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Freitag, 19. September 2014

YouTube für Android: Update lässt ungeliebtes Widget verschwinden [APK-Download]

Hand aufs Herz: Wer von unseren Lesern benutzt das Widget derYouTube-App? Laut Google sind das weniger als 0,5 Prozent aller Benutzer weltweit. Infolgedessen wurde das Widget mit dem neuesten Update entfernt und soll Ressourcen freigeben für andere Features. Abgesehen davon hat sich auch unter der Haube nur Geringfügiges getan. Wir bieten die APK wie immer zum Downloadan.
YouTube hat auf Android bereits seit gefühlten Äonen ein Widget für den Homescreen – seitdem hat sich weder optisch noch funktional groß etwas daran geändert. Noch immer sucht ein Algorithmus Videos heraus, die den Benutzer interessieren könnten, und gibt sie in einem durchscrollbaren Stapel wieder. Wie das Team auf der Support-Seite bekannt gibt, wird das Widget in der neuesten App-Version 5.10.1.5 nicht mehr nur nicht mehr weiter gepflegt, sondern komplett entfernt, stattdessen konzentriert man sich weiter auf die Video-Empfehlungen innerhalb der App.
Davon abgesehen hat sich für den Benutzer nichts geändert. Allerdings haben die Kollegen von Android Police die APK aufgedröselt und einige neue Hinweise auf künftige Features gefunden. So wurden einige Strings entdeckt, die auf die kommende Offline-Funktion für den indischen Markt hindeuten. Im Rahmen der Vorstellung von Android One vor wenigen Tagen wurde dieses Feature exklusiv für Indien angekündigt. Es ist ungewiss, ob ein solches Feature auch hierzulande freigeschaltet wird, jedoch dürfte es Bestandteil des kolportierten Dienstes YouTube Music Key werden.
Das bereits in einem früheren APK-Teardown aufgetauchte Warp-Featurescheint nun Transfer zu heißen, das deuten weitere Strings an. Hierbei wird den Gerüchten nach ein Video von einem Smartphone via Bluetooth und WiFi Direct auf ein anderes Gerät ohne Internetverbindung übertragen.

YouTube für Android als APK-Download

Zwar scheint sich für den Benutzer wenig geändert zu haben, doch womöglich wurden unter der Haube einige dezente Verbesserungen vorgenommen – die wir euch nicht vorenthalten wollen. Da die Verteilung von Version 5.10.1.5 über den Play Store nur stufenweise erfolgt, bieten wir die APK alternativ für die manuelle Installation zum Download an. Wie gewohnt muss zunächst in den Sicherheitseinstellungen des Android-Geräts die Installation von Apps aus „unbekannten“ bzw. „unsicheren Quellen“ erlaubt werden. Weitere Updates trudeln aber trotzdem über den Play Store ein, da die App digital signiert ist.

Donnerstag, 7. August 2014

Google Play Music: Update mit neuen Widgets und besserer Download-Verwaltung [APK-Download]

Die Android-App von Google Play Music hat gestern ein Update auf Version 5.6 erhalten, das einige neue Features mit sich bringt. Unter anderem wurde eine Anzeige über die Menge heruntergeladener Musik integriert und das Wiedergabe-Widget optisch sowie funktional aufgebohrt. Ein neues „Auf gut Glück“-Widget startet zufällige Musik direkt von Homescreen und die Suche zeigt nunöffentliche Playlists anderer Nutzer. Wir bieten das Update zum Download an.
Gestern war wieder Update-Mittwoch im Hause Google, und so haben einige der offiziellen Google-Apps über Nacht neue Funktionen erhalten. Den Anfang macht Play Music mit Neuerungen optischer und funktionaler Natur. So wurde der Menüeintrag „Download-Warteliste“ in „Downloads verwalten“ umbenannt und zeigt jetzt nicht mehr nur Songs und Alben, deren Download zur Offline-Wiedergabe noch ansteht, sondern auch bereits heruntergeladene Titel. Außerdem zeigt ein Balken am oberen Ende der Liste an, wie viel Speicher schon von heruntergeladener Musik belegt wird – sehr praktisch.
google-play-music-widget-1 google-play-music-widget-5
google-play-music-widget-2 google-play-music-widget-3 google-play-music-widget-4
Optisch weit auffälliger ist das Widget zur Musikwiedergabe, das statt in tristem Schwarz nun in Weiß daherkommt. Außerdem lässt es sich fast beliebig vergrößern, wobei sich der angezeigte Inhalt und die Funktionalität jeweils ändert: Bei 1×3 Feldern im Raster sind neben dem Album-Cover nur die Tasten „Letzter Song“, „Play“ und „Nächster Song“ verfügbar, auf 1×4 Feldern kommen zusätzlich „Daumen hoch“ und „Daumen runter“ hinzu. Verändert man das Widget in der Höhe, vergrößert sich dagegen die Anzeige des Album-Covers. Ein kleines 1×1-Widget startet zudem die zufällige Wiedergabe von Titeln basiert auf dem Hörverhalten des Nutzers.
play-music-random-widget
Nicht zuletzt werden bei der Suche nun öffentlich verfügbare Playlists angezeigt. Zur Erinnerung: Beim Bearbeiten einer Playlist kann diese per Schalter als öffentlich markiert werden.
google-play-music-public-playlist-1 google-play-music-public-playlist-2
Wie gewohnt wird das Update in Wellen verteilt und wie gewohnt bieten wir es deshalb als Download zur manuellen Installation an. In den Einstellungen muss dazu unter Sicherheit die Installation aus fremden Quellen aktiviert werden. Zukünftige Updates erfolgen dennoch uneingeschränkt über den Play Store.

Dienstag, 22. April 2014

Hangouts 2.1: Update der Android-App verschmilzt SMS- und Chat-Threads, bringt Widget & mehr [APK-Download]

Google hat zum Ostermontag ein großes Update der hauseigenen Messenger-App Hangouts für Android ausgeliefert. Version 2.1 führt unter anderem nun endlich SMS und Hangout-Chat-Threads zusammen, sodass Konversationen mit Kontakten in einem Thread angezeigt werden. Doch das Update bringt noch allerhand mehr, unter anderem ein Widget für den Homescreen. Da Google die App wie üblich stufenweise ausrollt, bieten wir die APK zum Downloadan.
Auf Geräten mit Android 4.4 und höher kann Hangouts als Standard-App für SMS und MMS fungieren – so weit, so bekannt. Bislang fanden Unterhaltungen mit den Kontakten jedoch in nach Medium getrennten Threads statt, was sich relativ unintuitiv gestaltete. Mit der Verschmelzung der beiden bisher getrennt gehaltenen Kommunikationsmittel in einen Thread wird Hangouts in der aktuellen Version deutlich praktischer und bringt ein seit langer Zeit gewünschtes Feature in die Anwendung. Wer nun denkt, dass man nun nicht mehr zwischen SMS und Hangouts-Chat unterscheiden kann, der irrt, denn in der Konversation wird hinter jeder einzelnen Nachricht angezeigt, ob sie per SMS oder Hangouts gesendet und empfangen wurde.
google-hangouts-2-1-sms-chat-1
Ferner hat der Nutzer die Option zu wählen, ob er/sie die Message per SMS oder Hangouts verschicken möchte. SMS werden allerdings nicht zwischen verschiedenen Geräten synchronisiert, diese verbleiben auf dem Smartphone von dem sie gesendet beziehungsweise auf dem sie empfangen werden. Wer die neue Funktion ausprobieren möchte, hat bei Nichtgefallen stets die Möglichkeit, zur bisher verwendeten SMS-App zurück zu wechseln.
Abgesehen von dieser willkommenen Neuerung wurde die Kontaktliste übersichtlicher gestaltet. So gibt es nun zwei Hauptsektionen: Eine Übersicht zeigt Hangouts-Kontakte respektive die zuletzt kontaktierten, eine weitere, darunter liegende, liefert einen Überblick der Telefonkontakte.
hangouts-widget
Überdies hat Google der App ein offizielles Widget verabreicht, sodass man vom Homescreen aus rasch in die zuletzt getätigten Konversationen eintauchen und auf sie reagieren kann. Darüber hinaus wurde der Benachrichtigungs-Ton leicht abgewandelt. Dieser klingt zwar nahezu gleich, aber weniger schrill. Ferner verspricht Google, dass Videoanrufe eine bessere Qualität aufweisen sowie die Zuverlässigkeit von SMS und MMS optimiert wurde.
Hangouts erhält mit diesem frischen Update eine sehr sinnvolle Erweiterung, die seit der Integration der SMS-Funktion in Version 2.0 von vielen gewünscht wurde. Wer aber dennoch lieber SMS und Hangouts getrennt halten möchte, der kann dies natürlich auch weiterhin. Mit Hello SMS und evolveSMS existieren beispielsweise zwei sehr gut funktionierende und optisch ansprechende SMS-Apps; wer auf Ende-zu-Ende-Verschlüsselung Wert legt, sollte einen Blick aufTextSecure werfen.

Download der Hangouts 2.1-App als APK

Laut Google soll die neue Version der Hangouts-App innerhalb der nächsten Tage per Play Store-Update auf allen Androiden landen. Wer sich nicht so lange gedulden möchte, kann sich bei uns auch sofort die APK-Datei zur manuellen Installation herunterladen. Vor der Installation muss auf dem Gerät in den Sicherheitseinstellungen die Option zum Installieren aus „unbekannten Quellen“ aktiviert sein. Da die Datei von Google signiert ist, gibt’s zukünftig natürlich trotzdem Updates über den Play Store.

Donnerstag, 27. März 2014

Google Play Music: Neuer Miniplayer, Musik-Upload per Drag & Drop im Desktop-Chrome

Es gibt gute Nachrichten für Liebhaber von Google Play Music: Das lästige Herunterladen und Installieren eines Clients zur Synchronisierung lokaler Musik mit dem Cloud-Dienst gehört nun der Vergangenheit an. Stattdessen bietet man den Nutzern nun nach der Anmeldung mit dem Google-Konto die Option, den Upload per Drag and Drop im Desktop-Chrome durchzuführen. Auch der Download von Alben und Playlists ist nun problemlos möglich, zudem gibt es einen praktischen Miniplayer zur schnellen Musiksteuerung beim Surfen.
Dass man für den Upload von Musik zu Google Play Music nun nicht mehr gezwungen ist, den so genannten Play Music Manager auf seinem Rechner zu installieren, ist ein echter Fortschritt und dürfte viele neue Nutzer dazu bewegen, Google Play Music als Cloud-Dienst eine Chance zu geben.
Etwa dann, wenn dem Nutzer der aktuell benutzte PC nicht gehörte oder es sich um einen Zweitrechner handelte, stellte die Installation eines Clients für die Synchronisierung lokaler Medienbibliothek mit dem Cloud-Dienst ein Hindernis dar. Nun wird das stark vereinfacht, etwa wenn man am Rechner eines Bekannten oder vielleicht sogar an einem öffentlichen Rechner sitzt und man selektiv neue Musik – aus welcher Quelle auch immer – hochladen will.
Play-Music-Upload-Google
Zugegeben, bei Googles Lösung wurde gewissermaßen ein wenig geschummelt, denn so ganz ohne Herunterladen zusätzlicher Software kommt man dann doch nicht aus. Es handelt sich hierbei um eine Chrome-Erweiterung, die 11 MB groß ist und logischerweise nur mit Google Chrome verwendet werden kann. Entwickelt wurde die Applikation mit der Native Client Sandbox für Chrome-Applikationen und ist somit insbesondere für Besitzer eines Chromebooks hochinteressant. Um die neue Funktion in Chrome zu aktivieren, muss man in den Labs-Bereich von Play Music navigieren und die verfügbare Option „Google Play Music für Chrome“ aktivieren – die Browser-App wird dann im Hintergrund installiert.
Google-Chrome-Play-Music-Installation
Auch am herkömmlichen PC oder Mac ist die Einrichtung von Play Music nun innerhalb weniger Sekunden abgeschlossen, Google Chrome haben die meisten vermutlich ohnehin auf dem Rechner installiert. Der Upload von Musik kann entweder automatisiert erfolgen, indem man wie im Play Music Manager bestimmte Ordner auf dem Rechner zur Synchronisierung festlegt, oder aber die Dateien manuell per Drag & Drop auf den Play Music-Browsertab ablegt, wenn man nur bestimmte Lieder mit der Cloud synchronisieren möchte.
Übrigens: Auch wenn Play Music nach Installation der App einen Ordner zur automatischen Synchronisierung festlegen will, kann man auch ohne diese Funktion Musik hochladen – hierfür einfach beim entsprechenden Dialog auf „Später“ klicken. Beim UI muss Google allerdings noch nachbessern: Es scheint zunächst so, als ob die Tracks nicht hochgeladen werden, sie finden sich aber anschließend trotzdem im Account wieder.
Google-Play-Music-Download
Der Download von Tracks aus Google Play Music heraus war zwar schon vorher möglich, wird nun aber mit der installierten App etwas verbessert. So kann man nun einen Standardordner zum Download festlegen, der Download-Fortschritt wird nun direkt in Play Music angezeigt; ganze Alben oder Playlists kommen nun auch in Form mehrerer Einzelfiles an, nicht mehr als gezippte Ordner. Auch das frühere Limit von maximal zwei möglichen Downloads pro Track scheint nun aufgehoben zu sein.
Google-Play-Music-miniplayer
Der Miniplayer hingegen, der in der Theorie zur Steuerung der Musik über verschiedene Tabs hinweg gedacht ist, sollte noch einmal überarbeitet werden. Es fehlt nämlich anscheinend die Funktion, den Player permanent im Vordergrund anzeigen zu lassen, sodass man jedes Mal auf das Icon in der Taskleiste klicken muss, um wieder zu diesem zurückzukehren. Genauso gut könnte man einfach den entsprechenden Tab öffnen könnte, da dieser ohnehin zur Musikwiedergabe geöffnet bleiben muss – daher ist der Nutzen des Miniplayers aktuell noch etwas eingeschränkt, zumindest, sofern man nicht gerade einen Tab mit hochwichtigen Informationen geöffnet hat, die man nicht aus dem Blick verlieren möchte.

Mittwoch, 6. November 2013

Android 4.4: Lockscreen-Widgets wieder aktivieren

Google hat mit Android 4.2 die Möglichkeit eingeführt, Widgets zum Sperrbildschirm hinzuzufügen. Dadurch seht Ihr zum Beispiel auf einen Blick bevorstehende Termine oder neue E-Mails, ohne Euer Smartphone erst zu entsperren. Da dies aber auch ein potenzielles Sicherheitsrisiko ist, hat Google die Lockscreen-Widgets mit Android 4.4 standardmäßig deaktiviert. Wir zeigen Euch, wie Ihr sie wieder einschalten könnt.
Nexus 5 teaser pic
© AndroidPIT

Um Lockscreen-Widgets wieder zu aktivieren, geht Ihr wie folgt vor:

  • Öffnet die Android-Einstellungen.
  • Wechselt zum Abschnitt “Sicherheit”.
  • Aktiviert unter “Bildschirmsicherheit” den Haken bei “Widgets aktivieren”.
android kitkat widgets aktivieren
"Widgets aktivieren": Haltet nach dieser Option Ausschau und setzt dort den Haken. / © AndroidPIT
Fertig, Ihr könnt nun wieder Widgets zu Eurem Sperrbildschirm hinzufügen. Google scheint diese Funktion aus Gründen der Privatsphäre deaktiviert zu haben. Die Aktivierung geht aber zum Glück schnell.
Um jetzt wieder Lockscreen-Widgets hinzufügen zu können, müsst Ihr im Sperrbildschirm vom äußeren linken Rand nach rechts wischen, bis ein Plus-Symbol erscheint. Tippt darauf, um ein neues Widget hinzuzufügen.
android kitkat lockscreen widget
Lockscreen-Widgets hinzufügen unter Android 4.4. / © AndroidPIT
Das war es auch schon, jetzt könnt Ihr wieder Eure Favoriten aus den zahlreichen Widgets für den Sperrbildschirm auswählen.