Freitag, 31. Mai 2013

Sicherheitslücken: Google erhöht Druck auf Entwickler

Bisher gibt Google Software-Entwicklern 60 Tage, um Sicherheitslücken zu schließen, bis es diese bekannt macht. Nun soll die Schonfrist radikal auf eine Woche verkürzt werden. Das hätte offensichtliche Vorteile - aber auch eine Schattenseite.
sicurezza app
Sicherheitslücken sollen künftig schneller offengelegt werden. / © (CC BY-SA 2.0) Alexandre Dulaunoy @Flickr
Wir haben ein Recht darauf, zu erfahren, ob die Software, die wir nutzen, sicher ist oder nicht. Jedoch ergibt sich hier ein Dilemma: Macht man Sicherheitslücken publik, öffnet das Kriminellen Tür und Tor. Tut man es nicht, verwehrt man Nutzern die Möglichkeit, selber Schutzmaßnahmen zu ergreifen, wahrt allerdings wiederum Image-Interessen der Software-Anbieter, denn die haben so Zeit, die Mängel zu beheben, ohne dass der Verbraucher von ihnen erfährt.
Google hat sich jetzt entschieden, zugunsten des Nutzers seine Politik zu verändern und damit den Druck auf Entwickler zu erhöhen. Schon nach sieben Tagen sollen Sicherheitslücken öffentlich werden. Das heißt, den Entwicklern bleibt deutlich weniger Zeit, Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Im Idealfall führt das dazu, dass Lücken schneller geschlossen werden, denn kein Software-Hersteller sehnt sich schlechter Presse und dem Unmut seiner Kunden.
Was aber, wenn eine Sicherheitslücke innerhalb von einer Woche einfach nicht zu schließen ist? Dann werden Kriminelle praktisch eingeladen. Wie auf dem Google Online Security Blog dargestellt, ist Google das Risiko, dass Sicherheitslücken bereits aktiv ausgenutzt werden, diese aber nicht bekannt sind, einfach zu groß, denn in diesen Fällen können sich Betroffene nicht eigenständig schützen. In anderen Teilen der Welt kann dieses Wissen den Unterschied zwischen Leben und Tod bedeuten, zum Beispiel im Fall politischer Aktivisten.
Sollte die Frist von einer Woche nicht einzuhalten sein, so will Google die Entwickler aktiv dabei unterstützen, Betroffenen Hilfestellungen dabei zu geben, Schutzmaßnahmen zu ergreifen. Idealerweise sollten diese Fälle jedoch gar nicht eintreten.

Donnerstag, 30. Mai 2013

X Phone: Offizielle Bestätigung und Ausblick in die Zukunft

Das lang diskutierte X Phone wird “Moto X” heißen und soll in besonderem Maße mit dem Nutzer mitdenken. Das hat Firmenchef Dennis Woodside auf der D11-Konferenz bestätigt. Gleichzeitig macht Motorola sein kommendes Flaggschiff zum Politikum und arbeitet an Technik, die buchstäblich unter die Haut geht - und durch den Magen.
x Phone Farben Logo
© AndroidPIT
Es sieht so aus, als hätten wir endlich eine neue Qualitätsstufe in der Schnitzeljagd nach X-Phone-Gerüchten erreicht. Zumindest wissen wir nun den offiziellen Namen (Moto X) und, dass Motorola als Alleinstellungsmerkmal offensichtlich auf die “Intelligenz” des Smartphones setzt. Das klingt erst mal interessant, da wir ja bereits wissen, dass bloße Hardwaredaten wohl nicht im Vordergrund stehen werden.
Endlich gibt es auch wirklich offizielle, wenn auch noch unspezifische, Angaben bezüglich des Veröffentlichungstermins. Zuerst hieß es, der Start sei bis August verschoben vorden, dann doch nicht, und nun scheinbar noch weiter nach hinten, nämlich Oktober. Motorola-CEO Dennis Woodside sagte im Zuge der D11-Konferenz nicht viel zum Moto X, also waren die Informationen, die er mit uns teilte, offensichtlich sehr bewusst gewählt.

Das intelligenteste Smartphone der Welt?

Zum Einen soll das X Phone “contextually aware”, sich also des Kontextes seiner Benutzung bewusst sein. Das heißt erst mal nicht viel, klingt aber spannend. So soll es dank seiner Sensoren beispielsweise erkennen, ob es sich gerade in einem fahrenden Auto befindet oder ob der Nutzer womöglich Fotos machen möchte. Dementsprechend soll es dann bereits Vorbereitungen treffen.
Die zweite Information zu Moto X ist wohl eher politisch-strategisch gedacht. So soll das X Phone das erste Smartphone sein, das hauptsächlich in den USA zusammengesetzt wird. 70 Prozent des Prozesses sollen demnach in einer Fabrik im texanischen Fort Worth stattfinden. Sogar die Anzahl der dort geschaffenen Arbeitsplätze teilte Woodside mit (2.000 bis August). Dieses Detail mag für Technik-Fans weniger interessant sein, aber offensichtlich ist das ein Versuch, sich von der Konkurrenz abzugrenzen und am eigenen Image zu arbeiten. Schließlich steht gerade Apple immer wieder in der Kritik, da der US-Konzern hauptsächlich in China produziert.
motorola xt1058 skizze
So soll das Moto X wohl aussehen: Eine FCC-Skizze links und das vermeintliche Gerät rechts gleichen sich bis ins Detail. © FCC/Tinhte.vn

Technik, die unter die Haut geht

Auch ein paar Ausblicke in die technologische Zukunft gab es. Hier kam Regina Dugan zu Wort, Chefin der Abteilung für Forschung und Entwicklung bei Motorola. So arbeitet der Konzern scheinbar an neuen Wegen, den Menschen selbst zum Endgerät zu machen beziehungsweise ihn mit seinem Smartphone zu verbinden. 
Ein Beispiel ist eine Pille, die durch menschliche Magensäure betrieben wird und ein 18-Bit-Signal erzeugt. Somit könnte der gesamte Körper zum Authentifizierungsgerät werden, also eine aufwandslose Methode, sich beispielsweise bei seinem Smartphone oder Tablet anzumelden. Ein anderes Beispiel, das Dugan nannte, ist ein elektronisches Tattoo, das für ähnliche Zwecke eingesetzt werden könnte.
“Wearable computing” ist also nicht der letzte Schritt. “Edible computing” ist schon in der Mache. Hoffentlich schmeckt das dann auch...

Google Kalender: Farbenfrohes Update mit neuen Funktionen

Google hat nach langer Zeit ein Update für seinen Kalender veröffentlicht. Neben der Möglichkeit, den Terminen einen individuellen Farbanstrich zu verpassen, packt Google einige Neuerungen in die Terminerstellung und hat die Benutzeroberfläche aufgefrischt.
google calendar
 © Google
Ein Kalender-Update war längst überfällig, die letzte Aktualiserung liegt knapp sechs Monate zurück. Jetzt spendiert Google der App eine Farbpalette, mit der Ihr Eure Termine farblich voneinander abgrenzen könnt. Auch der Kalender selbst kann eingefärbt werden.
google kalender 1
Jetzt wirds bunt: Kalender und Termine einfärben. / © AndroidPIT
Beim Hinzufügen neuer Termine haben sich die Auswahlfenster für die Termin- und Zeiteinstellungen verändert - sie sehen nicht nur deutlich besser aus, die Daten lassen sich auch einfacher und intuitiver eintragen.
google kalender 2
 Zieht den Finger über die gewünschte Uhrzeit und stellt so Minuten und Stunden ein. / © AndroidPIT
Auch für Veranstaltungen, die mit Wiederholung stattfinden, hat sich Google etwas Neues einfallen lassen. Ihr könnt ab sofort über das Wiederholungsfenster einstellen, ob Ihr wöchentlich, monatlich oder in einem bestimmten Wochenrhythmus an einen Termin erinnert werden wollt. Zeitzonen können jetzt durchsucht werden, dazu müsst Ihr nur das entsprechende Land eingeben und der Google Kalender spuckt Euch die Zeitzonen aus, die für Euren Termin in Frage kommen. So ist es auch möglich, zeitzonenübergreifend Termine in einem Kalender zu verwalten.
google kalender 3
Das Wiederholungsdatum für Termine kann individuell festgelegt werden. / © AndroidPIT
Der neue Google Kalender mit der Versionsnummer 201305280 (kann nach Gerät variieren) läuft ab Android 4.0.3, die Farbpalette kann laut Google erst ab Android 4.1 verwendet werden.
Download: Google Kalender
Das Update wird wie immer in mehreren Wellen verteilt, ich habe auf meinem Galaxy S2 und Nexus 7 leider noch keinen neuen Google Kalender. Habt Ihr das Update schon erhalten?

Play Store: App-Version 4.1.10 soll Akku-Probleme beheben [APK-Download]

Google verteilt zur Stunde ein stilles Update für seine Play Store-App. Diese soll ein Problem beheben, das auf verscheidenen Geräten für einen überhöhten Akku-Verbrauch sorgte. Für alle, die nicht warten wollen, stellen wir die APK zum Download zur Verfügung.
Eine alte Developer-Weisheit: Neue Funktionen heißt neue Bugs. Laut Angaben von Google wird in der aktuellsten Play Store-Version ein Bug behoben, der auf verschiedenen Geräten mit Android 4.1, insbesondere solcher von HTC, einen erhöhten Akkuverbrauch provozierte. Grund dafür war ein Problem mit dem neuen Mechanismus zur Positionsermittlung, die in der jüngsten Play Services-App eingeführt wurde.
Das Ganze funktioniert etwas nebulös: Nach dem Update des Play Stores sollte das Gerät automatisch im Hintergrund einen Patch für die Location Provider herunterladen — warum Google nicht einfach die Play Services aktualisiert, ist derweil unklar. So soll man nach erfolgter Aktualisierung des Play Store, so die Aussage eines Google-Mitarbeiters in den Produktforen, rund zwei Minuten warten und dann das Gerät neu starten. Danach sollte der Bug behoben sein, der für den erhöhten Energieverbrauch zuständig war.
Wir haben die neue Play Store-APK für euch zum Download gesichert. Einfach herunterladen, installieren, die Ersetzung einer Systemdatei bestätigen, kurz warten und Gerät neu starten – voilà.


Mittwoch, 29. Mai 2013

Google Mail: Neue Benutzeroberfläche verfügbar


Google hat jetzt im offiziellen Gmail-Blog das Update vorgestellt. Es steht ab sofort für das Web und als App für iOS und Android zur Verfügung. Wie üblich wird die Aktualisierung in mehreren Wellen verteilt und es kann mehrere Stunden oder auch Tage dauern, bis alle Benutzer es sehen.

via androidpit.de

Konkurrenz für Shazam & Co.: Google Now jetzt mit Musik-Erkennung

Mit einem der letzten Updates von Google Now hat Google der App eine Funktion beigebracht, die es bisher so nur in den USA gab: Die Musik-Erkennung. Die App muss, ähnlich wie bei Platzhirsch Shazam, nur wenige Sekunden des Songs hören, um diesen zu erkennen und ihn zum Kauf anzubieten.

Die Erkennung von Musik bzw. einzelnen Songs bietet Google in den USA schon längere Zeit innerhalb von Google Music oder mit dereigenständigen Sound Search App. Jetzt wurde diese Funktionalität auch in Google Now integriert und ist dadurch in den meisten Fällen immer griffbereit.
Google Now Music Search
Um die Musiksuche zu starten, muss zuerst die Sprachsuche durch einen Tipp auf das Mikrofon gestartet werden. Innerhalb weniger Sekunden erkennt die App, dass es sich bei dem “gehörten” um Musik handelt und bietet die Musik-Suche an. Jetzt muss diese noch einmal angeklickt werden, und der Track für weitere 2-3 Sekunden aufgenommen werden.
Google Now Music Search
Ist der Song erkannt, zeigt Now den Namen, Interpreten und das dazugehörige Album an. Zusätzlich kann der Song, sofern vorhanden, gleich auf Google Play käuflich erworben werden. Weiterführende Links zu Informationen über den Künstler oder das dazugehörige YouTube-Video, wie es z.B. Shazam bietet, gibt es derzeit noch nicht.

Dienstag, 28. Mai 2013

Nexus 5 nicht von LG!


Vor ein paar Wochen geisterte das Gerücht: Das nächste Nexus (5) kommt wieder von LG!
Jetzt steht fest, dass LG nicht das nächste Google Phone produziert! 
Bei der gerade stattfindenden Produktvorschau für Europa, stellt LG ein Android Tablet und neues Optimus G2 vor! LG meint die Zusammenarbeit zwischen Google und LG sei hervorragend gewesen und man hat viel gelernt. Jetzt konzentriere man sich aber auf seine eigenen Produkte und stellt sich evtl. ein reines Android Phone vor, wie zb. das Galaxy S4 das vor 2 Wochen präsentiert wurde!
Flexible Displays werden wahrscheinlich ab 2014 vermarktet!

Nexus 4: Weiße Version von LG offiziell angekündigt

Soeben hat LG bestätigt, was schon jeder wusste: Das Nexus 4kommt in einer weißen Version. Von einer 32 GB- oder gar offiziell LTE-kompatiblen Variante fehlt weiter jede Spur.
Warnung vorweg: Der Erkenntnisgewinn dieser Nachricht ist gering. Denn LG hat sich in seiner Pressemitteilung weder zu Android 4.3, noch zu einer 32 GB-n noch zu einer LTE-Variante des Nexus 4 geäußert, die in den letzten Wochen gelegentlich durch die Gerüchteküche mäanderte. Hier gilt es also weiterhin auf den 10. Juni zu hoffen, an dem Google angeblich Android 4.3 und einige neue Geräte vorstellen will.
Einzig und allein das laut offizieller Nomenklatur Nexus 4 White genannte Gerät ist jetzt offiziell. Wobei sich „Weiß“ auch nur nach wie vor auf die Rückseite mit dem altbekannten Flitter-Effekt und den seitlichen Rahmen bezieht. In Hongkong soll das weiße Nexus 4 ab morgen verkauft werden, andere Märkte folgen „in den nächsten Wochen“. Danke an LG für diese hochspezifischen Angabe, wir melden aber wenn es soweit ist.
Das Nexus 4 bleibt — wen wundert’s — auch in Weiß ein Smartphone mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis, wiewohl die Konkurrenz mittlerweile Schritt hält und High-End-Geräte des letzten Jahres wie das Samsung Galaxy S3mittlerweile auch zu Preisen um 350 Euro zu haben sind. Wir raten Interessierten, unseren umfangreichen Nexus 4-Testbericht zu lesen und bei einer Entscheidung für das N4 eher den Kauf der 16 GB-Variante in Betracht zu ziehen.

Montag, 27. Mai 2013

Play Store ist bereit den Apple App Store zu überholen!

Hier eine aktuelle Statistik:


Momentan liegt der Apple App Store noch knapp mit 50 Milliarden Download vorne. Der Play Store ist im dicht auf den Fersen! Nur noch eine Frage von Tagen/Wochen. Wir sagen jetzt schon alles Gute Play Store und immer weiter so! 

Sonntag, 26. Mai 2013

Nexus 4: Render-Bilder des weißen Modells aufgetaucht

Lange galt es als Gerücht, inzwischen wurde es auf Kameras festgehalten und nun sind erste offizielle Render-Bilder an die Öffentlichkeit gedrungen: Das weiße Nexus 4 von Google und LG existiert und wird definitiv in den Verkauf gehen. Überarbeitete Spezifikationen wird es allerdings nicht mit sich bringen.
Fans weißer Smartphones dürfen sich freuen: Das lange kolportierte Nexus 4 in der Farbe der Unschuld ist echt und aller Wahrscheinlichkeit nach für den regulären Verkauf gedacht. Dies lassen zumindest Render-Fotos vermuten, welche den Kollegen der Android Police zugespielt wurden. Diese zeigen das Smartphone von allen Seiten und bestätigen, dass es sich nicht wie von vielen gewünscht um eine rein weiße Variante handelt: Der Bezel, also der Rand um das Display, bleibt nach wie vor schwarz.
nexus-4-weiss-front
Auch wer sich auf überarbeitete Spezifikationen wie LTE-Support oder einen größeren internen Speicher gefreut hat, muss mit einer Enttäuschung rechnen: Dem Tippgeber zufolge bleibt bezüglich des Innenlebens des Google-Flaggschiffs alles beim Alten. Mit Qualcomms Snapdragon S4 Pro mit 1,5 GHz, 2 GB RAM, dem HD-fähigen Display mit 1280×768 Bildpunkten und der für ein Nexus-Smartphone erstmals passablen Hauptkamera ist das Smartphone aber immer noch empfehlenswert, zumal der Preis ab 299 Euro deutlich unter dem der Konkurrenz liegt.
Ob das weiße Nexus 4, welches übrigens die Modellnummer E960W trägt, nun dazu dienen wird, das vorgestern erstmals auf Fotos festgehaltene Android 4.3 zu präsentieren — man munkelt vom 10. Juni als Vorstellungstermin — ist noch unklar. Momentan laufe das Gerät, so APs anonymer Informant, aber immer noch unter Android 4.2.2. Falls sich etwas an der News-Lage ändert, werden wir euch natürlich informieren.
nexus-4-weiss-frontnexus-4-weiss-sidenexus-4-weiss-back

Samstag, 25. Mai 2013

Wie höre ich mit dem Rauchen auf? 5 Apps, die helfen

Fast jeder Raucher dürfte es schon einmal versucht haben: Dem Glimmstängel Adieu sagen und endlich aufhören. Eingefleischten Rauchern fehlt dazu allerdings oft die nötige Motivation und auch wenn eine Anfangsphase erst einmal überstanden ist, kommt es oft zu Rückfällen. Welche Apps  dabei helfen, stark zu bleiben und Euch sogar mit interessanten Informationen belohnen, erfahrt Ihr in meinem App-Test.
nichtraucher
© flickr: seagers
hier weiterlesen: 

Gmail: Neues Sidebar-Design der Android-App geleakt

Von wegen, auf der Google I/O gab es wenig Neuerungen zu sehen – die werden uns offensichtlich einfach nur mit einiger Verspätung bewusst: Die Android Police hat sich ein Video einer I/O-Session zum Thema App-Design ganz genau angesehen und darin einen Sneak-Peak auf das kommende Aussehen von Googles Mail- und Kalender-Applikation erhascht.
Nachdem wir inzwischen also bereits einen ersten Blick auf Android 4.3, oder wenigstens Teile der kommenden OS-Iteration werfen durften, ziehen nun ein paar Apps, die Google wohl mit ebendiesem Update ebenfalls aktualisieren wollte und nun mit etwas Verspätung auch wird, nach. Angesichts des 4.3-Leaks und der jüngsten Erkenntnisse, die der inzwischen berühmt-berüchtigte Ron Amadeo von androidpolice.com aus einem Video einer I/O-Session gewonnen hat, ist nämlich durchaus davon auszugehen, dass Google die Vorstellung der nächsten Jelly Bean-Version relativ kurzfristig von der Agenda der Keynote am 15. Mai gestrichen hatte – tatsächlich scheint da nämlich schon Einiges fertiger zu sein, als vermutet.
So sehen wir auf einem Präsentations-Slide aus besagter Entwickler-Session einen Screenshot einer neuen Gmail-App, die mit der aus vielen anderen Google-App-Updates der letzten Tage bekannten Sidebar an der linken Seite ausgestattet ist (rechts zum Vergleich ein Screen aus der aktuellen Gmail-Anwendung):
Gmail-new Gmail-old
Was erkennen wir neben der offensichtlich sehr präsenten Sidebar: Zum einen muss diese scrollbar sein, da längst nicht alle Labels sichtbar sind – beispielsweise fehlen Entwürfe, Papierkorb, Spam oder Alle Nachrichten. Dafür sind dann aber auch „Alle Labels“ direkt aus der Sidebar erreichbar, bislang werden diese über den Schnellzugriff „Labels“ am unteren Displayrand in einem separaten Screen angezeigt.
Diese Symbolleiste am unteren Rand hat mit der neuen Gmail-Version dann wohl auch ausgedient, die verbleibenden Punkte „Neue Nachricht“ und „Suchen“ wandern nach ganz oben rechts, der „Refresh“-Button dürfte entweder in dem an selber Stelle positionierten ausklappbaren Menü (die drei Punkte) vorhanden sein, oder er wird durch eine pull-to-refresh-Geste in der Listenansicht ersetzt.
Von der Inbox-Listensicht selber lässt sich leider kaum etwas erkennen, da diese von der Sidebar überdeckt (nicht weggeschoben) wird. Einzig, dass die Sterne zum Markieren einzelner Mails größer geworden sind, lässt sich festhalten.
Wer sich selbst die bewegten Beweisbilder der entsprechenden I/O-Session ansehen möchte – später ist auch noch ein ähnliches Redesign der Kalender-App zu sehen – wird ab Minute 22 fündig:

Freitag, 24. Mai 2013

Nexus 4 fotografiert mit Android 4.3!

Auf der Thailand Mobile EXPO 2013 wurde ein Nexus 4 mit Android 4.3 fotografiert! 
Neue Kernel Version 3.4, datiert am 14. Mai, Build Nummer JWR45B!
Auch beim Layout der Fotocamera hat sich was getan!










Donnerstag, 23. Mai 2013

Google Maps: Bald auch mit Fahrradnavigation

Draußen wird es wärmer und schönes Wetter eignet sich ideal für Fahrradtouren. Dumm nur, wenn man sich verfährt...aber auch dafür gibt es bald eine App: Google hat heute kurzzeitig einen Blog-Eintrag veröffentlicht und Fahrradrouten für Google Maps angekündigt.
fahrrad frau wiese teaser
Mit dem Fahrrad ab ins Grüne. / © debagel/flickr.com
Inzwischen ist der Blog-Eintrag zwar wieder verschwunden, aber es kann nicht mehr lange dauern, bis Google die Verfügbarkeit erneut ankündigt. In Kürze könnt Ihr bei der Routenplanung neben Auto oder öffentliche Verkehrsmittel dann auch noch das Fahrrad auswählen. Die Daten für die Fahrradwege stammen vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC), mit dem Google eine Partnerschaft geschlossen hat.
Zusätzlich steht auch die sprachgestützte Navigation zur Verfügung. Also einfach Kopfhörer aufsetzen und Euch von Google den Weg leiten lassen. Wir halten Euch natürlich auf dem Laufenden, sobald die Fahrradnavigation gestartet ist.

Chrome für Android: Vollbildmodus und Tab-Historie für Tablets

Vorgestern wurde die Desktop-Variante von Googles Chrome-Browser auf Versionsnummer 27 aktualisiert, heute nun ist endlich auch das Android-Pendant flächendeckend dran: Chrome für Androidv27 bringt den aus dem Beta-Channel bekannten Vollbildmodussowie eine besser nutzbare Omnibox auf Smartphones und zusätzlich die Tab-Historie für Tablets.
In der Chrome Beta gibt es den Vollbildmodus schon länger, mit dem aktuellen Update hält dieses nun auch Einzug in die stabile Version des mobilen Google-Brwosers: Fortan verschwindet die obere Suchleiste beim Herunterscrollen auf einer Seite und klappt erst wieder aus, wenn der Nutzer den dargestellten Inhalt zurück nach oben schiebt. Gerade auf kleineren Displays ist das eine sinnvolle Ergänzung.
Diese Suchleiste selbst, auch Omnibox genannt, hat Google mit dem Update ebenfalls überarbeitet und nutzerfreundlicher gestaltet: Bislang fand sich dort nach Anzeigen der Suchergebnisse nicht mehr das gesuchte Schlagwort, sondern die komplette URL der Google-Ergebnisseite — diese konnte man für eine modifizierte nächste Suche kaum weiter nutzen, da solche Google-URLs recht lang und kryptisch sind. In Version 27 von Chrome für Android bleibt das Suchwort in der Omnibox stehen und kann in der Folge somit beliebig verändert oder ergänzt werden — sehr praktisch.
Dritte und letzte große Neuerung ist die Tab-Historie für Tablets, die sich nun mit einem langen Druck auf den Zurück-Button aufrufen lässt; die angezeigten Ergebnisse können dann per Tapp erneut angesurft werden.
Chrome-Tab-Historie
Darüber hinaus hat Google natürlich noch die üblichen Verbesserungen an der Stabilität des Browsers vorgenommen — falls die obigen Merkmale für euch noch nicht Grund genug gewesen sein sollten, den Play Store auszusuchen und die Update-Schaltfläche zu betätigen …

Mittwoch, 22. Mai 2013

Google Now: Sprachausgabe und Musik-Erkennung in Deutsch, jetzt auch im Chrome

So gut das Konzept in der Theorie ist, so unbefriedigend funktionierte die Sprachsuche mit Google Now bislang in unserem Sprachraum. Aktuell kehren nun wenigstens die in deutsch gesprochenen Antworten in größerer Anzahl auf die Smartphones zurück, nachdem in den vergangenen Wochen bei der Nutzung des Dienstes oftmals eisiges Schweigen herrschte. Und: Die Sprachsuchefunktioniert mit der neuesten Version des Chrome-Browsers nun auch auf Desktop-PCs und Laptops.
Endlich antwortet mein Smartphone wieder: Einigen Nutzern dürfte es schmerzlich aufgefallen sein, dass Google Now zuletzt wenig beredt schien und auf Anfragen lediglich stumme Ergebnisse im mobilen Browser lieferte — damit ist vorerst Schluss, seit ein paar Stunden gibt der kleine Bordcomputer wieder akustische Antworten auf die stets beliebten Fragen nach dem Alter der Kanzlerin, die immer noch 58 Jahre alt ist, oder der Hauptstadt unseres westlichen Nachbarn, die auch weiterhin Paris heißt.
Was genau hinter der neu gewonnenen Eloquenz des Suchassistenten steckt, bleibt unbekannt, wir vermuten dass Google im Hintergrund optimiert hat und die Ergebnisse dieser Arbeit nun in Wellen in den deutschen Sprachraum ausrollt.
google-now-musiksuche
Seit einigen Tagen funktioniert, nebenbei erwähnt, auch die Musiksuche in Google Now unter Android. Startet man eine Sprachsuche, während Musik läuft, muss man auf ein zusätzlich erscheinendes Noten-Symbol tappen. Danach erkennt Google erstaunlich zuverlässig den abgespielten Titel und bietet eine Möglichkeit zum Kauf per Google Play Store an.
Mit den neuen Möglichkeiten einher geht offensichtlich auch die Erkennung von Anfragen in gesprochener Form, die der Chrome-Browser für Desktop-PCs und Laptops mit Windows, MacOS und Linux in seiner Version 27 ermöglicht: Seit dem gestern Abend ausgerollten Update erscheint nun in der Google-Suchleiste das bekannte kleine Mikrofonsymbol, ein Klick darauf startet die Spracherkennung mit dem ebenfalls von Now gewohnten roten Aufnahmeicon.
Ergebnisse akustisch ansagen kann der Chrome-Browser zwar noch nicht, dafür funktionierte die Erkennung der zugerufenen Anfragen in unserem kleinen Testschon sehr zuverlässig — und in einem ersten Fazit lässt sich bereits festhalten, dass die Suche im Netz via Sprachkommandos am Desktop oder Laptop mindestens genauso praktisch ist, wie auf dem Smartphone oder Tablet.
Nebenbei wurde die Seitenladegeschwindigkeit des Google-Browsers auch noch um nicht zu verachtende 5 Prozent erhöht.

Dienstag, 21. Mai 2013

Flickr für Android: Update bringt massiven Speicher und neuen Look


Yahoo schlägt ein neues Kapitel des Cloud-Sharings auf: Ein Terabyte Speicher steht ab jetzt allen Flickr-Nutzern für ihre Bilder kostenlos zur Verfügung. Dazu gibt es ein neues Design der Android-App. Damit wird Flickr wieder so richtig interessant.
Flickr
© Anbieter/AndroidPIT
Noch vor ein paar Jahren war Yahoo als Suchamschinen-Dienst ein ebenbürtiger Konkurrent Googles. Daraus wurde längerfristig nichts. Abschreiben sollte man die Kalifornier deswegen noch lange nicht. 
Das weltweit beliebte soziale Foto-Netzwerk Flickr, um das es in letzter Zeit etwas ruhig geworden war, soll nun mit einem neuen Look und einem massiven Speicher-Update zurück ins Scheinwerferlicht katapultiert werden. Ein Terabyte steht ab jetzt jedem Nutzer zur freien Verfügung. Das ist eine Größenordnung, an die heutzutage noch kaum jemand denkt - zumindest nicht im Zusammenhang mit Bildern allein. Was könnte man damit anstellen? Yahoo beschreibt es so:
“Nun ja, du könntest vierzig Jahre lang jede Stunde ein Foto machen, ohne [ein Terabyte] voll zu kriegen.” Klingt das interessant? Quantität alleine reicht selbstverständlich nicht, weshalb auch in Sachen Qualität einiges getan wurde.
Flickr2 Bild
Das neue Foto-Layout macht Spaß. Bilder können nach Themen gefiltert werden. / © Google Play
Die Apple-App hatte bereits im letzten Dezember ordentlich Politur erhalten. Nun ist Android dran. Neu ist vor allem das schicke rahmenlose Foto-Layout, das praktisch jegliche weiße Fläche vom Display verbannt und mit Bildern füllt. Dazu gibt es jetzt 16 integrierte Foto-Filter. Auch Videos können jetzt bis zu einer Länge von drei Minuten in FullHD dargestellt werden.

Flickr wird zum Pionier

Die wirklich interessante Neuigkeit bleibt aber sicherlich die Speichererweiterung. Zum Vergleich: Google bietet Nutzern derzeit kostenlos 15 Gigabyte an Speicher - und das für Gmail, Google-Plus-Fotos und Google Drive zusammen. Das ist ein Bruchteil dessen, was Yahoo nun auffährt.
Das sind gute Neuigkeiten für uns alle, ob Flickr-Nutzer oder nicht, denn wenn das ankommt, werden andere Anbieter ihre Angebote an Speicherplatz sicherlich auch bald hochschrauben müssen. Und wie wenig 15 Gigabyte sind, weiß im Prinzip heute jeder Smartphone-Nutzer ohne microSD-Slot. Im Zeitalter des Cloud-Speicherns und der immer besser werdenden Smartphone-Kameras scheint mir Yahoos Entscheidung genau richtig. 
Flickr1 Bild
VIele neue Filter und eine neue Fotoansicht. / © Google Play
Übrigens, neben der Überarbeitung von Flickr hat Yahoo nun auch den Blogging-Dienst Tumblr gekauft. Hierzulande scheint der Dienst zwar noch nicht so weit verbreitet zu sein, weltweit knackte Tumblr im März allerdings die Marke von 100 Millionen erstellten Blogs mit knapp 45 Milliarden Blog-Einträgen. Und erst im April gab es ein massives Update auf Version 3.3. Nach dem Kauf sollen Flickr und Tumblr dann miteinander verwoben werden. Ein genauerer Blick auf beide lohnt sich. Beide Apps kriegt Ihr kostenlos im Play Store (hier Flickr und hier Tumblr).

Google+: App-Update bringt Bildbearbeitung, Location-Teilung & mehr


Als Vic Gundotra gestern andeutete, dass er nicht schlafen könne vor Aufregung, was man am kommenden Tag zu erwarten habe, da war die Techwelt alarmiert. Schließlich wurde es dann doch „nur“ einUpdate der Google+-App für Android mit diversen neuen Features, das derzeit ausgerollt wird.
Zunächst gab es bei der Verteilung des Updates eine Panne, denn es ging aufgrund eines defekten Manifest-Files zunächst nur an Geräte mit Android 2.2 und 2.3 heraus. Einige Stunden war der Schaden aber behoben, daraufhin konnten auch Nutzer von Android 4.x das Update herunterladen.
Enthalten sind vor allem jede Menge neuer Foto-Features. So kann man per Google+ hochgeladene Bilder jetzt bearbeiten, zu diesem Zweck sind Teile der Technik von Snapseed integriert. Hierzu mzuss man in einem Bild auf „Bearbeiten“ (Stift-Button) tappen und hat die Wahl zwischen zahlreiche Retrofiltern, kann aber über die Snapseed-typische Steuerung durch Druck auf das Bild und vertikalen bzw. horizontalen Wischbewegungen grundsätzliche Einstellungen wie etwa Sättigung und Helligkeit treffen.
google-plus-update-snapseed
Es gibt einen Button für die Auto-Optimierung (Tipp: Er ist ausgegraut, lässt sich aber trotzdem klicken), mit dem man automatisch das Beste aus seinen Fotos herausholen lassen kann; im Test hat das formidabel funktioniert. DieApp erinnert den Nutzer dabei daran, dass er sämtliche Änderungen rückgängig machen kann.
Google hat außerdem die Fotoansicht aufgebohrt und präsentiert diese jetzt erheblich übersichtlicher. Standardmäßig werden „Highlights“ angezeigt, man kann sich die Bilder aber auch nach Alben, in zeitlicher Reihenfolge oder nur mit Bildern von der eigenen Person anzeigen lassen.
Generell wurde auch das Layout der App ein wenig überarbeitet. Leider ist die Sidebar zur Navigation noch nicht an Googles eigene neue Designrichtlinie angepasst – wir vermuten, dass es noch ein Layout-Update in nächster Zeit geben wird.
In der Sidebar findet sich jetzt nicht mehr der Punkt „Local“ bzw. „In der Nähe“, sondern „Locations“ oder auf Deutsch „Standorte“. Hier ist das Latitude-ähnliche Feature zur Anzeige des Ortes von Freunden und anderen Personen enthalten, die dem Nutzer ihre Position freigegeben haben. Leider ist dieses noch nicht optimal implementiert, die Karte mag zwar auf Maps zugreifen, allerdings noch auf eine kachelbasierte Version, die deutlich schlechter performt als die native, vektorbasierte Google Maps-App. Insbesondere, wenn man den Bildausschnitt verschiebt oder zoomt, „wandern“ die Avatare der Personen nicht immer im Verhältnis zur Kartenbewegung hin und her. Hier muss dringend nachgebessert werden.
google-plus-neue-features
Auch Hangouts ist jetzt mit einem neuen Menüpunkt in der Sidebar vertreten, der auf die App verweist. Dabei ist allerdings auch noch der Google+ Messenger zu sehen, den Google eigentlich abschaffen wollte. Immerhin verweist der Messenger bereits mit einem großen Button in der App auf Hangouts.
Schließlich wurden noch die Nutzerprofile etwas aufgehübscht. Der Avatar des Google+-Nutzers befindet sich jetzt in der Mitte, über Tabs kann man zwischen Beiträgen und Fotos wechseln. Auch sonst gibt es noch einige kleinere neue Features – insgesamt 42 an der Zahl.
Fazit: Die Änderungen am Fotodienst waren notwendig. Mit seiner verschachtelten Menüstruktur und dem Alles-in-einem-Anspruch wirkt die Google+-App aber derzeit etwas konfus. Trotzdem kann man Google+ guten Gewissens aktualisieren, schlechter wird die App jedenfalls nicht.

Montag, 20. Mai 2013

Google Play Gift Cards demnächst für Alle?

Im Netz wurde beobachtet, das Google fleissig an den Play Cards für Europa und den Rest der Welt arbeitet. Auch eine italienische Übersetzung, zum Einlösen der Play Cards wurde schon gesichtet! Der Screenshot wurde gemacht bevor die Fehlermeldung: In Ihrem Land nicht verfügbar! kam. Hoffen wir das es endlich so weit ist, und wir die Cards regulär im Fachhandel kaufen können!

quelle: tuttoandroid.net

Sonntag, 19. Mai 2013

Die besten 5 Apps für Allergiker


Es ist Frühling, die Sonne scheint und für viele ist es wieder so weit: Die Nase läuft, die Augen tränen, der Hals kratzt... Es ist Pollenflug-Saison. Mit welchen Apps sich Betroffene auf die Allergiezeit vorbereiten können, zeige ich Euch heute in meinen App-Tests.
teaser pollenapps
So müsst Ihr hoffentlich nicht durch den Frühling. / © Google Play Store

Heuschnupfen Tagebuch Lite

Eine sehr überzeugende App ist Heuschnupfen Tagebuch Lite. Nicht nur das Design ist äußerst ansprechend, auch der Funktionsumfang überzeugt. Nach dem Start der App habt Ihr sofort die aktuelle Pollensituation an Eurem Standort parat und könnt direkt auf Statistiken, Tagebucheinträge und die Jahresübersicht der Pollenflüge zugreifen, inklusive Homöopathieratgeber und Medikamentenliste. Besonders praktisch: Ein Lexikon mit Polleneigenschaften informiert zusätzlich über Kreuzallergien. Alles in allem, eine gelungene App.
heuschnupfentagebuch1
Die App bietet auch die Möglichkeit Eure Einträge zu exportieren. / © AndroidPIT
Wer mehr als sieben Tagebucheinträge machen will, sollte sich die kostenpflichtige Pro-Versionfür 2,49 Euro kaufen. Kleiner Tipp: Wenn Ihr Eure sieben Gratis-Einträge gemacht habt und diese auf Euren PC exportiert, könnt Ihr das Tagebuch in der App wieder löschen und erneut Einträge machen.

Pollen-Radar

Eine weniger umfangreiche, aber sehr praktische App ist der Pollen-Radar von ratiopharm. Nachdem Euer Standort eingetragen ist, könnt Ihr verschiedene Pollenarten auswählen und Euch eine Vorhersage für die nächsten drei Tage geben lassen. Dazu gibt es noch praktische Alltagstipps für Allergiker und einen Selbsttest, den ich allerdings eher als Panikmache empfinde. Auch die Medikamentenempfehlung spricht dafür, dass hier zum Kauf von ratiopharm-Produkten angeregt werden soll. Trotzdem läuft die App super und spuckt nützliche Informationen für Heuschnupfenpatienten aus.
pollenradar1
Der Belastungsgrad wird über farbige Punkte näher bestimmt. / © AndroidPIT

Pollenflug-Vorhersage

Wer nur über bestimmte Pollenarten und deren Flugzeiten informiert werden will, freut sich über die Push-Benachrichtigungen der App Pollenflug-Vorhersage. Über eine interaktive Karte könnt Ihr außerdem deutschlandweit (für bis zu sieben Tage im Voraus) einsehen, für welche Pollen wo Alarm gemeldet ist. Auch die App von Hexal wirbt natürlich mit Nasenspray und Augentropfen der eigenen Marke. Die Funktionalität der App beeinträchtigt das aber nicht.  
pollenflugvorhersage1
Mittels Push-Benachrichtigungen seid Ihr immer auf dem neuesten Stand.  / © AndroidPIT

Pollenwarner von Tempo&Otriven

Der Pollenwarner von Tempo&Otriven kommt im iOS-Design auf Euren Androiden, lässt sich einwandfrei bedienen und sieht auch noch sehr gut aus. Ihr könnt Euer eigenes Profil festlegen und Euch dann über den personalisierten Pollenflug informieren lassen. Dazu gibt es ein Pollentagebuch und eine Übersichtskarte, die Euch über das Pollenwetter in den nächsten fünf Tagen informiert.
tempon
Was wo fliegt, sehr Ihr in einer Tabelle, den Gesamtüberblick gibt es als interaktive Karte. / © AndroidPIT

Pollen-Check

Mit der App Pollen-Check stehen Euch ebenfalls eine Pollen-Vorhersage für vier Tage, eine interaktive Karte, sowie ein Ratgeber zur Verfügung. Hier finden sich im Auswahlmenü für die Pollen nicht nur die üblichen Verdächtigen wie Birke, Eiche und Pappel, sondern noch viele weitere Pflanzen. Eine Medikamentenliste von Allergien und ein Allergie-Wissenstest sind ebenfalls an Bord. Die App hat zwar kein Tagebuch, lässt sich aber gut bedienen und tut, was sie soll.
pollencheck
Eine Apothekensuche wird außerdem angeboten. / © AndroidPIT
Im Google Play Store gibt es erstaunlich viele Pollenflug-Apps, zum Beispiel PollenAllergiehelferund Polleninfo.

Google Play Game Services: Liste der unterstützten Spiele


Lust, die neuen Google Play Game Services auszuprobieren, mit denen Android-Games um soziale Funktionen von Google und Google+ erweitert werden? Wir haben eine Liste mit Gameszusammengestellt, die das auf der Google I/O 2013 vorgestellte Games-Framework bereits unterstützen.
Eine der spannendsten Neuheiten, die auf der Google I/O 2013 bekanntgegeben worden sind, ist Google Play GamesSpiele, die das neue Gaming-Framework für Android verwenden, können auf Multiplayer-Matchmaking zugreifen, Achievements, in der Cloud gespeicherte Spielstände und Leaderboards mit Personen in den eigenen Google+-Circles – alles zur Verfügung gestellt von Google. Hier einige Screenshots aus dem Play Game Services-kopatiblen Spiel Super Stickman Golf 2:
super-stickman-golf-google-play-games-1 super-stickman-golf-google-play-games-2 super-stickman-golf-google-play-games-3 super-stickman-golf-google-play-games-4 super-stickman-golf-google-play-games-5 super-stickman-golf-google-play-games-6
Wer den neuesten Play Store und die aktuelle Google Play Services-APKinstalliert hat, kann diese Funktionen ab sofort nutzen – sofern das Spiel sie unterstützt. Offenbar hat Google im Vorfeld mit Games-Entwicklern zusammengearbeitet, um deren Spiele sofort kompatibel zu machen. Im Play Store wird bereits angezeigt, wenn ein Spiel Play Games unterstützt. Wir haben eine Liste mit Spielen zusammengestellt, in denen man die Google Play Game Services sofort ausprobieren kann. Es ist allerdings von Spiel zu Spiel unterschiedlich, welche Funktionen unterstützt werden.
super-stickman-golf-play-store
(Liste zuletzt aktualisiert: 18.05.2013)