Posts mit dem Label benutzen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label benutzen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 21. September 2014

Chrome: Hack bringt Android-Apps auf Windows, OS X und Linux

Google hatte vor wenigen Tagen die ersten Android-Appsveröffentlicht, die auch mit Chrome OS-Geräten kompatibel und via Chrome App-Store installierbar sind. Das begrenzte Angebot und die nicht vorhandene Verfügbarkeit auf anderen Plattformen hat den Entwickler Vlad „Vladikoff“ Filippov dazu veranlasst, diese Einschränkungen aufzuweichen. Zu Anfang hatte er einen Weg gefunden, auch andere Android-Anwendungen für Chrome OS kompatibel zu machen. Jetzt hat er einen weiteren großen Durchbruch geschafft und Android-Apps auf allen großen Desktop-Plattformen wie Windows, OS X und Linux zum Laufen gebracht
Im Zuge der Entwicklerkonferenz Google I/O wurde angekündigt, dass man daran arbeitet, Android-Apps auch auf Chrome OS-Geräten nativ lauffähig zu machen. Die ersten Früchte der Arbeit sind seit wenigen Tagen verfügbar – bisher aber offiziell nur vier an der Zahl. Mittlerweile sind – zumindest inoffiziell – dank diverser eifriger Entwickler einige weitere hinzugekommen, die auf Chromebooks nutzbar sind.
Hierzulande dürfte es noch wenige interessieren, dass Android-Anwendungen sich jetzt mit Chromebooks verstehen, da diese sich noch nicht sonderlich großer Beliebtheit erfreuen – ganz anders in den USA, wo die Geräte sich blendend verkaufen. Entwickler Filippov muss sich das auch gedacht haben und hat kurzerhand einen Hack entwickelt, mit dem sich angepasste Android-Appsauch auf Windows, OS und Linux nutzen lassen. Der Entwickler hat die von Google veröffentlichte für Chrome OS entwickelte Laufzeitumgebung App Runtime für Chrome, kurz ARC, zu diesem Zweck modifiziert.
android-apps-os-x-windows-linux-1
Die Laufzeitumgebung ARC, die auf dem Projekt Native Client fußt, ermöglicht es, nativen Code sicher im Web-Browser auszuführen. Das Native Client-Projekt ist im Grunde für eine plattformübergreifende Nutzung ausgelegt, ARC hingegen ist derzeit offiziell nur für Chrome OS konzipiert, sodass die Laufzeitumgebung nicht einfach so auf anderen Plattformen installieren lassen kann. Es sei darauf hingewiesen, dass reguläre APKs (noch) nicht mit ARC funktionieren, die Apps müssen vorher entsprechend angepasst werden. Aber auch daran hat Filippov gedacht und ein Tool namens “Chromeos-Apk“ entwickelt.
android-apps-os-x-windows-linux-20148
Filippovs angepasste Laufzeitumgebung, ARChon genannt, ist unkompliziert installierbar. Man muss die entpackte Anwendung einfach per Drag-und-Drop in die Erweiterungs-Verwaltung schieben; genauso verfährt man anschließend auch mit den angepassten Apps. „Entpackte Anwendung“ bedeutet in diesem Falle, dass man die heruntergeladenen ZIP-Dateien entpackt und den extrahierten Ordner in Chrome schiebt. Voraussetzung für die Installation ist zudem, dass man Chrome-Version 37 und neuer installiert haben muss, unter OS X ist zudem die 64-Bit-Version vonnöten – daher muss Chrome Canarygenutzt werden.
android-apps-os-x-windows-linux-erweiterungen
Die Installation der bisher offiziell unterstützten Apps, die im Chrome Web-Store gelistet sind, wird als inkompatibel ausgewiesen. Entsprechend kann man sie regulär nur auf Chromebooks installieren. Funktionierende Anwendungen findet man Sub-reddit /r/chromeapks oder im oben verlinkten Github von Vladikoff. Im ersten Test ließen sich sowohl der RSS-Reader Press und das Casual Game 2048 problemlos installieren – gestartet werden die Anwendungen übrigens über den „Start“-Knopf in der Erweiterungs-Verwaltung. Laut Ron Amadeo von Ars Technica soll der offizielle Twitter-Client hingegen noch Probleme bereiten. Es sollte nicht vergessen werden zu erwähnen, dass selbst Googles ARC noch im Beta-Status ist und daher selbstredend Fehler, Abstütze und Inkompatibilitäten auftreten. Mit der Zeit dürften diese Kinderkrankheiten aber der Vergangenheit angehören.
android-apps-os-x-windows-linux-press
Der Entwickler gibt uns mit dieser Laufzeitumgebung einen Einblick in das was, mit Sicherheit auch offiziell kommen wird: Android-Apps auf allen Plattformen. Dank ARC wird es künftig möglich sein, auf eine große Bibliothek von 1,3 Millionen Apps und Games auf Windows, OS X und Linux zugreifen können.

Samstag, 16. August 2014

Google Offline: Suchanfragen ohne Internetverbindung funktionieren so

"Google" und "offline" in einem Satz? Dass das funktioniert, hat die Hamburger Firmenzentrale nun bewiesen - wenn auch vielleicht nicht genau so, wie die Meisten von uns es sich wünschen würden.
google offline teaser2
Kein Internet? Unstillbaren Wissensdurst? Google kann helfen. / © ANDROIDPIT
Timm und Michael aus Otterndorf hatten eine brennende Frage: Was ist ein Deichhörnchen? Ja, Deichhörnchen. Nun muss man wissen, dass Otterndorf eine internet- und offenbar auch computerfreie Zone ist, zumindest war sie es an jenem 7. August 2014. Kurzerhand schrieben die beiden daher per Hand an die Zentrale von Google Deutschland und baten dort um Suchergebnisse und Bilder. 
Das Ganze hat doch einen Haken, höre ich nun. Richtig, doch an den wurde gedacht:
Damit Sie auch diese Anfrage wie immer kostenlos bearbeiten können, senden Sie uns bitte die Werbung einfach mit Ihrer Antwort.
Wer nun glaubt, dass Google keinen Humor hat beziehungsweise seine heilige Pflicht unter widrigen Bedingungen vernachlässigen würde, irrt. Als Antwort kam ein ebenfalls handgeschriebener Brief:
Lieber Tim, lieber Michael,
meintet ihr Eichhörnchen? Ergebnisse für Deichhörnchen:
Wikipedia: Seltener Verwandter des Eichhörnchens, mangels Bäumen auf Deichen inzwischen ausgestorben.    
Werbung: Für alle Suchanfragen Google nutzen - am besten online! www.google.de
Das Google Offline Team (beta)
Sogar gemalte Bilderergebnisse waren beigefügt. Ihr seht also, es ist ein böswilliger Mythos, dass Google nur online nutzbar sei und seine Nutzer zwingen wolle, mit dem Internet verbunden zu sein. Warten wir mal ab, wann die Beta-Phase von Google Offline beendet ist. Wir halten Euch auf jeden Fall auf dem Laufenden. Per Brieftaube, versteht sich.
Google offline2
Der Brief an Google... / © Twitter
Google offline1
... und die Antwort von Google. / © Twitter
P.S.: Okay, wir sehen es ein, Google ohne Internet ergibt wenig Sinn. Einzelne Aspekte von Google allerdings schon. Wollt Ihr beispielsweise Google Maps offline nutzen, gibt es tatsächlich eine Möglichkeit, die wir hier dargestellt haben.

Montag, 11. August 2014

Android für den PC: Android x86 auf Basis von 4.4.2 KitKat erschienen

Es gibt diverse Möglichkeiten, Android sowie Android-Apps auf normalen PCs zu nutzen, eine der umfassendsten ist die Betriebssystem-Variante Android x86. Mit dieser kann man ein vollständiges Android-OS auf seinem PC ausprobieren, installieren oder per Vitual Machine (VM) nutzen. Von Android x86 ist nun diefinale Version 4.4-r1 auf Basis von KitKat erschienen.
Wer schon einmal mit Linux auf dem PC experimentiert hat, wird Live-CDs kennen. Mit diesen kann man das gewünschte Betriebssystem direkt „von der Scheibe“ booten, das OS unverbindlich testen und damit herumexperimentieren. Danach kann man sich entscheiden, das System auf der Festplatte zu installieren – oder eben nicht.
Dasselbe geht auch mit Android x86, einer angepassten und quelloffenen Variante von Android für Geräte mit x86-Prozessoren, sprich: normale PCs. Die Projektverantwortlichen haben Ende der vergangenen Woche eine Live-CD der nunmehr finalen Version 4.4-r1 veröffentlicht, die auf Android 4.4.2 KitKatbasiert. Da die letzte stabile Version von Android x86 noch auf Android 4.0 Ice Cream Sandwich setzte, ist der neue Release ein Riesenschritt nach vorn. Gegenüber den vorangegangenen Android 4.4-basierten Release Candidates wurden Verbesserungen bei der unterstützten Hardware implementiert.
Ob und inwieweit Android als Deskop-Betriebssystem alltagstauglich ist, bleibt eine Frage, die von den Anforderungen des Nutzers abhängig ist. Ursprünglich war der Zweck des Projekts aber, alten Netbooks mit schwacher Hardware wieder Leben einzuhauchen — und das gelingt damit sicherlich. Davon ab dürften auch so manche Tüftler und neugierige Android-Einsteiger mit diesem Projekt ihre Freude haben.
Das ISO-File ist 343 MB schwer und kann mit nahezu jeder Brennsoftware auf CD und DVD geschrieben werden. Alternativ kann sie auch über VirtualBoxvirtualisiert werden. Den Download findet man hier:

Dienstag, 4. Februar 2014

BlueStacks einrichten: Android-Apps auf dem PC nutzen

Sicherlich habt ihr euch schon einmal gefragt, ob man nicht die coolen Android-Apps aus dem Play Store auch auf dem PC nutzen könnte. Nichts leichter als das, allerdings bedarf es dabei eines Hilfmittels: Dem BlueStacks App Player. Wir erklären euch, wie ihr den Android-Emulator auf euren PC herunterladen könnt und korrekt einrichtet.
BlueStacks einrichten: Android-Apps auf dem PC nutzen

BlueStacks auf dem PC installieren

 downloaden
Die Software BlueStacks ist kostenlos, befindet sich allerdings auch nach wie vor in der Beta-Testphase. Das tut der Funktionsweise allerdings kaum einen Abbruch, denn der Android-Emulator läuft bereits auf XP-Rechnern und lässt euch so Apps unter Windows abspielen.
Habt ihr euch das Tool heruntergeladen, installiert ihr BlueStacks wie jede andere Software per Doppelklick oder über den Ausführen-Befehl. Lest euch die Angaben im Installationsassistenten sorgfältig durch (das Programm ist leider nur auf Englisch verfügbar) und bestätigt die Einstellungen.
  1. Klickt dafür nach Zustimmen der Lizenzbedingungen auf “Continue”
  2. Im nächsten Fenster müssen auf jeden Fall die Häkchen für “App Store Access” und“App Notifications” aktiviert bleiben, damit ihr erstens Apps herunterladen könnt und solche nutzen könnt, die bestimmte Berechtigungen einfordern. Etwaige sonstige Optionen könnt ihr abwählen.
  3. Ein Klick auf “Install” startet die Installation des BlueStacks App Players auf euren PC
  4. Ist die Installation abgeschlossen (Dies kann einige Minuten in Anspruch nehmen), startet die Software automatisch
Beim ersten Start kann die Synchronisierung einige Zeit dauern. BlueStacks startet anschließend bei erneutem Start allerdings recht flott. Achtet beim Benutzen von BlueStacks stets darauf, dass eure Internetverbindung aktiv ist.
Die Navigation im BlueStacks App Player ist zwar ansatzweise an die von Android-Geräten ausgerichtet, allerdings habt ihr natürlich kein Smartphone- oder Tabletinterface im Sinne eines Desktops. Stattdessen gibt es eine Startseite mit den Navigationssymbolen “Meine Apps”“Top 25 Anwendungen” und “1-Click Sync”.
bluestacks einrichten_giga
Um Apps herunterladen zu können, müsst ihr euch mit einem aktiven Google-Konto anmelden und könnt dann entweder aus den vorgenerierten Top 25-Apps wählen oder über den blauen Button mit der Lupe in den verschiedenen Stores nach einer App eurer Wahl suchen. Dafür müsst ihr allerdings schon vorher wissen, was ihr haben wollt, denn eine übersichtliche Darstellung wie im Play Store beispielsweise werdet ihr hier vergebens suchen.
  1. Bevor ihr allerdings mit dem wilden Herunterladen von Apps loslegen könnt, müsst ihr zunächst das One time setup abschließen. Klickt dafür auf “Continue”
  2. Meldet euch nun mit eurem Google-Konto an oder erstellt ein neues (Ihr solltet dabei beachten, dass die Tastatur bei BlueStacks einer amerikanischen zugrunde liegt und einige Zeichen anders belegt sind)
  3. Schließt das Setup über den entsprechenden Button ab

Apps zwischen PC und Android-Gerät synchronisieren

Habt ihr ein Smartphone oder Tablet und wollt eure heruntergeladenen Apps zwischen BlueStacks und dem Gerät synchronisieren, müsst ihr die 1-Click Sync aktivieren.
  1. Klickt dafür im Setup auf “Proceed”
  2. Loggt euch in euer Google-Konto ein und wählt “Anmelden”
  3. Wählt gegebenenfalls das entsprechende Gerät aus und bestätigt die Gerätewahl mit“Done”
  4. Neben euren Apps erscheint nun das entsprechende Symbol, mit dem ihr die Synchronisierung zwischen BlueStacks und Handy oder Tablet starten könnt
via giga.de

Samstag, 20. Juli 2013

Google Play Karten aus Deutschland hier in Südtirol benutzen!

Wenn Ihr unseren Trick (VIDEO) angewendet habt, könnt ihr ja hier in Südtirol den Deutschen Play Store benutzen! Somit lassen sich auch die Deutschen Play Guthabenkarten auf dem Konto aufladen!

Beispiel:
Jemand besorgt sich eine 20€ Guthabenkarte aus Deutschland! Ladet das Guthaben auf seinen Google Account auf und hat somit 20€ Guthaben für Apps, Spiele, Filme, Musik und Bücher! Wenn aber zum Schluss ein paar Cent übrig bleiben, wie hier auf dem Screenshot 11 Cent, kann man nie wieder zu seinem originalen Italienischen Play Store wechseln!
Die Auslandsadresse die bei Google Wallet hinterlegt wurde lässt sich nicht ändern!

Google_Wallet

Bildschirmfoto_2013-07-16_um_08.41.06
Sie lässt sich nur löschen oder ändern, wenn sämtliches Guthaben aus einer alten Guthaben-Aktion verbraucht ist. Wer also wie ich damals in den USA Guthaben erworben hat, dort eine Adresse hinterlegt hat, der kann deutsche Guthabenkarten nicht nutzen, sofern altes Restguthaben besteht. Dies ist auch der Fall, wenn eine deutsche Kreditkarte mit deutscher Adresse hinterlegt ist. Die Adressänderung wird mit “Ihr Heimatland (USA) kann nicht geändert werden, weil Sie ein Google Play-Guthaben haben.” quittiert.
Auch ist es nicht möglich Guthaben zu kombinieren. Ich habe zum Beispiel 11 Cent Restguthaben auf Google Play, kann diese 11 Cent aber nicht verbrauchen, da der Kauf nicht mit dem Kauf über die Kreditkarte angerechnet wird. Ist bei mir persönlich nun nicht so wild, da ich eine Kreditkarte haben, aber ich kenne einige, die “damals” Codes in den USA gekauft haben und dafür ihre Adresse in Google Wallet geändert haben.
Eine Anfrage an Google ist gestellt, eine etwaige Antwort teile ich dann mit.