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Donnerstag, 28. August 2014

Nexus X im Doppelpack: Zwei Displaygrößen geplant

Erst vor wenigen Tagen berichteten wir davon, dass das nächste Nexus-Smartphone auf den Namen Nexus X hören könnte und von Motorola gebaut werden soll. Jetzt gibt es neue Gerüchte, laut denen Google in diesem Jahr sogar gleich zwei verschiedene Nexus-Smartphones planen könnte.
nexus carbon teaser
Nexus X: In diesme Jahr könnten uns gleich zwei Smartphones erwarten. / © ANDROIDPIT


Laut Phone Arena soll das Nexus X auf dem noch unbekannten Motorola-Smartphone Moto S basieren. Eine Insider-Quelle will nun in Erfahrung gebracht haben, dass Motorola für das Moto S zwei verschiedene Display-Größen austestet, 5,2 Zoll und 5,9 Zoll, später aber nur ein Modell auf den Markt bringen will. Sollte sich Motorola hierbei für die Variante mit 5,9 Zoll entscheiden, so könnte Google das kleinere Moto S als Grundlage für ein weiteres Nexus-Smartphone nutzen, sodass der potenzielle Käufer zum ersten Mal die Wahl zwischen zwei verschiedenen Displaygrößen bei einem Nexus-Smartphone hätte.
Angesichts der Tatsache, dass das Nexus X mit seinen fast 6 Zoll überdurchschnittlich groß ausfallen würde, wäre der Gedanke, ein kleineres Nexus X anzubieten, gar nicht mal so abwegig. Ende Oktober sollten wir auf jeden Fall mehr wissen, denn zum jetzigen Zeitpunkt wird mit einer Veröffentlichung an Halloween gerechnet.

Mittwoch, 12. Februar 2014

Smartphone-Vergleich: Infografik visualisiert Display- im Verhältnis zur Gesamtgröße

„Bigger is always better“ – das Motto des bekannten How I Met Your Mother-Darstellers Barney Stinson nehmen sich mehr und mehr auch die Smartphone-Hersteller zu Herzen. Entsprechend wachsen Smartphone-Displays weit über die 5-Zoll-Grenze hinaus – die Grenzen zwischen Tablet und Smartphone verschwimmen immer mehr. Mit wachsenden Displays werden allerdings auch die Geräte immer unhandlicher, was die Hersteller mit dünneren Rahmen(Bezels) wettzumachen versuchen. Eine Infografik gibt nun Auskunft, wie viel von der Gerätefront die Displays verschiedener Smartphones einnehmen.
Smartphones mit mehr als 5 Zoll Bildschirmdiagonale sind nicht mehr ungewöhnlich – viele Geräte sind ob dieses Umstands kaum mehr mit einer Hand zu bedienen. Hier liegt auch das Problem: Viele Kunden wünschen sich größere Displays, schrecken aber angesichts der enormen Ausmaße von GalaxyNote 3, Ascend Mate, One max und Co. vor diesen Boliden zurück. Einige Hersteller scheinen aber eine Lösung gefunden zu haben: Denn es wird versucht den „Bezel“ (Rahmen zwischen Display und Gehäuserand) rund um das Display so schmal wie möglich zu halten, um ein angenehmes Handling des Smartphones gewährleisten zu können. Überdies wird vermehrt auf physische Tasten unterhalb des Display verzichtet und stattdessen auf On-Screen-Buttons gesetzt, die streng genommen zum Display gehören. Im Resultat wird der Raum um das Display bei neueren Geräten immer weiter reduziert.
Doch wie sieht das Verhältnis von Display zum restlichen Smartphone-Gehäuse wirklich aus? Die Betreiber des Blogs PostPC haben sich mit diesem Thema eingehend beschäftigt und mundgerecht visuell aufbereitet. Herausgekommen ist eine aufschlussreiche Infografik, die uns zeigt, wie viel Prozent der verschiedenen Smartphone-Fronten der Bildschirm einnimmt (Klicken zum Vergrößern).
infografik-display-rahmen-bezel
Wenig überraschend liegen die neuen High End-Geräte mit Android-OS in dieser Wertung überwiegend vorne: Das LG G2 (Test) führt die Rangliste mit einem Displayanteil von fast 76 Prozent klar an, gefolgt vom Galaxy Note 3 (Test) mit 74,6 Prozent und einem weiteren Gerät aus dem Hause LG, dem G Pro, mit 72,8 Prozent.
Von den High End-Androiden mit großem Display schneidet Sonys Xperia Z1 (Test) am schlechtesten ab: der Displayanteil liegt hier nur bei rund 65 Prozent. Während wir in unserem Z1-Test ob des im Vergleich zum G2 enormen Bezeles meckerten, steht das Sony-Modell im Vergleich mit Apples aktuellem iPhone 5s noch recht gut dar, denn das Apple-Phone kommt auf ein Display-zu-Gehäuse-Verhältnis von 60 Prozent, das bunte Polycarbonat-Modell iPhone 5c gar liegt bei 59,7 Prozent. Nokias Lumia-Modelle 920 und 1020 sind ebenso auf den hinteren Rängen vertreten, abgesehen vom neuen Windows Phone-8-Phablet 1520, das es auf Rang sieben des Rankings schafft. Tendenziell ist zu beobachten, dass kleinere Geräte eher ungünstige Verhältnisse von Display zur Gesamtgröße aufweisen – das ist allerdings technisch bedingt.