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Donnerstag, 4. Dezember 2014

Google Messenger: Update bringt bessere Performance und wählbare Farben [APK-Download]

Update-Mittwoch in Mountain View bedeutet APK-Donnerstag bei androidnext. Mit Android 5.0 Lollipop führte Google bekanntermaßen wieder eine dedizierte SMS-App ein, die es zudem in den Play Store schaffte. Ebenjener Google Messenger hat jetzt ein kleineres Update erfahren, das sich der Performance der Anwendung annimmt. Darüber hinaus ist es fortan möglich, eigenständig eineAkzentfarbe für einen Kontakt auszuwählen. Da die Verteilung des Updates wie gewohnt etwas Zeit in Anspruch nimmt, bieten wir die App auch als APK zum Download an.
Hangouts gilt noch immer als das Herzstück der Mountain View’schen Kommunikationskanäle, doch mit Android 5.0 Lollipop baute Google wieder eine dedizierte SMS-Anwendung in sein mobiles Betriebssystem ein – gleichwohl die Hangouts-App theoretisch bereits dieselbe Funktionalität aufweist. Nachdem die SMS-Applikation in Android 4.4 KitKat aus dem AOSP gestrichen wurde, führt man rund ein Jahr später eine eigene Lösung ins Feld und bietet diese sogar über den Play Store für alle Smartphones mit Android 4.1 und höher an. Derzeit ereilt den Google Messenger ein Update, das Neuerungen optischer Natur und kleine Performance-Verbesserungen bringt.
google-messenger-sms-verlauf google-messenger-farben
In Version 1.0.130 der Anwendung „flutscht“ die zuvor etwas unsauber ablaufende Animation beim Öffnen eines SMS-Verlaufs jetzt ganz im Sinne des Material Designs. Außerdem kann der Benutzer seinen Kontakten ab sofort selbst Akzentfarben zuordnen. Dazu kann bei ausgewähltem Kontakt ein Auswahlfenster mit einer ansprechenden Farbpalette aufgerufen werden. Zuvor wurden ebendiese Farben zufällig an eingegangene SMS verteilt.

APK-Download des Google Messengers

Messenger
Download @
Google Play
Developer: Google Inc.
Price: Free 
Da der flächendeckende Rollout bei Google-Apps immer einioge Zeit in Anspruch nimmt, bieten wir die APK-Datei der App zum Download und zur direkten Installation an, unterstützt werden alle Geräte mit Android 4.1 und höher. In den Einstellungen muss ferner zunächst die Installation von Apps aus „unsicherer Herkunft“ beziehungsweise „unbekannter Quelle“ gestattet werden. Die APK ist signiert, wodurch auch weiterhin Updates des Google Messengers über den Play Store eintrudeln werden.

Donnerstag, 13. November 2014

Google Messenger: SMS-App landet im Play Store [APK-Download]

Nicht nur Android 5.0 Lollipop hat Google gestern veröffentlicht, sondern auch diverse Updates für Anwendungen. Unter anderem ist der neue Messenger, der als SMS- und MMS-App fungiert, im Play Store gelandet. Die App ist mit allen Smartphones kompatibel, die auf Android 4.1 und neuer laufen. Wir bieten die App als APK zumDownload an.
Seit Mitte Oktober geistert die neue Messenger-App als APK durchs Web und ließ sich auf Smartphones ab Android-Version 4.4 installieren – diese Anwendung wurde aus dem ROM eines Nexus 6 extrahiert. Nun hat Google den Hebel offiziell umgelegt, sodass die App auch ganz offiziell aus dem Play Store installiert werden kann.
Bei der Anwendung handelt es sich um eine Neuentwicklung der SMS-App aus dem AOSP, deren Weiterentwicklung Hangouts zum Opfer fiel. Google hatte erst im April dieses Jahres die Hangouts-App zu einer universellen Messaging-Anwendung ausgebaut, sodass mit dieser auch SMS- und MMS-Nachrichten verschickt werden konnten. Diese kombinierte Lösung war möglicherweise weniger erfahrenen Nutzern zu viel des Guten – etwas einfacheres musste (wieder) her.
lollipop-messenger-2 lollipop-messenger-4
Der neue Messenger bietet genau die Funktionen, die man von einer SMS- und MMS-App erwartet: Es lassen sich entsprechende Nachrichtenformate versenden und empfangen. Auch das Aufnehmen und Versenden von Fotos ist direkt aus der App möglich. Ferner kann man auch Sprachnachrichten anstelle von Text versenden – das Erstellen von Gruppennachrichten wird ebenso unterstützt. Die Optik der App entspricht Googles neuem Material Design und fügt sich somit in die visuelle Sprache von Android 5.0 Lollipop ein.
google-messenger-kompatibilitaet

Download der Google Messenger-App

Messenger
Download @
Google Play
Developer: Google Inc.
Price: Free 
Um die App zu installieren, stehen zwei Wege zur Wahl: Entweder man bewegt sich zum Play Store und besorgt sich den Messenger direkt bei Google, oder – falls die Anwendung als inkompatibel angezeigt wird – man lädt sich die von uns bereitgestellte APK herunter und installiert sich die App manuell. Vor der Installation des Messengers muss in den Sicherheitseinstellungen des entsprechenden Geräts die Option zum Installieren aus „unbekannter Herkunft“ beziehungsweise „unsicheren Quellen“ aktiviert sein. Nach erfolgreichem Download kann die Einstellung wieder rückgängig gemacht werden. Künftige Updates erhält man weiterhin direkt aus dem Play Store, da die APK von Google digital signiert ist.

Dienstag, 6. Mai 2014

Google Hangouts: Kleines Update auf Version 2.1.100 verfügbar [APK-Download]

Google versorgt nach Aktualisierungen von Google Play Music undGoogle Now nun auch den Hangouts-Messenger mit einem kleinenUpdate. Offenbar liefert dieser neue Build allerlei Bugfixes für die erst vor wenigen Tagen erschienene Hangouts-Version 2.1. Zwar wird die neue Version bereits an viele Nutzer über den Google Play Store verteilt, wer jedoch noch nicht die Version 2.1.100 erhalten hat, findet bei uns die APK zum Download.
Bereits an der Versionsnummer ist zu erkennen, dass es sich nicht um ein wirklich großes Update handelt – schließlich trägt erst kürzlich veröffentlichte Version noch die Build-Nummer 2.1.076. Bezüglich der Oberfläche sind im Vergleich zwischen den beiden Versionen keinerlei Unterschiede festzustellen. Vermutlich liegt der Teufel wie so häufig im Detail und Google hat die Gelegenheit sicherlich dazu genutzt, um diverse Bugs und Probleme zu beheben, die den einen oder anderen Nutzer geplagt haben könnten. EineIntegration von Google Voice in Hangouts, wie sie in den vergangenen Wochen bereits vermutet wurde, hat hingegen bislang noch nicht stattgefunden. Mangels eines offiziellen Changelogs ist im Moment schwer zu sagen, welche Veränderungen und Bugfixes mit der Aktualisierung für Google Hangouts auf die Version 2.1.100 konkret vorzufinden sind.
Hangouts
Hangouts
Download @
Google Play
Entwickler:
Preis: Kostenlos
Installiert werden kann die neue Hangouts-Version entweder offiziell über den Google Play Store oder per Sideload über die von uns bereitgestellte APK. Sollte die letztere Option gewählt werden, ist ein geeigneter Dateibrowser sowie das Herunterladen der unten von uns verlinkten APK-Datei auf das Smartphone erforderlich. Bei einer Erstinstallation von APK-Dateien ist es zudem notwendig, unter Einstellungen/Sicherheit/Unbekannte Herkunft ein Häkchen zu setzen, im Anschluss kann man über den Dateibrowser die APK-Datei problemlos installieren.

Dienstag, 22. April 2014

Hangouts 2.1: Update der Android-App verschmilzt SMS- und Chat-Threads, bringt Widget & mehr [APK-Download]

Google hat zum Ostermontag ein großes Update der hauseigenen Messenger-App Hangouts für Android ausgeliefert. Version 2.1 führt unter anderem nun endlich SMS und Hangout-Chat-Threads zusammen, sodass Konversationen mit Kontakten in einem Thread angezeigt werden. Doch das Update bringt noch allerhand mehr, unter anderem ein Widget für den Homescreen. Da Google die App wie üblich stufenweise ausrollt, bieten wir die APK zum Downloadan.
Auf Geräten mit Android 4.4 und höher kann Hangouts als Standard-App für SMS und MMS fungieren – so weit, so bekannt. Bislang fanden Unterhaltungen mit den Kontakten jedoch in nach Medium getrennten Threads statt, was sich relativ unintuitiv gestaltete. Mit der Verschmelzung der beiden bisher getrennt gehaltenen Kommunikationsmittel in einen Thread wird Hangouts in der aktuellen Version deutlich praktischer und bringt ein seit langer Zeit gewünschtes Feature in die Anwendung. Wer nun denkt, dass man nun nicht mehr zwischen SMS und Hangouts-Chat unterscheiden kann, der irrt, denn in der Konversation wird hinter jeder einzelnen Nachricht angezeigt, ob sie per SMS oder Hangouts gesendet und empfangen wurde.
google-hangouts-2-1-sms-chat-1
Ferner hat der Nutzer die Option zu wählen, ob er/sie die Message per SMS oder Hangouts verschicken möchte. SMS werden allerdings nicht zwischen verschiedenen Geräten synchronisiert, diese verbleiben auf dem Smartphone von dem sie gesendet beziehungsweise auf dem sie empfangen werden. Wer die neue Funktion ausprobieren möchte, hat bei Nichtgefallen stets die Möglichkeit, zur bisher verwendeten SMS-App zurück zu wechseln.
Abgesehen von dieser willkommenen Neuerung wurde die Kontaktliste übersichtlicher gestaltet. So gibt es nun zwei Hauptsektionen: Eine Übersicht zeigt Hangouts-Kontakte respektive die zuletzt kontaktierten, eine weitere, darunter liegende, liefert einen Überblick der Telefonkontakte.
hangouts-widget
Überdies hat Google der App ein offizielles Widget verabreicht, sodass man vom Homescreen aus rasch in die zuletzt getätigten Konversationen eintauchen und auf sie reagieren kann. Darüber hinaus wurde der Benachrichtigungs-Ton leicht abgewandelt. Dieser klingt zwar nahezu gleich, aber weniger schrill. Ferner verspricht Google, dass Videoanrufe eine bessere Qualität aufweisen sowie die Zuverlässigkeit von SMS und MMS optimiert wurde.
Hangouts erhält mit diesem frischen Update eine sehr sinnvolle Erweiterung, die seit der Integration der SMS-Funktion in Version 2.0 von vielen gewünscht wurde. Wer aber dennoch lieber SMS und Hangouts getrennt halten möchte, der kann dies natürlich auch weiterhin. Mit Hello SMS und evolveSMS existieren beispielsweise zwei sehr gut funktionierende und optisch ansprechende SMS-Apps; wer auf Ende-zu-Ende-Verschlüsselung Wert legt, sollte einen Blick aufTextSecure werfen.

Download der Hangouts 2.1-App als APK

Laut Google soll die neue Version der Hangouts-App innerhalb der nächsten Tage per Play Store-Update auf allen Androiden landen. Wer sich nicht so lange gedulden möchte, kann sich bei uns auch sofort die APK-Datei zur manuellen Installation herunterladen. Vor der Installation muss auf dem Gerät in den Sicherheitseinstellungen die Option zum Installieren aus „unbekannten Quellen“ aktiviert sein. Da die Datei von Google signiert ist, gibt’s zukünftig natürlich trotzdem Updates über den Play Store.

Dienstag, 25. Februar 2014

Roaming: Ab 2015 ist wohl endgültig Schluss damit

Am 15. Dezember 2015 ist Stichtag: Keine Roaming-Gebühren mehr für Telefonate, SMS und mobilen Datentransfer. Das geht aus einem internen EU-Papier hervor, dasReuters zugespielt wurde.

Egal, in welchem europäischen Land man sich mit seinem Smartphone aufhält und wo man wohnt – man soll "nur das bezahlen müssen, was man zuhause auch zahlen würde". Ursprünglich hatte die EU vor, die Roaming-Gebühren bis 2016 zu stoppen. Die Gebühren schwanken stark, es ist oft schwierig, den Überblick zu behalten. Mancher Auslandsurlaub wird wegen der leidigen Extragebühren teurer als gedacht. Wenn es nach dem Papier geht, ist in absehbarer Zeit Schluss damit.


Roaming Gebühren ad acta


Demnach sollen keine zusätzlichen Extragebühren mehr erhoben werden dürfen, nur weil jemand im europäischen Ausland ist oder jemanden dort kontaktiert. Mit diesem Vorstoß der Industriekommission der EU wird Europa ein Stück mehr zusammenrücken, und zwar in einem für die Verbraucher sehr wichtigen Punkt. Das Komitee des EU-Parlaments hat laut Reutersdie Abstimmung aus formellen Gründen verschoben. Bei einer Zustimmung geht das Papier weiter an das gesamte EU-Parlament und an die Länder. Erst wenn hier überall Einigkeit herrscht, gilt der Vorschlag. Von Providerseite aus ist wohl mit Widerstand zu rechnen, sie könnten in Sachen Roaming keine Zusatzgelder mehr abrechnen.


via chip.de

Freitag, 21. Februar 2014

WhatsApp-Alternativen: Top 5 Messenger im Überblick

Facebook kauft WhatsApp – wohl einer der größten Deals der Internetgeschichte ist in der vergangenen Nacht über die Bühne gegangen. Insgesamt 16 Milliarden US-Dollar plus 3 Milliarden in Aktien hat Mark Zuckerberg es sich kosten lassen, was ziemlich viel darüber aussagt, wie sehr er den größten Messaging-Dienst haben wollte. Manch ein Nutzer mag nicht sonderlich glücklich über diese Bewandtnis sein und ist möglicherweise auf der Suche nach einer guten WhatsApp-Alternative. Wir haben fünf an der Zahl für euch ausgesucht, die wir für empfehlenswert halten.
Mit WhatsApp verbinden viele eine Art Hassliebe – man nutzt es, weil es alle nutzen – schließlich wird diese App für nahezu alle großen und kleinen mobilen Plattformen angeboten – doch so richtig „grün“ wird man mit dem Dienst nicht. Seien es die in regelmäßigen Abständen auftauchenden Warnungen vorSicherheitslücken, lästige Kettenbriefe oder die Ungewissheit, wer eigentlich konkret hinter WhatsApp steckt. Letzter Faktor ist seit gestern recht eindeutig, schließlich hat Facebook sich den größten plattformübergreifenden Messenger mit über 450 Millionen Nutzern, davon circa 30 Millionen in Deutschland, unter den Nagel gerissen, um einerseits die starke Konkurrenz los zu sein, andererseits aber auch, um den Fokus auf den mobilen Sektor weiter zu verstärken.
Die Verhandlungen scheinen sich bereits über Monate hinweg erstreckt zu haben und selbst Google war hinsichtlich einer Übernahme des Messengers nicht abgeneigt – Gerüchten zufolge habe das Unternehmen aus Mountain View 10 Milliarden US-Dollar auf den Tisch legen wollen. Das reichte aber wie nun bekannt wurde vorn und hinten nicht. Dass Facebook jetzt im Besitz von WhatsApp ist , dürfte für manche gar noch schlimmer sein, als in Unklarheit über die Betreiber zu leben, sodass sie mehr denn je nach einer guten Alternative suchen. Hier unsere Top 5 plus Bonus, die wir als praktische sowie teils sichere Lösungen erachten.

Threema

threema-logo
Threema versteht sich als Heilsbringer der Messenger-Landschaft – zumindest was die Sicherheit anbelangt. Denn die Entwickler versprechen eine End-to-End-Verschlüsselung mittels modernster asymmetrischer Kryptografie, was man bei vielen Anwendungen, auch bei WhatsApp, vergeblich sucht. Überdies verfügt die App über eine weitere Verschlüsselungsebene, mit der Netzwerkpakete nicht aufgezeichnet werden können – klingt auf jeden Fall sehr sicher.
Mit Threema lassen sich Fotos, Bilder aus der Galerie, Videos und die eigene Location mit anderen Teilen. Selbstredend unterstützt der Messenger Gruppen-, wie Einzelchats und das Senden von bunten Emoticons ist auch möglich. Derzeit existieren Apps für Android und iOS, die jeweils mit etwa 1,60 Euro zu Buche schlagen. Weitere Details über Threema und seine Funktionsweise findet ihr in unserem Test der Anwendung.
Threema
Threema
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Entwickler:
Preis: 1,60 €

Telegram

telegram-whatsapp-konkurrent-messenger
Telegram haben wir erst heute umfangreich vorgestellt. Die Anwendung versteht sich auch als „unknackbar“ – man hat eigens für Telegram ein Sicherheitsprotokoll namens MTProto entwickelt. Im Unterschied zu Threema werden Konversationen auf Cloud-Servern gespeichert, die überall auf der Welt verteilt stehen. Durch diese Herangehensweise können Nachrichten über mehrere verbundene Geräte synchronisiert werden. Möchte man mehr Sicherheit, kann man auch einen Security Chat starten, der wie bei Threema von Ende zu Ende verschlüsselt ist und lokal auf den Geräten gespeichert wird. Offizielle Apps gibt es für Android und iOS, da Teile des Codes Open Source sind, existieren auch Anwendungen für weitere Plattformen wie OS X, Windows, Linux und Windows Phone.
Telegram
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BBM

BBM-2.0
Seit der ersten Version, die im Herbst letzten Jahres auf den Markt gekommen ist, hat sich BBM zum Positiven entwickelt. Der Messenger, der ursprünglich exklusiv auf BlackBerry-Geräten angeboten wurde, ist mittlerweile nämlich auch auf Android und iOS nutzbar. Seit dem großen Update auf Version 2.0 beherrscht die App allerhand nette Tricks, die Kollege Tuan für euch zusammengefasst hat.
Hier in aller Kürze: Neben dem Versenden von Textnachrichten an Einzelpersonen unterstützt BBM 2.0 auch Gruppenchats von bis zu 30 Personen. Fotos, Videos und Sprachnachrichten lassen sich ebenso verschicken. Besonderheiten sind das Tätigen von kostenlosen Sprachanrufen an BBM-Kontakte, das Senden und Empfangen von Daten aus der Dropbox und das Teilen des eigenen Standorts in Echtzeit à la Glympse für einen Zeitrahmen von 30 Minuten.
BBM
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Skype

skype-android-v2-5
Auch wenn es viele Alternativen auf dem Markt gibt, so ganz kommt man nicht von Skype weg. Wir haben Microsofts Messenger im täglichen redaktionellen Einsatz, auch privat wird er nicht selten genutzt. Der Klassiker unter den Chat-Diensten wird sowohl für Windows und OS X als auch für iOS, Windows Phone und Android angeboten. Sein Funktionsumfang reicht von Einzel- und Gruppenchats über das Versenden von Daten jeglicher Art bis zu Videokonferenzen.  Zudem kann man gegen Gebühr weltweit in Fest- und Mobilfunknetze telefonieren.
Skype
Skype
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Hangouts

google-hangouts
Angesichts dessen, dass wir uns hier auf einer Android-Seite befinden, müssen wir über Hangouts an dieser Stelle eigentlich nicht viele Worte verlieren – alle haben es als Standard-App installiert, und es funktioniert grandios. Hangouts gibt es sogar für iOS und kann auf Desktops genutzt werden. Neben dem Versand und Empfang von Nachrichten lassen sich Bilder, der Standort und Emoticons teilen – Videos und weitere Dateien müssen allerdings hochgeladen und als Link verschickt werden. Auch ist der Videochat nicht zu verachten, den sogar ganze Gruppen starten können. Die Synchronisation der Chats über verschiedene Plattformen hinweg ist ebenso nicht zu verachten.
Hangouts (ersetzt Talk)
Hangouts (ersetzt Talk)
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Bonus: Whistle.im

whistle-im
Whistle.im ist das Projekt zweier Studenten aus Köln und Bonn, die sich vorgenommen haben, einen Messenger mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung à la Threema zu entwickeln, welcher wie Telegram quelloffen ist. Derzeit existieren Anwendungen für Android sowie Webbrowser, Anwendungen für iOS und Windows Phone sind in Planung. Die kostenlose App benötigt kaum Berechtigungen auf dem Smartphone und zur Anmeldung sind keine persönlichen Informationen vonnöten. Die Verbindung zwischen Server und Sender und Empfänger läuft SSL-gesichert ab, zusätzlich werden Nachrichten über ein System aus Private- und Public-Keys 2048 Bit-chiffriert und dechiffriert – die besagte End-to-End-Verschlüsselung. Der Funktionsumfang der Anwendung ist noch recht beschränkt – außer dem Senden von Nachrichten wird derzeit nichts unterstützt. Bezüglich der Webplattform des Messenger ist man sich hinsichtlich der Sicherheit uneins, nichtsdestotrotz erscheint Whistle.im insbesondere für jene, die kein Interesse darin hegen, ihre persönlichen Daten bei der Anmeldung zu hinterlassen, eine interessante Lösung. Mehr Informationen über Whistle.im findet ihr hier. Eine weitere vielversprechende Anwendung dürfte übrigens Hem.lis werden, die von Pirate Bay-Gründer Peter Sunde entwickelt wird.
whistle.im
whistle.im
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Trotz einer recht  großen Auswahl an Messenger-Diensten und Alternativen zu WhatsApp fällt ein Wechsel nicht leicht. Denn auch wenn einem ein Client sehr zusagt, so muss es noch lange nicht heißen, dass man diesen letztlich auch im Alltag nutzen kann. Denn ohne Kontakte, die den gleichen Messenger nutzen, keine Kommunikation. Hier liegt der Hase im Pfeffer. Viele Nutzer werden weiterhin bei WhatsApp bleiben und das hat einen einfachen Grund: die Trägheit der Masse. Nichtsdestotrotz werde ich versuchen, Threema und Telegram  intensiver zu nutzen und weiterhin auf Hangouts zu setzen. Wie bisher auch werde ich gelegentlich WhatsApp einsetzen aber versuchen, meine Kontakte aber dazu bringen, auf eine der Alternativen auszuweichen. 

Montag, 27. Januar 2014

So könnt Ihr gelöschte Benachrichtigungen wiederfinden

Benachrichtigungen sind praktisch und bieten wichtige Informationen zu E-Mails, Wetter oder Updates auf einen Blick. Schnell passiert es aber, dass die Leiste voll ist und man per Button alles löscht, bevor man alle Hinweise wirklich aufgenommen hat. Wir zeigen, wo die gelöschten Benachrichtigungen landen und wie man sie wiederfindet, wenn eine Nachricht zu voreilig gelöscht wurde.
smartphone nachrichten teaser
Wir zeigen, wo eigentlich gelöschte Benachrichtigungen landen und wie man sie wiederfinden kann. / © Shutterstock (MOBILE PHONE AND CHAT- 3D)
Die schlechte Nachricht zuerst: Die hier vorgestellte Methode zum Einsehen des Verlaufes funktioniert erst ab Anroid 4.3 Jelly Bean. Dafür handelt es sich um eine Funktion von Android selbst, es muss also nichts installiert werden.

Mit folgenden Schritten können gelöschte Benachrichtigungen wiedergefunden werden:

  • Zuerst wird die Widget-Übersicht aufgerufen. Bei KitKat kann dazu lange auf einen Homescreen gedrückt werden, unter früheren Android-Versionen finden sich die Widgets im App-Ordner.
  • Das gesuchte Widget nennt sich Einstellungsverknüpfung und trägt wie das Icon derSystemeinstellungen ein Zahnradsymbol.
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    Das Widget Einstellungsverknüpfung wird auf dem Homescreen abgelegt. / © AndroidPIT
  • Durch Halten und Ziehen kann das Widget auf einem Homescreen abgelegt werden. Danach öffnet sich automatisch der Konfigurationsbildschirm der Einstellungsverknüpfung.
  • Dort wird der Punkt Benachrichtigungen ausgewählt.
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In den Einstellungen werden die Benachrichtigungen angewählt, danach bietet die Verknüpfung eine Übersicht. / © AndroidPIT
Über die eben angelegte Verknüpfung können jetzt alle Benachrichtigungen seit dem Einschalten des Gerätes eingesehen werden, komplett mit Zeitstempel des Erscheinens. Die ausgegrauten Nachrichten wurden bereits weggewischt. Das Anwählen einer Benachrichtigung in der Übersicht ruft die App-Info der entsprechenden Anwendung auf.
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Praktisch, wenn man aus Versehen alle Nachrichten aus der Leiste gelöscht hat, außerdem kann zu jeder Nachricht die dazugehörige App gezeigt werden. / © AndroidPIT
via androidpit.de

Sonntag, 1. Dezember 2013

Sicherheitslücke: Nexus-Smartphones lassen sich per SMS neu starten

Flash SMS waren in der Anfangszeit des GSM-Standards populär: sie erscheinen nach dem Erhalt sofort am Bildschirm und sind somit für Warnungen und Informationen über den Netzwerkzustand nützlich.
Aufgrund der immer geringer werdenden Nutzung testen die Hersteller ihre Implementierungen nur sehr marginal. Der Sicherheitsexperte Bogdan Alecu fand nun eine Schwäche in der Software von Google, die das Neustarten des Telefons erlaubt:
Das Google Nexus 4 lässt sich per Flash SMS "außer Gefecht setzen"
Das Google Nexus 4 lässt sich per Flash SMS “außer Gefecht setzen”
Der Angriff beginnt durch den Versand einer größeren Menge – in Presseberichten ist meist von rund 30 Stück die Rede – von Flash SMS. Im Normalfall bootet das Telefon daraufhin neu und verlangt die PIN: die Verbindung zum Netzwerk wird allerdings erst nach einem weiteren Reboot wiederhergestellt. Das ist insofern bösartig, als das Telefon nach dem Eingeben der PIN “lebendig erscheint”, aber nicht mehr ansprechbar ist.
In seltenen Fällen verliert das Telefon die Verbindung zu den Datendiensten: Anrufe kommen in diesem Fall zwar noch an; GottaTxt, WhatsApp und Skype sind dann allerdings “off”. In diesem Fall lässt sich die Funktion durch einen einfachen Reboot wiederherstellen.
Amüsanterweise scheint das Problem auf die Telefone von Google beschränkt zu sein. Alecu behauptet, eine Gruppe von Telefonen von anderen Herstellern untersucht zu haben: der Fehler trat bei ihnen – unabhängig von der installierten Android-Version – nicht auf. Aus diesem Blickwinkel betrachtet ist es nicht unwahrscheinlich, dass der Fehler im Homescreen von Google steckt: wenn dies der Fall wäre, so wären die im Play Store erhältlichen “developer editions” von HTC one und Galaxy S4 ebenfalls verwundbar.
Alecu hat Google im letzten Jahr mehrfach kontaktiert, um den Fehler zu melden (responsible disclosure). Da Google ihn keiner wirklichen Antwort würdig erachtete, geht der Exploit nun an die Öffentlichkeit. Diese sehr verantwortungsvolle Vorgehensweise ist im Einklang mit den diversen Richtlinien der Computersicherheitsszene; das Nicht-Reagieren auf Seiten von Google sollte dem Unternehmen zu denken geben. Immerhin wurde nach dem Bekanntwerden des Exploits ein Patch zugesagt.
Die praktische Gefährlichkeit dieses Angriffs wird formell als gering eingestuft – er nimmt den User zwar offline, erlaubt nach derzeitigem Wissensstand aber keinen Zugriff auf die am Telefon befindlichen Daten. Sicherheitsexperten klassifizieren die Attacke deshalb als unkritisches “denial of service”: wenn dein Kollege im Schlechtverdienerviertel Streitigkeiten austrägt und keine Verstärkung herbeirufen kann, sieht die Lage naturgemäß anders aus.
Falls du ein Nexus-Handy hast und bei deinen Mitmenschen unbeliebt bist, so solltest du die von SilentServices angebotene Class0Firewall installieren. Dieses bei Google Play kostenlos herunterladbare Programm verspricht, eingehende Angriffs-SMS zu blockieren und ihre Absender zu “benennen”.

Montag, 11. November 2013

Google Hangouts-Problem: Messenger versendet Gruppen-MMS statt -SMS

Wir sind nicht ganz sicher, ob es ein Bug, eine technische Limitierung oder gar eine von Google gewollte Maßnahme ist, aber die neue Hangouts-App, die fortan den SMS-Versand auf Android-Geräten übernimmt, hat ein relativ dramatisches Problem, das einige Nutzer unter Umstände durchaus ein paar Euro kosten könnte, ohne dass sie das zunächst mitbekommen — statt SMS werden bei Nachrichten an mehrere Kontakte von der Anwendung automatisch MMS versendet.
An sich finde ich die Integration des SMS-Versandes in die Hangouts-App ja eine feine Sache, manche Nutzer sehen das aber anders und hätten gerne auch unterAndroid 4.4 die hergebrachte SMS-Anwendung wieder zurück. Das lässt sich bekanntlich einrichten — und ob eines kleine Fehlers mit etwaigen größeren Auswirkungen für manchen Nutzer könnte es sogar ratsam sein, bis auf Weiteres beim SMS-Versand zu solchen Alternativen zu greifen.
So wird in den Google-Produktforen davon berichtet, dass Hangouts eine SMS mit mehreren Empfängern fälschlicherweise ins MMS-Format umwandelt — und das ist eben nicht nur einfach ein anderer Standard, sondern dürfte die meisten Nutzer bares Geld kosten: So hat der mobile Mensch heutzutage in der Regel zwar eine SMS-Flat oder wenigsten größere Inklusiv-Kontigente für den Versand von Nachrichten über den etwas anachronistischen Short Message Service; MMS sind davon aber meist ausgenommen und kosten extra. So schlägt in meinem nicht ganz günstigen Vodafone Red-Tarif mit SMS-Flat der Versand einer einzigen MMS etwa mit satten 39 Cent zu Buche.
Zu erkennen ist die Umwandlung durch Hangouts lediglich daran, dass unten im Textfeld und rechts beim Absenden-Pfeil in grauen Lettern „MMS“ steht — nicht sehr auffällig und so dürfte es von vielen Nutzern schlicht übersehen werden, dass sie gerade teuer MMS gleich an mehrere Empfänger verschicken.
Hangouts-MMS-screens
In den Einstellungen von Hangouts findet sich derweil zum aktuellen Zeitpunkt keinerlei Option, diesen Umstand abzuschalten. Google selbst hat sich bislang noch nicht dazu geäußert, ob es sich dabei um einen Fehler handelt, der bald behoben wird, oder das Ganze gar Absicht ist.
Wer häufig SMS an mehrere Empfänger versendet, dem raten wir also zu einer alternativen SMS-App – wir haben in der vergangenen Woche bereits zwei Hangouts-Alternativen für den SMS-Versand vorgestellt. Alle anderen, die die SMS-Integration wie ich eigentlich ganz praktisch finden, warten ab, was Mountain View zu dem Phänomen sagt und passen in nächster Zeit einfach auf, was sie da versenden.