Wer sich ein wenig mit Android auskennt, weiß dass man auch verschiedene ROM's installieren kann!
Eine der bekanntesten Entwickler ROM ist Paranoid Android! Vor 3 Monaten brachten sie die Notification App HALO heraus! Nachrichten und Apps werden in einem Kreis angezeigt wie bei Facebook Messenger! Den Kreis kann man individuell anpassen! Brauch ich zB. viel den MP3 Player, kann ich ihn in HALO ablegen und habe in, wenn ich in brauche, sofort zur Stelle!
Jetzt gibt es im Play Store eine App, die genau diese HALO Feature kann! Der Name der App ist Portal und ist momentan noch im Beta Status!
Der Vorteil! Ich muss nicht mein Smartphone rooten und mit Paranoid Android (ROM) flashen! Somit kann ich dieses tolle Feature auch ohne Root und Flash benutzen!
Vergangene Woche berichteten wir über die App ActiveNotifications, die das Benachrichtigungssystem des Moto X auf jedem Androiden zur Verfügung stellt. Das größte Manko, die Beschränkung auf Android 4.3, wurde inzwischen aufgehoben — dank der Unterstützung ab Android 4.0 kommt nun ein weit größeres Publikum in den Genuss der nützlichen Erweiterung.
Das ActiveDisplay-Feature des Moto X erlaubt es, einige Pixel des verwendeten AMOLED-Bildschirms zu aktivieren, um darauf stromsparend und informativ zugleich Auskunft über eingegangene Benachrichtigungen zu geben. Der Entwickler Great Bytes Software zeigte sich von diesem Prinzip so begeistert, dass dieser das Feature als App umsetzte, um es allen Android-Nutzern zur Verfügung zu stellen. Da die Anwendung sich in Androids neue, aber noch nicht offiziell vorgestellte Benachrichtigungs-API einklinkt, kommen bislang allerdings nur Besitzer von Smartphones mit Android 4.3 in den Genuss der App – eine offensichtlich sehr begrenzte Zielgruppe.
Mit seinem letzten Update ist ActiveNotifications nun auf Geräten ab Android 4.0 nutzbar. Möglich ist dies, indem auf solchen Geräten nicht die Notification-API, sondern die Schnittstelle für Bedienhilfen (Accessability API) angezapft wird. Diese, ursprünglich für behindertengerechten Zugang zu Apps gedachte API, wird mangels Alternativen schon lange für Anwendungenzweckentfremdet, welche Zugriff auf Benachrichtigungen benötigen — etwa das LED-Tool Light Flow.
Aufgrund dieser „inoffiziellen“ Vorgehensweise gilt ActiveNotifications auf Android 4.0 bis 4.2 noch als höchst experimentell, scheint aber auf den ersten Blick seinen Zweck zu erfüllen. Das optimale Einsatzgebiet der App dürfte sich damit drastisch erhöhen, stehen doch nun eine Reihe von Smartphones mit passender Android-Version und AMOLED-Dsiplay zur Verfügung.
Habt ihr ActiveNotifications schon auf einem Gerät mit Android 4.0 bis 4.2 getestet? Wie sind eure Erfahrungen damit, welche Fehler konntet ihr beobachten?
Active Display ist eines der Features, mit welchen Motorolas Hoffnungsträger Moto X seinem Nutzer schnellen Zugriff auf wichtige Informationen bietet, ohne die Akkulaufzeit zu belasten: Bei Benachrichtigungen aktiviert sich der Bildschirm und zeigt auf schwarzem Hintergrund Informationen hierzu sowie eine direkte Verknüpfung zur jeweiligen App. Dieses Feature wurde nun für weitere Smartphones als App umgesetzt — vorausgesetzt, auf ihnen läuft Android 4.3.
Der Grundgedanke von Motorolas Active Display, wie es unter anderem auf dem Moto X zum Einsatz kommen, ist so einfach wie praktisch: Statt eingehende Nachrichten nur per Benachrichtigungs-LED anzuzeigen, aktiviert sich der Bildschirm und zeigt weiß auf schwarz eine Zusammenfassung der Nachricht sowie ein Icon, über welches die entsprechende App direkt geöffnet werden kann. Dank des AMOLED-Bildschirms im Smartphone wird hierbei nicht besonders viel Strom verbraucht, da unbenötigte Pixel schlicht abgeschaltet bleiben. Außerdem spart man sich so den Griff zum Smartphone, um die Quelle der Benachrichtigung ausfindig zu machen.
Ein findiger XDA-Entwickler hat dieses Feature nun als App für alle Smartphones mit Android 4.3 entwickelt. Die hohe Versionsvoraussetzung, welche die Zahl unterstützter Geräte momentan stark einschränkt, resultiert daraus, dass die Anwendung sich als eine der ersten Androids neue Notification-API zunutze macht. Diese erlaubt es Anwendungen, direkt auf Benachrichtigungen zuzugreifen, ohne den Umweg über ein Bedienungshilfe-Plugin zu gehen.
Im Test auf einem Nexus 4 funktionierten die ActiveNotifications recht gut. Während der angeleiteten Einrichtung muss lediglich Zugriff auf die oben genannte Funktion gewährt werden, woraufhin einzelne Apps ausgewählt werden können, welche fortan bei Neuigkeiten auf dem Lockscreen zu sehen sind. Dies klappte weitaus besser, als man es von bisherigen alternativen Lockscreens gewohnt ist: Niemals kam nach dem Entsperren der eigentliche Sperrbildschirm zum Vorschein, lediglich während der ersten Testläufe entsperrte sich das Gerät selbständig.
Während die Grundfunktionalität in der Gratis-App voll nutzbar ist, also das Anzeigen von Benachrichtigungen sowie das Deaktivieren von ActiveNotifications, wenn sich das Gerät in einer Tasche befindet oder auf dem Bildschirm liegt, können Komfort-Features für günstige 50 Cent zugekauft werden. Damit lässt sich die Zeit bestimmen, in denen die Notifications aktiv sind, um beispielsweise über Nacht Akku zu sparen, Benachrichtigungsdetails können ausgeblendet werden und der Bildschirm lässt sich automatisch sperren, wenn man nicht auf die Benachrichtigungen reagiert.
Seinen maximalen Nutzen entfaltet die Anwendung, wie oben angedeutet, nur bei Geräten mit AMOLED-Screen, da LC-basierte Displays auch Strom verbrauchen, wenn sie schwarze Pixel anzeigen. Die ohnehin momentan starke Beschränkung auf Smartphones und Tablets mit Android 4.3 wird somit weiter auf ein einziges optimal unterstütztes Gerät zwei unterstützte Geräte reduziert: das Galaxy Nexus und das Galaxy S4 Google Edition. Dank Custom ROMs und Hersteller-Updates ändert sich das aber vermutlich recht bald.
In den Promo-Videos zum Moto X wird gezeigt, wie man die Kamera mittels einer Schüttelgeste automatisch aktivieren kann. Und genau diese Funktion liefert auch Twisty Launcher. Es gibt drei verschiedene Gesten, mit denen Ihr Apps starten könnt. Die erste Geste ist kostenlos, die Freischaltung weiterer Gesten erfolgt gegen einmalige Bezahlung durch einen In-App-Kauf und schlägt mit 0,75 Euro zu Buche. Das Starten der Kamera-App ist in der kostenlosen Variante bereits voreingestellt. Um die Kamera zu aktivieren müsst Ihr Euer Smartphone erst hochkant halten, dann auf die linke Seite neigen und zum Schluss zwei Mal nach rechts schütteln. Das erfordert eine kurze Eingewöhnungszeit, klappt aber bereits nach einigen Malen erstaunlich gut und zuverlässig. Twisty Launcher ist ab Android 2.3 kompatibel.
Zusätzlich dazu könnt Ihr festlegen, ob die Gestensteuerung auch auf dem Sperrbildschirm funktionieren soll. Wer schnell ein Foto knipsen will, ohne erst das Smartphone entsperren zu müssen, sollte diese Option auf jeden Fall aktivieren.
Übrigens: Wer noch auf der Suche nach den offiziellen Hintergrundbildern des Moto X ist, sollte mal bei den XDA-Developers vorbeischauen.
Die Notification Bar von Android sammelt alle Meldungen über eingehende Nachrichten, Updates und sonstige Benachrichtigungen und gehört somit zur ersten Anlaufstelle auf dem Smartphone. Mit einer einfachen App lassen sich diese Benachrichtigungen nun auch direkt im Browser anzeigen, so dass der ständige Kontrollblick auf das Smartphone nicht mehr nötig ist.
Die App mit dem bezeichnenden Namen Desktop Notifications muss sowohl auf dem Android-Smartphone als auch im Chrome- oder Firefox-Browser installiert werden. Im Chrome-Browser nutzt die Extension das neue Notification-Feature und stellt die eingehenden Benachrichtigungen somit direkt im Notification-Center da. Auf dem Smartphone läuft die App als Hintergrund-Dienst und muss einmalig in den Accessibility-Einstellungen aktiviert werden.
Nach der Installation müssen die beiden Apps miteinander verbunden werden, was in sekundenschnelle über den Pair-Code erledigt wird. Auf dem Android-Smartphone wird der Code angezeigt, der im Browser einmalig eingegeben werden muss. Fertig – ganz ohne Registrierung. Um die Verbindung zu testen, können aus der Smartphone-App Test-Benachrichtigungen abgesendet werden.
Die Kommunikation zwischen den beiden Tools erfolgt über einen externen Server und benötigt auf beiden Endgeräten (Natürlich) eine Internetverbindung. Über eingehende SMS und App-Meldungen wird der Browser also nur dann benachrichtigt, wenn die Datenverbindung auf dem Smartphone aktiviert ist. Benachrichtigungen werden nicht gesammelt, dass heißt das diese bei späterer Herstellung einer Datenverbindung nicht nachgesendet werden.
Die Benachrichtigungen im Browser sind nicht interaktiv. Die Info über eine eingehende Mail öffnet also nicht etwa das Mail-Programm, sondern löst einfach gar keine Aktion aus. Eingehende SMS können aber direkt am Desktop gelesen werden, sofern diese denn vollständig in der Notification enthalten sind. In den meisten Fällen muss man dennoch zum Smartphone greifen, aber immerhin entfällt durch die App der ständige Kontrollblick.
Einige kleine Bugs gibt es unter anderem dann, wenn eine Benachrichtigung etwas interaktiv wird und z.B. einen Ladebalken anzeigt. Dabei wird jeder Fortschritt von der App als neue Benachrichtigung wahrgenommen und erneut an den Browser gesendet. So kann die Installation einer App schon mal gut und gerne 10-20 Benachrichtigungen innerhalb weniger Sekunden auslösen.
Desweiteren sollte man unbedingt beachten, dass alle Benachrichtigungen über einen externen Server wandern bevor sie an den Browser gesendet werden. Der Betreiber verspricht zwar, dass die Inhalte nicht gespeichert und ausgewertet werden, aber gerade in diesen Tagen muss man sich sehr genau überlegen, wem man seine Daten anvertraut. Gerade PIN-Codes die per SMS eingehen, sollten vielleicht nicht unbedingt über fremde Server laufen – aber das muss jeder für sich selbst wissen.