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Dienstag, 9. April 2013

Google Babel: Neue Bilder zeigen Bedienoberfläche des Messengers


WhatsApp hat dementiert, Kaufverhandlungen mit Google zu führen. Das Gerücht scheint also eine Sackgasse zu sein. Dafür verdichten sich die Hinweise auf Google eigenen plattformübergreifenden Messenger Babel. Techradar wurden einige Fotos zugespielt, die die Desktop-Bedienoberfläche des Messengers zeigen sollen.
Techradar selbst weist aber ausdrücklich darauf hin, dass die Quelle bislang nicht bekannt gewesen sei und man die Herkunft der Bilder nicht habe klären können. Die Quelle selbst habe behauptet, bei Google zu arbeiten, aber auf Anonymität bestanden. Die Bilder sind also entweder echt – oder eben nicht.
Die Bilder zeigen eine Chat-Konversation, haufenweise Emoticons und die Möglichkeit, über ein Kamera-Symbol von einer Konversation direkt in einen Hangout zu wechseln. Es wird spekuliert, Google Babel (oder wie auch immer der Dienst einmal heißen wird) könnte ebenso wie das neue Google Play-Design im Rahmen der Google I/O im Mai vorgestellt werden.


Montag, 8. April 2013

Google Babel - Neue Hinweise auf vereinigten Messenger

Es gibt neue Hinweise darauf, dass Babel existiert. Der kürzlich bereits als „Babble“ in der Gerüchteküche kursierende vereinteInstant Messenger von Google wurde erneut im Code verschiedener Google-Dienste gesichtet und darf angesichts der Beweislage nunmehr als bestätigt gelten.
Bei Google herrscht Chaos; zumindest, was die Messaging-Dienste angeht. Neben dem traditionellen Mailservice Gmail gibt es mit Google+ ein soziales Netzwerk und überdies mit Google+ Hangouts, dem G+ Messenger, Google Talk und Google Voice noch diverse weitere Dienste, die Konversationen zwischen zwei oder mehr Personen ermöglichen.
Um dieses Chaos zu beseitigen, arbeitet Google hinter verschlossenen Türen daran, die fragmentierten Dienste zu vereinen, und seinen Nutzern im Browser sowie auf mobilen Geräten plattformübergreifend Voice-, Video- und Textchat zur Verfügung zu stellen. Eines der Anliegen: Konkurrenzdienste wie Facebook Messenger, iMessage, Skype und WhatsApp in die Schranken zu verweisen. Zu dem Zweck hat Google bereits im vergangenen Jahr Meebo gekauft. Dass man auch zumindest Interesse am Kauf des weit verbreiteten WhatsApp Messengers, berichteten wir bereits am Wochenende.
Dass Google sich mittlerweile nicht mehr allzu viel Mühe zu geben scheint, Babel zu verheimlichen, lässt darauf schließen, dass der Dienst bereits feingeschliffen wird. Auch wenn wir nicht sicher sind, ob Babel – als Verweis auf den letztlich doch recht negativ konnotierten Mythos aus der Bibel – der finale Name für das Projekt sein wird, scheint uns ein Release zur Google I/O 2013 Mitte Mai terminlich passend.