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Freitag, 22. November 2013

Chromecast: App aktualisiert, Hackathon mit neuem SDK im Dezember, Hinweis auf Europa-Start

Googles Chromecast hatte im Juli der Tech-Welt, und damit auch uns, einigermaßen den Kopf verdreht, versprach der Dongle doch eine kostengünstige Lösung zum einfachen Streamen von HD-Inhalten vom Smartphone auf den Fernseher. Allein hapert es weiterhin an der internationalen Verfügbarkeit des 35 Dollar-Gadgets, wie auch an tollen Apps — außer YouTube und Play Music lässt sich vor allem hierzulande nicht viel streamen. Beides könnte sich aber bald ändern, denn Google hat sowohl Entwickler zum Hackathon geladen, als auch Stellen ausgeschrieben, die auf eineninternationalen Verkauf des Chromecast hindeuten.
Zuletzt gab es einigen Tumult um das Chromecast-SDK, das Google einigen interessierten Entwicklern bereitstellt und das mit späteren Updates teils restriktiver wurde als zu Beginn — so lief damals vor allem Koushik Dutta Sturm, als Mountain View die spannende Fähigkeit zum Streamen von Offline-Inhalten ersatzlos aus dem Code strich.
Nun darf sich der gute Koush aber wieder beruhigen, denn wir hören, dass auch er zu Google Chromecast SDK-Hackathon am 7. und 8. Dezember eingeladen ist — und was da passieren wird, klingt viel versprechend: Zunächst wird Google den anwesenden Entwicklern das neue SDK vorstellen und in der Folge werden die Devs ihrer Kreativität freien Lauf lassen und zeigen, was man damit so alles an Apps und Lösungen für den Dongle auf die Beine stellen kann. Gut möglich, dass dann auch wieder das Offline-Streaming an Bord ist und Koush seineentsprechende App endlich finalisieren kann. Das neue SDK soll dann in zwei bis drei Wochen für alle verfügbar sein.
Aber was nützt uns armen Europäern das? Schließlich ist der Dongle offiziell in der Alten Welt noch gar nicht erhältlich … nun, auch das könnte sich bald ändern: Für den Standort London sucht das Unternehmen einen Technical Account Manager, Chromecast, zu dessen Aufgaben es unter anderem gehört, quasi als Liason zwischen Google und den Partnerunternehmen zu fungieren. Und warum sollte der nun in London sitzen, wenn es dabei nicht um den europäischen, mindestens aber britischen Markt ginge? Außerdem sucht man für das Headquarter in Mountain View einen Product Manager Chromecast (international); der soll laut Beschreibung „leidenschaftlich dafür Sorge tragen, Consumer Products in internationalen Märkten zu launchen.“
Das ist zwar zugegeben nur ein Indiz, dennoch scheint es wahrscheinlich, dass der Chromecast auch in Anbetracht der Hackathon-Offensive bald weiteren Märkten angeboten wird. Die zugehörige App ist ja auch schon seit Wochen für deutsche Nutzer aus dem Play Store installierbar, ein aktuelles Update hat diese gerade übrigens in Sachen UI und Usability optimiert und die Anzeige der Zeitzonen verbessert.
Chromecast
Chromecast
Download @
Google Play
Entwickler: Google Inc.
Preis: Kostenlos


via androidnext.de

Donnerstag, 14. November 2013

Nexus 5: Erst Mitte Dezember im freien Handel, Diktierfunktion standardmäßig deaktiviert, Key Lime Pie-Test Build aufgetaucht

Man sollte meinen, dass mit der Vorstellung und dem anschließenden Verkauf des Nexus 5 die Flut an Information zu Googles neuem Flaggschiff-Smartphone langsam abreißen würde, doch weit gefehlt: Gleich zwei interessante Neueigkeiten sowie ein Kuriosum erreichen uns heute: So wird das Smartphone in Deutschland wohl erst Mitte Dezember im freien Handel erhältlich sein, die Diktierfunktion der Google-Tastatur scheint standardmäßig deaktiviert zu sein und ein (un)glücklicher User bekam sein Nexus 5 mit einer Testversion von Android 4.4 geliefert, die noch Key Lime Pie heißt.
Die schlechte Nachricht zuerst: Wer mangels Kreditkarte oder Vertrauen in Googles Datenschutz sein Nexus 5 nicht im Play Store bestellt hat, muss sich wohl noch bis Mitte Dezember gedulden. Zwar kann man das Smartphone bei Amazon, Media Markt und Co. schon seit einiger Zeit vorbestellen, doch wird eine Auslieferung wohl erst zum 13. Dezember hin stattfinden, wie die Kollegen von Tabtech unter Berufung auf den Media Markt-Newsletter berichten. Ursprünglich wurde mit einer Verfügbarkeit Anfang Dezember gerechnet.
nexus-5-diktierfunktion-alternativ nexus-5-diktierfunktion-standard
Etwas seltsam verhält es sich mit der Diktierfunktion der Android-Tastatur des Nexus 5. Android Police ist aufgefallen, dass diese standardmäßig deaktiviert ist, die Tastatur also kein Mikrofonsymbol zeigt. Erzwingt man dennoch die Spracheingabe über entsprechende Buutons in Anwendungen, erscheint ein zentral auf dem Bildschirm platziertes Fenster statt der gewohnten Darstellung anstelle der Tastatur – Apps ohne direkte Integration von Texteingabe per Sprache lassen sich überhaupt nicht so bedienen. Aktualisiert man das Nexus 7 (2012) jedoch auf Android 4.4, bleibt die Diktierfunktion per Tastatur-Button erhalten. So unerklärlich diese Entscheidung seitens Google ist, so einfach lässt sich das Problem beheben: In den Einstellungen wechselt man lediglich ins Menü Sprache & Eingabe und setzt ein Häkchen vor Google Spracheingabe— schon lassen sich E-Mails, SMS und Co. wieder bequemer diktieren.
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Zuletzt können wir von einem echten Kuriosum berichten, das einem Nutzer des XDA Developers-Forum widerfahren ist. Jener fand auf seinem nagelneuen Nexus 5 nicht wie erwartet Android 4.4 KitKat, sondern eine frühere Entwicklerversion unter dem zuvor kolportierten Namen Key Lime Pie. Diese startete mit der Boot-Animation von Android 4.0, glich ansonsten Android 4.1und enthielt ein spezielles Entwicklermenü. Leider sah sich der Besitzer ob der Instabilität des Systems nicht in der Lage, einen System-Dump zu erstellen, er konnte aber die Authentizität seines Fundes mit Fotos belegen. Interessant zu sehen, wie lange „Key Lime Pie“ selbst noch als Name für Android 4.4 verwendet wurde.
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