspotential rundet das Gesamtbild ab. HDR Camera+ ist eine sehr gut gelungene Applikation, mit der ein oder anderen (noch) möglichen Komfortfunktion. Es lohnt sich auf alle Fälle, diese Kamera-App auszuprobieren und auch in Zukunft zu beobachten.Zum ausführlichen Test-Bericht.
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Hochkontrastaufnahmen mit HDR Camera+. / © HDR Camera+

Papier Kamera

Bewertung: * * * *

PROKONTRA
✓ Viele Funktionen✕ Leichte Komprimierung der Bilder beim Speichern
✓ Schnelle Vorschau, geringe Ladezeiten 
✓ Einfache, intuitive Bedienung 
Der Name und das Aussehen der Papier Kamera verleiten zur Annahme, dass es sich bei dieser App lediglich um eine Spielerei handelt, aber auch diese Kamera-App bietet einen vollwertigen Funktionsumfang zur Aufnahme von Fotos und Videos. Ausgewählte Effekte werden in Echtzeit in der Vorschau sichtbar, ruckelfrei und ohne Ladeübergang (im Video-Modus ist aber entsprechende Geräte-Leistung gefragt). Die Benutzeroberfläche ist übersichtlich und intuitiv und kommt ohne Untermenüs aus, alle Features sind aus einem Start-Bildschirm heraus erreichbar. Ein weiterer großer Vorteil der Papier Camera sind die schnellen Reaktionszeiten und kurzen Ladevorgänge.Zum ausführlichen Test-Bericht.
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Filter der Papier Kamera in der Anwendung. / © AndroidPIT

ProCapture Free

Bewertung: * * *

PROKONTRA
✓ viele Funktionen und Filter
✕ Panorama- und "noise reduction"-Optionen
funktionieren nicht richtig
✓ viele Einstellungsmöglichkeiten✕ keine volle Auflösung in der Free-Version
Nur drei Sterne konnte die kostenfreie Version der Kamera-App ProCapture im Test ergattern. Weil auch hier viele Funktionen, Filter und Einstellungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen, ist sie trotzdem eine Empfehlung wert. Eine leicht zu bedienende Oberfäche im Stil der alten Kamera-Anwendung von Android erlaubt Zugriff auf die Vielzahl der Funktionen. Ein Nachteil: die volle Auflösung gibt es nur in der kostenpflichtigen Vollversion. Zum ausführlichen Test-Bericht.
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Das Design von ProCapture erinnert an die alte Android-Kamera-App. / © AndroidPIT

Noch mehr

Vor kurzem haben wir Apps zur Bildbearbeitung getestet, bei denen auch Hybriden dabei waren, also Anwendungen, die sowohl Bilder bearbeiten als auch aufnehmen können. Wenn Ihr also in unserer Top 5 der Kamera-Apps noch nicht fündig geworden seid oder einfach noch mehr sucht, schaut Euch unsere Top 7 Foto-Apps für Android an.

Sonntag, 14. Juli 2013

Hilfreiche Tipps für die Handy-Fotografie


Smartphone-Kameras werden immer besser - das Nokia Lumia 1020 ist das beste Beispiel dafür. Doch gute Technik im Gerät macht noch kein gutes Foto. Der Experte Jeff Cable vom Hersteller von Speichermedien Lexar zeigt, wie gute Fotos mit der Handy-Kamera gelingen. Manche seiner Tipps klingen ganz einfach oder selbstverständlich, doch unterwegs denkt man vielleicht nicht immer daran und ist später über die Bildergebnisse enttäuscht. Jeff Cable ist selbst auch als Fotograf mit einem breiten Themenspektrum tätig, unter anderem lieferte er Bilder von den Olympischen Spielen oder fotografiert Familienfeste wie Hochzeiten oder Bar-Mitzwa-Feiern in der San-Francisco-Bay-Area.

Die Zeiten, in denen man einen einzigartigen Moment oder eine malerische Ansicht nicht im Bild festhalten konnte, weil man seine Kamera zu Hause hat liegen lassen, sind zum Glück vorbei. Diesen großen Vorteil verdanken wir der steigenden Popularität und der besseren Technologie der Kameras in Smartphone und Handy. Auch wenn ihre technologischen Möglichkeiten noch immer hinter denen von DSLR-Kameras zurückbleiben, Handykameras sind unbestritten zu einer bequemen "Rückversicherung" geworden, wenn mal die Kamera nicht zur Hand ist, um schnell ein Foto zu machen oder ein kurzes Video aufzunehmen. Allerdings muss das Knipsen mit der Handykamera nicht gleichzeitig bedeuten, dass die Regeln der Foto- bzw. Videografie nicht auch hier angewendet werden können. Wer ein paar einfache Grundsätze beachtet, kann bald mit der Handykamera Fotos schießen, die von denen einer traditionellen Digitalkamera kaum mehr zu unterscheiden sind. Zum Beispiel:

  • Die Linse sauber halten: Scheinbar offensichtlich, aber die Linse sollte immer sauber gehalten werden. Die meisten Menschen stecken ihr Handy einfach in die Hosentasche, die Handtasche oder den Rucksack. Hier kann sehr schnell Schmutz und Staub auf die Linse gelangen und allmählich die Bildqualität erheblich beinträchtigen, oder schlimmer noch, die Linse selbst zerkratzen. Ein spezielles Tuch zur Reinigung von Objektiven gehörte zu den Anschaffungen, über die man auf jeden Fall nachdenken sollte, wenn man die Qualität seiner mit der Handykamera gemachten Fotos dauerhaft verbessern möchte.
  • Stillhalten und das Motiv scharf stellen: Auch bei Aufnahmen mit der Handykamera darf nicht gewackelt werden. Schon kleinste Handbewegungen führen zu unscharfen Ergebnissen. Und das Motiv fokussieren: Die meisten Handykameras verfügen über einen Autofokus, was die Sache natürlich erheblich einfacher macht. Allerdings hat man mit einem manuellen Fokus mehr Kontrolle und kann das Risiko von unscharfen Bildern eigenhändig verringern.
  • Für Videoaufnahmen optimieren: Beim Filmen von Videos  das Handy drehen, so dass man im Landschaftsformat (Querformat) aufnimmt. Das macht es später wesentlich angenehmer, die Videos am Bildschirm anzuschauen. Das klassische Porträtformat (Hochformat) erscheint meistens am Bildschirm mit breiten schwarzen Balken rechts und links – viel von dem, was man zeigen wollte, geht so verloren.
  • Die Ausleuchtung planen: Auch wenn es ideal erscheint, die Fotos in einer gut beleuchteten Umgebung zu machen, kann zu viel Licht die Bilder auch blass aussehen lassen. Außerdem sollte vermieden werden, dass das Motiv von hinten beleuchtet wird. Die Lichtquelle sollte stets hinter dem Fotografen liegen.
  • Die Aufnahme gestalten: Zwar ist gerade die spontane Aufnahme der große Vorteil einer Handykamera, dennoch gelten auch hier die Regeln der Komposition. Eine genaue und durchdachte Gestaltung und Platzierung das Motivs innerhalb der Umgebung führt zu ansprechenderen und professionelleren Bildern und Videos.
  • Speicherplatz ist nicht unbegrenzt: Klingeltöne, Musik, SMS-Nachrichten - auf dem Handy ist vieles gespeichert, das einem vielleicht gar nicht so bewusst ist. Fotos und Videos benötigen noch zusätzlich jede Menge Speicher. Dateien, die man aufheben möchte, sollten regelmäßig ausgelagert werden, z.B. in eine Cloud. Alle anderen sollten regelmäßig gelöscht werden. Hat das Smartphone einen Slot für eine Speicherkarte, sollte man auch eine entsprechende Karte dabei haben - und kann dann beruhigt drauflos knipsen.
  • Aufnahmen ohne Ende und das kostenlos: Was Handykameras vielleicht an Qualität zu wünschen übrig lassen, machen sie durch Quantität wett. Wie mit den meisten Digitalkameras kann man mit ihnen so viele Fotos oder Videos machen, wie man möchte. Später wird einfach gelöscht, was man nicht aufheben möchte. 

Ausprobieren und den ganz persönlichen Stil finden


Es kann immer passieren, dass – auch wenn man all diese Tipps beachtet – das Resultat nicht das gewünschte ist. Dennoch sollte man nicht aufgeben, sondern einfach mal mit den verschiedenen Settings der Handykamera experimentieren und die genannten Tipps ausprobieren. Letzten Endes kann jeder einen ganz persönlichen Stil entwickeln, um hochqualitative Fotos und Videos mit der Handykamera zu machen.