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Freitag, 28. Februar 2014

Google Play Services: Nächste Version soll besser gegen Malware schützen

Mit Android und der Sicherheit ist es so eine Sache: Mal behauptet der Google CEO Eric Schmidt, dass Android sicherer als das iPhone sei, dann gibt es wieder Schlagzeilen zu Malwareangriffen auf das Betriebssystem, deren Urheber oft genug jedoch die Hersteller von Security-Software sind. Tatsächlich arbeitet Google intensiv daran, schädliche Apps einzudämmen und hat deswegen schon seit einiger Zeit mit der App-Verifizierung einen Schutzmechanismus vor Malware-Apps in seine Play Services integriert. Dieser soll mit dem kommenden Update nochmals verbessert werden.
Die App-Verifizierung dient aktuell dazu, bei der Installation neuer Apps eine Überprüfung auf Malware und andere schädliche Software-Bestandteile durchzuführen. Durch diesen Mechanismus ist es Google gelungen, die Malware-Rate bei Android-Apps auf 0,001 Prozent zu reduzieren. Das ist bereits ein recht guter Wert, der allerdings in Zukunft noch weiter reduziert werden soll. Bislang überprüft die App-Verifizierung nur unmittelbar während der Installation, ob schadhafte Software vorliegt. Es kann allerdings durchaus vorkommen, dass Entwickler von Malware diese Verifizierung umgehen, indem sie die schadhafte Software erst nach der Installation auf das Gerät herunterladen.
Die Lösung für dieses Problem ist denkbar einfach: Mit der nächsten Aktualisierung der Google Play Services soll die App-Verifizierung Applikationen auch nach der Installation regelmäßig auf schädliches Verhalten überprüfen. Die App-Verifizierung stellt dabei nur einen Teil des Sicherheitsnetzwerkes von Google dar, denn neben der Überprüfung der Applikationen beim Endnutzer werden auch auf den Servern von Google regelmäßige Scans durchgeführt, um Sicherheitsrisiken einzudämmen. Google nennt dies das „No Single Point of Failure“-Prinzip, was auf Deutsch sinngemäß so viel wie „Kein einziger Schwachpunkt“ bedeutet.
Der Vorteil derartiger Sicherheitsvorkehrungen ist offensichtlich, da es nicht erst eines Software-Updates durch die Hersteller bedarf, bis etwas gegen die Malware getan werden kann. Stattdessen werden die Nutzer durch regelmäßige Überprüfung der Applikationen im Store sowie durch die schnell aktualisierbare App-Verifizierung permanent geschützt.
Das betrifft in erster Linie übrigens Nutzer, die Applikationen per Sideload auf ihren Android-Geräten installieren. Sobald man bei den Einstellungen das Häkchen bei der Installation von Apps aus „Unbekannter Herkunft“ gesetzt hat, eröffnet sich dem Nutzer die Möglichkeit der manuellen Installation von Apps durch die so genannten APK-Dateien anstatt nur über den Play Store. Selbstverständlich kann Google keine Applikationen außerhalb des Play Stores scannen, doch sofern der Nutzer dies zulässt, kann die App-Verifizierung auch hier ihren Dienst verrichten und die APKs auf schädliche Inhalte überprüfen. In den kommenden Wochen soll die Aktualisierung für alle Android-Geräte mit installiertem Play Store ab Android 2.3 Gingerbread verteilt werden. Das passiert im Hintergrund und ohne Zutun des Nutzers, unabhängig davon, welches Smartphone oder Tablet man besitzt und ob es sich um gebrandete oder ungebrandete Geräte handelt.
Wer nicht warten möchte, kann hier überprüfen, ob das Update schon da ist:
Google Play-Dienste
Google Play-Dienste
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Google Play
Entwickler:
Preis: Kostenlos


via androidnext.de

Sonntag, 19. Januar 2014

So schützt ihr das Handy vor Nässe, Kälte und Bruchschäden

Telefonieren, fotografieren, navigieren und mobil im Internet surfen - das Smartphone kann sich im Winterurlaub als nützlicher Helfer erweisen. Deshalb nehmen immer mehr Ski- und Schnee-Fans ihr Handy oder Smartphone mit in die Berge. Mit den richtigen Schutz-Maßnahmen nimmt das Mobiltelefon keinen Schaden durch Nässe, Kälte oder Bruchschäden.

Viele Nutzer wollen auch im Ski-Urlaub nicht auf ihr Handy oder Smartphone verzichten. Mit dem Mobiltelefon können sie sich spontan mit anderen für den Après-Ski verabreden, mit der Handy-Kamera Schnappschüsse von ihren Abfahrten oder dem Bergpanorama machen und an den Pisten-Hotspots per WLAN in Soziale Netzwerke hochladen und mit Freunden und Bekannten teilen. Aber Vorsicht: Nässe, Schnee und Kälte sind eine Gefahr für Mobiltelefone. Das  Informationszentrums Mobilfunk e. V. (IZMF) gibt praktische Tipps für den Umgang mit dem Handy im Winter-Urlaub.

  • Bei tiefen Minusgraden leidet der Akku von Mobiltelefonen: Er kann bis zu einem Drittel seiner Kapazität verlieren, was zu kürzeren Gesprächs- und Stand-by-Zeiten führt. Auch das Display kann bei Minustemperaturen träge werden – das erschwert die Bedienung der Touchscreen-Oberflächen. Diese Gefahr droht auch, wenn das Handy im Auto aufbewahrt wird. Ist die Touchscreen-Funktion durch die Kälte erst einmal beeinträchtigt, sollte das Mobiltelefon erst wieder benutzt werden, wenn sich das Gerät einer wärmeren Raumtemperatur angepasst hat.
  • Zum Schutz vor Kälte sollte das Handy in einer Tasche aufbewahrt und sicher verstaut werden. Spezielle Touchscreen-Handschuhe halten warm und erleichtern das Bedienen von Smartphones. Bei längeren Aufenthalten im Freien ist ein Headset empfehlenswert. So können Anrufe getätigt werden, aber das Telefon bleibt vor Nässe und Kälte geschützt. Auch beim Aufladen sollte man für ausreichend Wärme sorgen: Wird das Gerät bei Zimmertemperatur geladen, kann der Akku mehr Strom speichern.
  • Auch bei starken Temperaturwechseln kann Feuchtigkeit ins Innere des Mobiltelefons gelangen, wenn sich Kondenswasser bildet. Dies kann die empfindliche Elektronik des Gerätes schädigen und Kurzschlüsse verursachen. Zur Vorbeugung eignet sich ebenfalls eine Schutzhülle. Gelangt dennoch Wasser ins Handy, ist es wichtig, das Gerät nicht sofort einzuschalten, sondern zunächst etwa eine halbe Stunde lang im Stand-by-Modus zu verwenden. Idealerweise sollte der Akku entnommen und getrennt getrocknet werden. Da bei vielen modernen Handys der Akku fest eingebaut ist, empfiehlt es sich in diesem Fall, das Handy auf Stand-by zu schalten und langsam an der Luft zu trocknen.
  • Fällt das Handy herunter – beispielsweise beim Skifahren –, können Bruchschäden entstehen. Kleine Kratzer auf dem Handydisplay können in der Regel mit einer speziellen Politur entfernt werden. Trifft das Mobiltelefon aber so hart auf den Boden, dass zum Beispiel die Anzeige erlischt oder die Platine zerstört ist, hilft nur der Weg zum Fachmann. Wer sein Handy vor Bruchschäden bewahren möchte, sollte eine Schutzfolie auf das Display kleben und eine stoßfeste Schutzhülle verwenden. Diese Folien und Hüllen sind passgenau für jedes Handymodell erhältlich.
  • Für alle, die viel im Freien unterwegs sind und auch beim Wintersport nicht auf ihr Mobiltelefon verzichten wollen, kann sich die Anschaffung eines robusten Outdoor-Handys lohnen. Solche Geräte haben ein stoßfestes Gehäuse und überleben Stürze auf der Skipiste und den Kontakt mit Schnee und Nässe. Die widerstandsfähigen Mobiltelefone sind darauf ausgelegt, auch starke Temperaturwechsel unbeschadet zu überstehen.