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Mittwoch, 16. Juli 2014

Google Play Store-App: Kleines Update auf 4.8.22 behebt Fehler [APK-Download]

Google verteilt seit der vergangenen Nacht ein kleines Update der Play Store-App für Android auf Version 4.8.22. Wer nicht auf die stille Aktualisierung warten möchte, kann sich die App bei uns alsAPK-Datei downloaden und manuell installieren.
Ein kleiner Service-Beitrag: Die Google Play Store-App wird derzeit aktualisiert. Wie schon der Versionssprung von 4.8.20 auf 4.8.22 impliziert, sind offenbar nur wenig Änderungen enthalten, auch die Dateigröße erhöht sich lediglich um rund 600 Byte. Sichtbar ist zumindest nach unserem Dafürhalten keine Änderung. Möglicherweise handelt es sich bei dem Update um die Behebung eines Fehlers, der die Installation von bezahlten Android-Apps auf Android Wear-Smartwatches verhinderte, der vor rund einer Woche bekannt wurde.

Download der Google Play Store-App in Version 4.8.22

Wer gerne aktuelle Apps auf seinem Androiden installiert hat, aber nicht auf den automatischen Rollout der neuen Play Store-Version warten möchte, kann sich die App als APK bei uns downloaden und manuell installieren. Wie üblich muss vorher in den Sicherheitseinstellungen des Android-Gerätes die Installation von Apps aus „unsicheren“ bzw. „unbekannten Quellen“ aktiviert sein. Zukünftige Updates der App bekommt man trotzdem auch auf normalem Weg, da die App digital signiert ist.

Donnerstag, 8. Mai 2014

Google Play Dienste-App: Weiß nach Update, wann wir rennen oder gehen [APK-Download]

Die Google Play Dienste-App stellt gewissermaßen das Herz sämtlicher Google-Applikationen dar und liefern auch anderen Applikationen notwendige Schnittstellen in Form von APIs. Mit dem aktuell verteilten Update auf Version 4.4 gibt es mit den Google Play Diensten gleich eine ganze Reihe von Neuerungen: So lässt sich mit der neuen Location API künftig feststellen, ob der Nutzer gerade rennt oder geht. Wer das Update noch nicht offiziell erhalten hat, kann es sich bei uns herunterladen und manuell als APK installieren.
Kleiner Exkurs: Die Play Services stellen wichtige Programmierschnittstellen zur Verfügung, etwa für Games oder das akkuschonende Erlangen von Ortsdaten. Die auf deutsch Google Play-Dienste genannte App ist auf nahezu allen Android-Geräten (abgesehen von Geräten mit Android-Forks oder AOSP-Builds ohne Google Lizenz) installiert. Sie repräsentieren den Versuch Googles, Kernfunktionen von Android unabhängig vom Betriebssystem aktualisierbar zu machen und sind schlicht einer der wichtigsten Bestandteile des Betriebssystems. Sie sind so wichtig, dass sie automatisch im Hintergrund und ohne Zutun des Nutzers aktualisiert werden – so wie sonst nur die Play Store-App.
Die Location API in den Google Play Services gab Applikationen bereits zuvor die Möglichkeit festzustellen, ob sich der Nutzer gerade in einem Fahrzeug, auf einem Fahrrad oder zu Fuß bewegt, lediglich still steht oder das Gerät neigt. Mit der aktuellen Version 4.4 der Google Play Dienste können Apps nun auch feststellen, ob der Nutzer gerade rennt oder geht – interessant etwa für Fitness-Applikationen, ebenso aber natürlich für Kartendienste. Schließlich verwenden viele Nutzer ihr Smartphone für die Navigation zu Fuß, etwa wenn sie sich in einer Großstadt befinden.
Google-nexus-7-streetview
Zur besseren Orientierung sind auch Features zur Navigation innerhalb von Gebäuden hinzugefügt worden, etwa was die Erkennung unterschiedlicher Stockwerke und Gebäude angeht. Google bietet zudem nun mit Street View für das Google Maps-API die Möglichkeit, die Welt auch in Drittanbieter-Apps im 360-Grad-Panorama zu erkunden. Wie App-Entwickler diese Verbesserungen ausnutzen werden, bleibt natürlich ganz ihnen überlassen, denkbare Anwendungsbereiche gibt es sowohl für produktive Apps als auch Spiele.
Für letztere gibt es bei den neuen Google Play Diensten auch ein Update derGame Services. Bereits in der letzten Version wurde die Option zum Verschenken von In-Game-Gegenständen eingeführt, welche jetzt um die Möglichkeit des Versendens an mehrere Empfänger erweitert worden ist. Interessant ist dies sicherlich vor allen Dingen für Spiele im Freemium-Modell, wo Items ansonsten gegen bare Münze erworben werden müssen – nicht selten wird dafür entsprechende Werbung geschaltet. Auch hier hat sich also mit dem Update der Play Dienste einiges getan.
Außerdem wird künftig eine noch bessere Anpassung der eingeblendeten Werbung an den jeweiligen Nutzer erfolgen. Das neue API ermöglicht es den Entwicklern Werbeanzeigen zu schalten, die bei Anklicken direkt zu der Option weiterleiten, den spezifischen Gegenstand zu erwerben. Auf diese Art und Weise kann neuen Spielern etwa ein Starter-Paket schmackhaft gemacht werden, wohingegen erfahrenere Spiele vielleicht mit Sonderangeboten für besonders teure Gegenstände gelockt werden. Google bezeichnet dies als „Win-Win-Situation”, da die Entwickler mehr Einnahmen erhalten und die Spieler besser auf sie zugeschnittene Werbung erhalten. Viele Spieler empfinden die Aufforderung zu den In-App-Käufen allerdings eher als störend, wenigstens wird diese fortan wohl besser auf die eigenen Bedürfnisse angepasst werden.
Google-wallet-instant-buy

Download der Google Play Services 4.4

Auch bei dem letzten von Google genannten Highlight der neuen Play Dienste geht es gewissermaßen um Geld. So wird die so genannte WalletFragment API eingeführt, die laut Google eine einfache Integration von Google Wallet Instant Buy, also den Sofortkauf von Waren, in vorhandene Apps ermöglicht. Somit können Entwickler eine unkomplizierte Methode zur Bezahlung unmittelbar innerhalb einer App anbieten, anstatt erst umständlich zu einer Website zur Bezahlungsabwicklung umleiten zu müssen.
Zwar wird die Aktualisierung im Moment weltweit ausgerollt, doch wie immer kann es für den einen oder anderen dennoch etwas länger bis zur tatsächlichen Verfügbarkeit dauern. Wer nicht länger warten möchte, kann die obige APK herunterladen und über einen Dateibrowser manuell installieren. Erforderlich ist hierfür lediglich, in den Sicherheitseinstellungen des Android-Gerätes die Installation von Apps aus unbekannten bzw. unsicheren Quellen zu aktivieren. Künftige Updates gibt es natürlich trotzdem automatisch, da die App von Google signiert wurde.

Montag, 29. Juli 2013

Android-Sicherheit: App-Verifizierung jetzt Teil der Google Play Services

Google setzt den auf der I/O 2013 beschrittenen Pfad fort und verlagert ein weiteres wichtiges Feature in die immer aktuellenGoogle Play Services: Die Überprüfung von Anwendungen auf Malware hin, welche Google mit Android 4.2 eingeführt hatte, ist ab sofort nicht mehr direkt von der Android-Version abhängig und steht allen Geräten ab Android 2.3 im Rahmen der Play Services zur Verfügung.
Nachdem Google im vergangenen Jahr mit Bouncer die automatische Überprüfung von Anwendungen auf Schadcode wie Viren und andere Malware im Play Store eingeführt hatte, stellte man mit Android 4.2 den nächsten Schritt in Richtung Sicherheit vor: Anwendungen, welche per „Sideload“, also nicht direkt aus dem Play Store installiert werden, können nun vor der Installation ebenfalls analysiert werden, gegebenenfalls wird eine Viruswarnung ausgegeben.
Größter Nachteil des Features war bis vor kurzem seine geringe Verbreitung: Ebenso wie Android 4.2 war es nur auf 5,6 Prozent aller Geräte vertreten. Diese Zahl konnte Google nun mit einem Schlag auf über 95 Prozent erhöhen, indem die App-Verifizierung in die versionsunabhängigen Google Play Services integriert wurden, die sich auf jedem Android-Gerät im Hintergrund selbst aktualisieren und jedem Gerät ab Android 2.3 zur Verfügung stehen. Dieser Wechsel wurde erst jüngst bekannt, soll aber schon vor einigen Wochen oder Monaten vollzogen worden sein. Der exakte Zeitpunkt der Umstellung ist nicht bekannt.
Diese Vorgehensweise stellt den jüngsten Schritt auf einem Weg dar, den Google seit einigen Monaten, spätestens aber seit der Google I/O im Mai des Jahres, beschreitet. Neben den Google Play Services, welche ohne Zutun des Benutzers immer aktuell gehalten werden und aktuelle API-Versionen für Apps bereitstellen, findet eine System-Applikation nach der anderen ihren Weg in den Play Store, zuletzt beispielsweise die Android-Tastatur.
Nach einigen misslungenen Versuchen, Gerätehersteller zu zeitnahen Updates zu bewegen, versucht Google so, dem Problem der Versionsfragmentierung Herr zu werden. Ein zu großen Teilen aus downloadbaren Komponenten bestehendes Betriebssystem könnte laufend aktualisiert werden, ohne dass Gerätehersteller und Netzbetreiber Updates verzögern.